Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Landau in der Pfalz (Rheinland-Pfalz) 
Jüdischer Friedhof 
  

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde           
   
Zur Geschichte des Friedhofes                    
    
Möglicherweise war bereits im Mittelalter in Landau ein jüdischer Friedhof vorhanden, über den es jedoch keine näheren Informationen gibt. Spätestens nach 1517 wurde ein jüdischer Friedhof in Landau angelegt. Er wird 1528 genannt. Sein Gelände fiel jedoch 1688 dem Festungsbau zum Opfer. Spätestens seit dieser Zeit wurden die in Landau verstorbenen Juden in Essingen beigesetzt. 
    
Seit 1841 gab es von Seiten der jüdischen Gemeinde in Landau Bestrebungen, einen eigenen Friedhof anzulegen. 1847 erwarb die jüdische Gemeinde ein geeignetes Grundstück am Arzheimer Weg, das sich an den protestantischen Friedhof anschloss. Als 1925 der Friedhof belegt war, konnte man in westlicher Richtung eine Erweiterungsfläche erwerben. Nach dem Belegbuch der jüdischen Gemeinde wurden über 800 Beisetzungen vorgenommen. Der seit 1991 unter Denkmalschutz stehende Friedhof ist inzwischen von allen Seiten von Friedhofsflächen des allgemeinen Stadtfriedhofes umgeben. Die Friedhofsfläche umfasst 60,50 ar. 
    
    
Lage des Friedhofes    

Lage des jüdischen Friedhofes in Landau innerhalb des allgemeinen Friedhofes auf dem dortigen Stadtplan:
 links anklicken und unter "Behörden und öffentliche Einrichtungen" weiterklicken zu "Friedhof, Landau". 
Der jüdische Friedhof ist nicht gesondert auf dem Plan eingetragen.

    
    
Fotos
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 26.8.2004) 

Landau Friedhof 111.jpg (56178 Byte) Landau Friedhof 107.jpg (97962 Byte) Landau Friedhof 106.jpg (92190 Byte)
Hinweistafel Teilansichten des Friedhofes (alter Teil)
   
Landau Friedhof 101.jpg (89725 Byte) Landau Friedhof 105.jpg (101013 Byte) Landau Friedhof 100.jpg (79211 Byte)
Teilansichten  
  
Landau Friedhof 108.jpg (84972 Byte) Landau Friedhof 109.jpg (78602 Byte) Landau Friedhof 104.jpg (91906 Byte)
Klassizistisch geprägter Grabstein 
für Emanuel Brunner (1857-1890)
Grabstein für Augenarzt 
Dr. Isaak Frank
(1852-1918)
    
     
Landau Friedhof 102.jpg (85779 Byte) Landau Friedhof 103.jpg (95098 Byte) Landau Friedhof 110.jpg (93549 Byte)
Teilansichten des Erweiterungsteiles von 1925, rechts neue Grabsteine  
 
   Landau Friedhof 112.jpg (76680 Byte)   
   "Zum Gedenken der Opfer des Faschismus"
 - Denkmal bei der Friedhofskapelle
  
     
 Andernorts entdeckt: auf dem
 jüdischen Friedhof in Kassel  
 Kassel Friedhof 04138.jpg (150781 Byte)   
    Grabstein für "Julie Worms, Witwe des 
zu Landau in der Pfalz bestatteten 
Abraham Worms" (1814-1882) 
  
       

 Hinweis: Fotos zum jüdischen Friedhof Landau finden sich auch in einer Fotoseite von Stefan Haas:   http://www.blitzlichtkabinett.de/friedhöfe/friedhöfe-in-rlp-iii/      
    
      

Links und Literatur

Links:  

Website der Stadt Landau in der Pfalz  
Links mit Informationen zum Frank-Loebschen-Haus (Museum; das Gebäude war um das Jahr 1870 im Besitz des Urgroßvaters von Anne Frank. Heute befinden sich hier ständige Ausstellungen zur Geschichte der Landauer Juden und die Dokumentation über Roma und Sinti in der pfälzischen Region): hier anklicken  Info-Seite "Anne Frank und die Pfalz": hier anklicken  
Informationsseite zur Synagoge in Landau:  hier anklicken  
Stadtplan "Landau um 1900" mit Eintragung der Synagoge unter Nr. 7: hier anklicken  

Literatur:  

Germania Judaica II,1 S. 465f; III,1 S. 703-711.
"Stätten jüdischen Lebens in Landau" (ausführliche und sehr gut illustrierte Informationsseiten, online zugänglich): hier anklicken
Hans Heß: Die Landauer Judengemeinde. 1983.
Bernhard Kukatzki: Das pfälzische Judentum. Online zugänglich: hier anklicken 
Hermann Arnold: Jüdisches Leben in der Stadt Landau und der Südpfalz (1780-1933). Landau 2000.  

  
  

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 26. Mai 2016