|
Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
|
Kehl (Ortenau-Kreis) Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Siehe Seite zur Synagoge in Kehl Zur Geschichte dieses Friedhofes Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden zunächst in Freistett beigesetzt. 1924 wurde ein eigener Friedhof als Teil des allgemeinen städtischen Friedhofs (Friedhofstraße) angelegt, der bis zur Gegenwart belegt wird (Fläche 6,08 ar).
Im Januar 2005 wurde der Friedhof geschändet. Die Pressemeldung dazu: Jüdische Gräber geschändet – aus "Übermut": Zwei Heranwachsende gestehen Schändung jüdischer Gräber in Kehl / Polizei spricht von "jugendlichem Übermut" Kehl. Ein 13 Jahre altes Mädchen und ein 14-jähriger
Jugendlicher haben die Schändung von jüdischen Gräbern in der badischen
Grenzstadt Kehl gestanden. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag mitteilte,
wurden die beiden am Vortag gefasst, nachdem sie mit anderen Jugendlichen über
eine Mauer des Friedhofs geklettert waren. Beide hätten "unumwunden"
zugegeben, 13 der insgesamt 17 Gräber im jüdischen Teil des Friedhofs mit
Hakenkreuzen und der Parole "Hitler lebt" beschmiert zu haben. Die
Schmierereien hätten offenbar keinen rechtsextremen Hintergrund gehabt, sagte
der Sprecher. Sie seien vielmehr auf "jugendlichen Übermut" zurückzuführen.
Die beiden Schüler hätten "keinerlei Vorgeschichte, die auf
rechtsradikales Gedankengut schließen" lasse.
Links und Literatur Links:
| ||||||||||||||||||||||
|
Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an Alemannia
Judaica (E-Mail-Adresse auf der Eingangsseite)
|