Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Rapperswil (Stadt Rapperswil-Jona, Kanton St. Gallen, CH) 
Jüdische Geschichte   

 
  

Übersicht:   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Zur Geschichte des Betraums / der Synagoge   
Fotos / Darstellungen   
Links und Literatur   

   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde      
  
In Rapperswil lebten Juden bereits im Mittelalter. Im Zusammenhang mit den Judenverfolgungen in der Pestzeit wird Rapperswil als Ort einer Verfolgung genannt. Nach dieser Verfolgung wird 1379 eine jüdische Familie ze burger in Rapperswil aufgenommen. 1380 bis 1395 sind drei Juden "von Rapperswil" in Zürich bezeugt. Nach der Vertreibung der Juden aus Zürich 1424 zog eine Großfamilie nach Rapperswil, eine Witwe um 1433 zurück nach Zürich und ein Jude vielleicht über diese Stadt nach Nördlingen. Die in Rapperswil verstorbenen Juden wurden auf dem jüdischen Friedhof in Zürich beigesetzt.  
  
Im 16. Jahrhundert lebte in Rapperswil ein jüdischer Arzt. 
   
Erst nach der Mitte des 19. Jahrhunderts konnten Juden wieder in der Stadt zuziehen. Seit etwa 1880 bestand in Rapperswil eine kleine jüdische Gemeinde. Sie umfasste 1879 sechs jüdische Familien, die damals die Gründung eines jüdischen "Kultusvereines" beabsichtigten. Ein Betraum war vorhanden. Die Stelle eines jüdischen Lehrers, der auch als Vorbeter und Schochet tätig sein konnte, wurde erstmals 1879 und wiederum 1885 ausgeschrieben. 1885 war inzwischen eine "Israelitische Kultusgemeinde Rapperswyl am Zürichsee" gegründet. Gemeindevorsteher war Fr. Strauß.     
   
Über die weitere Geschichte dieser kleinen Gemeinde liegen dem Webmaster noch keine Mitteilungen vor. Informationen bitte an den Webmasters der "Alemannia Judaica", Adresse siehe Eingangsseite.  
   
In den Verzeichnissen "Die jüdischen Gemeinden in der Schweiz" in den Ausgaben des "Jüdischen Jahrbuches für die Schweiz" der Jahrgänge 1916 bis 1921 wird keine jüdische Gemeinde in Rapperswil genannt.       
    
   
   
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde 
 
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer  
Ausschreibungen der Stelle des Religionslehrers / Vorbeters / Schochet 1879 / 1885    

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. April 1879: Vakante Stelle. Die hier wohnhaften sechs israelitischen Familien beabsichtigen die Gründung eines Kultusvereins und behufs dessen einen ledigen jungen Mann zu engagieren, der die Funktionen eines Vorbeters, Schächters, sowie auch den Unterricht der Kinder im Hebräischen übernehmen könnte. Fixer Gehalt 400 Franken nebst freier Station. Nur solche, die sich über vollständige Befähigung durch günstige Zeugnisse legitimieren können, werden berücksichtigt. Frankierte Anmeldungen nimmer der Unterzeichnete entgegen. 
Rapperswil am Zürichsee (Schweiz), im April 1879. Fr. Strauß."    
  
Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5. November 1885: "Vakante Stelle. Die israelitische Kultusgemeinde Rapperswil am Zürichsee sucht einen Kultusbeamten, der die Funktionen eines Schochet uBodek sowie als Vorbeter und Religionslehrer (in jeder Hinsicht tüchtig in vorbezeichneten Diensten) zu übernehmen im Stande ist. 
Fixer Gehalt 800 Frs, nebst 200 Frs. Nebeneinkünfte. Reisespesen werden demjenigen Bewerber garantiert, der gewählt wird. 
Weitere Auskünfte erteilt gerne Der Vorstand Fr. Strauß."      
   
Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 12. November 1885: Anzeige wie oben.  

   
   
   
Zur Geschichte des Betraums / der Synagoge             
   
Adresse/Standort der Synagoge:    unbekannt     
    
    
Fotos

Zur jüdischen Geschichte in Rapperswil liegen noch keine Fotos / Abbildungen vor.  
     
     

    
     

Links und Literatur   

Links:

Website der politischen Gemeinde Rapperswil-Jona   

Literatur:  

Germania Judaica II,2 S. 674; III,2 S. 1169-1170 (mit Quellennachweisen und weiteren Literaturangaben).  

     
      

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 02. April 2017