Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Kehl (Ortenau-Kreis) 
Jüdischer Friedhof

Jewish Cemetery - Cimetière juif

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde 

Siehe Seite zur Synagoge in Kehl (interner Link)    
   

Zur Geschichte des Friedhofes

Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden zunächst in Freistett beigesetzt. 1924 wurde ein eigener Friedhof als Teil des allgemeinen städtischen Friedhofs (Friedhofstraße) angelegt, der bis zur Gegenwart belegt wird (Fläche 6,08 ar). 
   
   
Die Lage des Friedhofes   

Kehl FriedhofPlan.jpg (132717 Byte)
Lage des jüdischen Friedhofes Kehl
 (durch Pfeil markiert) 
(Karte kann durch Anklicken vergrößert werden)
Lage des jüdischen Friedhofes in Kehl auf dem dortigen Stadtplan: oben anklicken und unter "Straßen & Plätze" weiterklicken zu "Friedhofstraße" (der jüdische Friedhof ist innerhalb des angezeigten Friedhofes) 

    
   
Fotos  
Neuere Fotos  
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 1.9.2003)

Kehl Friedhof 156.jpg (75450 Byte) Kehl Friedhof 151.jpg (53913 Byte) Kehl Friedhof 152.jpg (81918 Byte)
Zugang zum israelitischen
 Teil des Friedhofes
Teilansicht Blick über 
den Friedhof
  
      
Kehl Friedhof 153.jpg (68407 Byte) Kehl Friedhof 154.jpg (68898 Byte) Kehl Friedhof 150.jpg (88108 Byte)
Teilansichten Grab- und Gedenkstein für 
Mitglieder der Familie Aron Bensinger
   
    
   Kehl Friedhof 155.jpg (81996 Byte)  
  Die noch unbelegte Fläche des Friedhofes  
 

   
Ältere Fotos
( Fotos: Hahn, entstanden Mitte der 1980er-Jahre)

Kehl Friedhof01.jpg (130473 Byte)  Kehl Friedhof02.jpg (109477 Byte)  Kehl Friedhof03.jpg (134583 Byte) 
 Teilansichten des jüdischen Friedhofes Kehl  Grab- und Gedenkstein für 
Mitglieder der Familie Aron Bensinger  
    
   
Kehl Friedhof06.jpg (137473 Byte) Kehl Friedhof04.jpg (153684 Byte) Kehl Friedhof05.jpg (139102 Byte)
Grabstein für Gemeindevorsteher 
Sigmund Kaufmann
Grabstätte um 1970      

   
   

Im Januar 2005 wurde der Friedhof geschändet. Die Pressemeldung dazu:

Jüdische Gräber geschändet – aus "Übermut": Zwei Heranwachsende gestehen Schändung jüdischer Gräber in Kehl / Polizei spricht von "jugendlichem Übermut"

Kehl. Ein 13 Jahre altes Mädchen und ein 14-jähriger Jugendlicher haben die Schändung von jüdischen Gräbern in der badischen Grenzstadt Kehl gestanden. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag mitteilte, wurden die beiden am Vortag gefasst, nachdem sie mit anderen Jugendlichen über eine Mauer des Friedhofs geklettert waren. Beide hätten "unumwunden" zugegeben, 13 der insgesamt 17 Gräber im jüdischen Teil des Friedhofs mit Hakenkreuzen und der Parole "Hitler lebt" beschmiert zu haben. Die Schmierereien hätten offenbar keinen rechtsextremen Hintergrund gehabt, sagte der Sprecher. Sie seien vielmehr auf "jugendlichen Übermut" zurückzuführen. Die beiden Schüler hätten "keinerlei Vorgeschichte, die auf rechtsradikales Gedankengut schließen" lasse.
Die Jugendlichen wurden noch am Mittwoch wieder auf freien Fuß gesetzt. Laut Polizei sagten sie aus, sie hätten vergangene Woche das Grab eines Bekannten besucht und dabei eine Kerze zu Boden geworfen und zerbrochen. Mit der Kerze hätten sie "spontan" die Grabsteine beschmiert. Der Junge muss nun mit Ermittlungen unter anderem wegen Sachbeschädigung rechnen. Die 13-Jährige ist hingegen noch strafunmündig. 
Am Donnerstag wurden in der Kleinstadt neue Farbschmierereien entdeckt, die möglicherweise einen antisemitischen Hintergrund haben. Dem Sprecher zufolge besprühten Unbekannte das Rathaus und ein angrenzendes Gebäude unter anderem mit einem Davidstern. Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Schändung der jüdischen Gräber in Kehl sowie ähnlichen Taten im Elsass gebe es nicht. In der ostfranzösischen Grenzregion wurden im vergangenen Jahr mehrfach jüdische und moslemische Grabsteine mit Hakenkreuzen und Nazi-Parolen verunstaltet. (afp)
    

 

Links und Literatur

Links:

Website der Stadt Kehl 
Website des Zentralarchivs Heidelberg mit Informationen zum jüdischen Friedhof Kehl  
Zur Seite über die Synagoge Kehl (interner Link)

  

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 02. Juli 2011