Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Hollfeld (Kreis Bayreuth)
Jüdische Geschichte / Synagoge

Übersicht:

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Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde                    
   
In dem erstmals 1285 in einer Urkunde als Stadt genannten Hollfeld bestand eine jüdische Gemeinde im Mittelalter vom 13. bis zum 15. Jahrhundert. Der Bamberger Bischof hatte im 13. Jahrhundert von den dortigen Juden eine jährliche Einnahme von zehn Pfund Haller (gegenüber 100 Pfund von der Stadt). Bei der Judenverfolgung im Jahr 1298 ("Rintfleisch-Verfolgung") wurden drei Familie mit mehr als 20 Personen erschlagen. Ein jüdischer Vater tötete seine Kinder "im Bade" und danach sich selbst, um nicht in die Hände der Verfolger zu fallen. Beim "Bad" wird es sich um das rituelle Bad (die Mikwe) der Gemeinde gehandelt haben. Namentlich bekannt ist der jüdische Sofer ("Schreiber") Mose ben Ascher aus Hollfeld. Ein von ihm geschriebenes Manuskript wird in Oxford aufbewahrt. 
   
1417 wird erstmals die "Judengasse" genannt, die bis heute noch besteht und in der Oberstadt zwischen dem Oberen Markt (Marienplatz) und dem Kirchenzentrum parallel verläuft. Auch ein "Judengraben" wird im selben Jahr erwähnt.
  
1403 wird eine jüdische Frau "von Hollfeld" in Bamberg genannt. 1434 zahlten die Juden Hollfelds 4 1/2 Gulden Krönungssteuer an das Reich. 1450 war ein Jude in Hollfeld Gläubiger zweier Christin von Bamberg. 1475 wird ein jüdischer Mann "von Hollfeld" in der Markgrafschaft Brandenburg-Kulmbach genannt. Vermutlich haben die Juden aus Hollfeld gemeinsam mit denen aus dem ganzen Hochstift Bamberg die Stadt 1478 verlassen.
   
Im 19./20. Jahrhundert lebten wenige jüdische Familien / Personen in der Stadt, ohne dass es zur Bildung einer israelitischen Gemeinde im Sinne der staatlichen Gesetze gekommen wäre (siehe unten die rechtliche Klärung zum "Kultusfonds" der Familien von 1892). In den 1870er-Jahren gab es zwar Bemühungen auf eine Gemeindegründung: der "Kultusfonds" der Familien hatte diesen Zweck, doch ging schon in den 1880er-Jahren die Zahl der jüdischen Einwohner wieder zurück. 
1867 wurden in Hollfeld 16 jüdische Einwohner gezählt, 1871 20, 1875 40, 1880 Höchstzahl von 43, 1885 34, 1890 15, 1895 5, 1900 7, 1905 5, 1911 2, 1925/33 kein jüdischer Einwohner mehr.
Anmerkung: die Zahlen der Volkszählungsergebnisse wurden mitgeteilt von Esther Hacker, Mannheim.  

 
Nach den Mitteilungen zu Spendensammlungen sowie den Familiennamen der Umgekommenen der NS-Zeit, die in Hollfeld geboren sind, gab es u.a. die Familien Mondschein, Dittmann, Schuhmann, Laufer, Strauß und Dessauer im 19. Jahrhundert in Hollfeld. Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden im jüdischen Friedhof in Aufseß beigesetzt. 
  
An Einrichtungen hatte die Gemeinde wohl eine Synagoge (Betraum). Nach der Ausschreibung unten von 1874 kam der jüdische Lehrer von Aufseß regelmäßig (damals einmal wöchtentlich) zur Erteilung des Religionsunterrichtes nach Hollfeld. 1892 waren durch den Aufseßer Lehrer L. Schloß fünf Kinder in Hollfeld zu unterrichten.  
1892 wird in der Gemeinde die "Mondschein'sche Stiftung" genannt, die von S. Mondschein verwaltet wurde ("Statistisches Jahrbuch" von 1892 S. 51).  
  
Die Gemeinde bzw. die in Hollfeld lebenden jüdischen Personen gehörten bis 1804 zum Rabbinat Hagenbach, nach dessen Auflösung zum Distriktsrabbinat Bamberg. 
  
Von den Gemeindevorstehern werden genannt: um 1876 A. Mondschein (in "Der Israelit" vom 15. November 1876 S. 22), um 1879 S. Mondschein, um 1881 J. Mondschein (siehe Spendensammlungen unten), um 1892 S. Mondschein.
  
Nach der Angabe in "Blätter für jüdische Geschichte und Literatur" 10 1902 S. 139 wurde die Gemeinde Hoffeld am 18. März 1883 aufgelöst bzw. die hier noch lebenden jüdischen Personen der Gemeinde Aufseß zugeteilt ("Israelitische Gemeinde Aufsess-Hollfeld").   
   
Von den in Hollfeld geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Fanny Lang geb. Laufer (geb. 1884 in Hollfeld, später wohnhaft in Rüsselsheim und Darmstadt), Isidor Strauß geb. 1879 in Hollfeld, lebte später in Bayreuth), Karl Strauß (geb. 1873 in Hollfeld, lebte später in Amberg und Kulmbach), Marie (Mary, Maria) Strauss geb. Dessauer (geb. 1885 in Hollfeld, lebte später in Köln).    
   
   
   
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
    
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer
Ausschreibung der Stelle des Stelle des Religionslehrers/Vorsängers/Schächters
für Aufseß und Hollfeld (1874)   
Anmerkung: einen eigenen Lehrer gab es in Hollfeld vermutlich zu keiner Zeit. Die Lehrer aus Aufseß unterrichteten in Hollfeld. Nach dem "Statistischen Jahrbuch" 1892 S. 51 unterrichtete Lehrer Schloß aus Aufseß damals 5 Kinder in Hollfeld.   

Anzeige in "Jüdische Volkszeitung" vom 28. Juli 1874: "Aufsess in Oberfranken. Ein Religionslehrer (resp. Vorsänger und Schächter). Gehalt neben freier Wohnung 433 fl. als Lehrer und Vorsänger, 80-100 fl. als Schächter. Wöchentlich einmal ist der Religionsunterricht in dem 1 1/2 Stunden entfernten Hollfeld zu erteilen. Neben-Verdienste nicht unbedeutend. Meldungen an Michael Oppenheimer."     

 
Berichte aus dem jüdischen Gemeindeleben  
Ergebnisse von Spendensammlung (1872 / 1879 / 1881)   

Anmerkung: in jüdischen Gemeinden wurde regelmäßig für unterschiedliche Zwecke gesammelt; die Ergebnisse der Sammlungen wurden immer wieder in jüdischen Periodika bekannt gegeben.
 
-  1872: In einer Sammlung "zur Unterstützung unserer Glaubensbrüder im heiligen Lande" spendet Abraham Mondschein aus Hollfeld 4 fl. (in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 16. Oktober 1872 S. 35).
-  1879: In einer Sammlung "für die Alliance israélite universelle" spenden A. und J. Mondschein aus Hollfeld je 5, zusammen 10 Mark (in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. Juli 1879 S.  S. 34). 
-  es liegen weitere Ergebnisse vor, die nicht alle genannt werden; von größeren Sammlungen nachstehend zwei Mitteilungen aus Hollfeld:

Mitteilung in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 3. September 1879 - Spendensammlung "für die Abgebrannten in Utian und Pokroi (Russland)": "Hollfeld. Durch Vorstand S. Mondschein: Dittmann 6, J. Dittmann 3, A. Mondschein 6, Mondschein 6, S. Mondschein jun. 3, J. Mondschein 6, H. Schuhmann 1, L. Dessauer 1.50, Witwe Mondschein 1, zus. abz. Porto 32.30 M."  
 
Mitteilung in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. März 1881 - Spendensammlung "für die Notleidenden in der asiatischen Türkei": "Hollfeld. Durch Vorstand J. Mondschein: S. Mondschein 2, A. Mondschein 3, I. Mondschein 3, J. Dittmann 3, A. Dittmann 3, Cilli Strauß 1, zusammen abzüglich Porto 14.80 M."     

  
Gerichtliche Klärung zum Kultusfonds der israelitischen Familien in Hollfeld (1892)   

Mitteilung in "Statistisches Jahrbuch des Deutsch-Israelitischen Gemeindebundes" 1897 S. XVI-XVII: "Kultusfonds, Vorstandewahl, Kommunalsteuer, Anstellung ausländischer Kultusbeamten.
Entscheidung des Königlichen Verwaltungsgerichtshofes in München, betreffend den Kultusfonds der Israeliten in Hollfeld.  Mitgeteilt von Rabbiner Dr. A. Eckstein in Bamberg.
In Hollfeld wohnte eine Anzahl von Israeliten, welche — ohne eine Kultusgemeinde im Sinne von Z.1 der bayerischen Normativ-Entschließung vom 29. Juni 1863 zu bilden — durch freiwillige Spenden, zu denen auch von Auswärts zu Gaste anwesende Glaubensgenossen anlässlich des öffentlichen Gottesdienstes Beiträge leisteten, zum Zwecke der Begründung einer selbständigen Kultusgemeinde einen 'Kultusfonds (dowor tow)' ansammelten, der allmählich bis zur Höhe von ca. 1300 Mk. anwuchs. Da aber die Anzahl der in Hollfeld wohnenden Israeliten immer geringer wurde, beschloss das Königliche Bezirksamt Ebermannstadt am 18. März 1883, dass die in Hollfeld wohnenden israelitischen Familien und einzeln stehenden Israeliten mit der in Aufseß bestehenden israelitischen Kultusgemeinde zu einem einzigen Kultusverbande zu vereinigen seien.
Nachdem die Anzahl der in Hollfeld wohnenden Israeliten sich bis auf zwei Familien reduziert hatte, beantragte die Kultusgemeinde Aufseß am 14. Dezember 1894, den Separatfonds der zu ihrem Verbände gehörenden Israeliten von Hollfeld ihrer eigenen Kultusstiftung einzuverleiben. Das Königliche Bezirksamt Ebermannstadt beschloss am 29. März 1895: 'Der Fonds der Israeliten in Hollfeld wird der Kultusgemeinde Aufseß zunächst zur Verwaltung und Nutznießung unter der Bedingung überwiesen, dass dieselbe für die Erteilung des Religionsunterrichts an die Kinder der israelitischen Familien in Hollfeld Sorge trägt.' Dieser Beschluss wurde folgendermaßen begründet: 'Den fraglichen Geldern komme weder die Eigenschaft einer Kultusstiftung, noch, da in Hollfeld eine Kultusgemeinde nicht bestanden habe, eines Kultusvermögens, sondern nur eines künftigen Zwecken gewidmeten Privatkapitals der Vereinigung der Israeliten von Hollfeld zu und würde der ausgesprochen private Charakter dieses Fonds ein Eingreifen der Kuratelbehörde, sohin die verwaltungsrechtliche Zuständigkeit der Aufsichtsbehörde an und für sich ausschließen. Mit Rücksicht auf die der Sammlung zu Grunde liegende Absicht, Kultuszwecken zu dienen, sei jedoch im vorliegenden Falle die analoge Anwendung der für das Kultusvermögen maßgebenden Grundsätze gerechtfertigt.'
Gegen diesen Beschluss legte M. S. in Hollfeld Beschwerde ein zur Königlichen Regierung, welche die Akten dem Königlichen Verwaltungsgerichtshofe in München in Vorlage brachte. Derselbe sprach am 4. Juni 1896 das Urteil dahin: 'Aus Anlass der Beschwerde des M. S. wird unter Abänderung des Beschlusses des Königlichen Bezirksamtes Ebermannstadt vom 29. März 1895 der Anspruch der Kultusgemeinde Aufseß vom 14. Dezember 1894 auf den Fonds der Israeliten in Hollfeld abgewiesen.'
Aus den Entscheidungsgründen:
'Nach der Rechtsprechung des Königlichen Verwaltungsgerichtshofes — Sammlung Bd. XII. S. 423 — erscheint regelmäßig die israelitische Kultusgemeinde als Inhaberin des örtlichen für den israelitischen Kultus bestimmten Vermögens und fallen Streitigkeiten, welche nach und bezw. anlässlich der Vereinigung einer israelitischen Kultusgemeinde mit einer andern in Bezug auf die Verwaltung und Verwendung des Vermögens der früher selbständigen Kultusgemeinde entstehen, unter Artikel 8 Ziffer 36 des Gesetzes vom 8. August 1878.
Ein solcher Fall aber liegt hier nicht vor. Denn in Hollfeld hat überhaupt niemals eine israelitische Kultusgemeinde bestanden. Das Vermögen, um welches es sich hier handelt, ist daher kein Vermögen einer israelitischen Kultusgemeinde. Es ist aber auch kein Stiftungsvermögen, da die zur Begründung einer Stiftung erforderliche landesherrliche Genehmigung nicht vorliegt. Das betreffende Vermögen verdankt vielmehr seine Entstehung lediglich dem Bestreben der Israeliten in Hollfeld, durch freiwillige Beiträge einen Fonds anzusammeln, um damit die Mittel zur Begründung einer selbständigen israelitischen Kultus­gemeinde in Hollfeld zu beschaffen. Dieses Bestreben hatte zwar ein öffentlich rechtliches Ziel, aber das Ergebnis war ein zivilrechtliches, nämlich eine reine Vermögens-Ansammlung durch Private. Es hätte eine Bedeutung für das öffentliche Recht dann gewinnen können, wenn das betreffende Vermögen von den Ansammlern einer israelitischen Kultusgemeinde zugewendet oder wenn die landesherrliche Genehmigung zur Errichtung einer Stiftung aus dem betreffenden Vermögen erteilt worden wäre. Da keins von Beidem geschah, stellt sich der Anspruch der israelitischen Kultusgemeinde Aufseß auf das angesammelte Vermögen der Israeliten in Hollfeld als ein im öffentlichen Rechte nicht begründeter dar.
Aus Anlass der Beschwerde des M. S. musste daher im Hinblicke auf Art. 14 des Gesetzes vom 8. August 1878 der Beschluss des Königlichen Bezirksamts Ebermannstadt vom 29. März 1895 abgeändert und der Anspruch der israelitischen Kultusgemeinde Aufseß auf den in Frage stehenden Fonds unter Verurteilung der sachfälligen Antragstellerin in die Kosten des Verfahrens aller Instanzen abgewiesen werden.'"   

 
Angehörige der Familie Mondschein in Hollfeld   
Anmerkung: an dieser Zusammenstellung wird noch gearbeitet. 

I) -  Isaak Bär Mondschein (geb. ca. 1761, gest. 18. Mai 1843): ältester sicher zuordenbarer Vorfahr; er starb in Aufseß, wurde im Sterberegister mit 80/82 Jahren eingetragen; seine Ehefrau Gitel / Giedel Mondschein (geb. ca. 1780, gest. 27. Oktober 1862): starb im Alter von 82 Jahren.  
ihre Kinder waren:
-      Jetta
(geb. 1802, gest. 1855), war eine verheiratete Adelsdorfer.
.      Marx (Mordechaj) Mondschein
(geb. 1803, gest. 1. Januar 1878, war Kaufmann in Hollfeld. Der Grabstein nennt ihn 'Mordechaj, Sohn des Jitzchak Dow'. Er war verheiratet mit Helena (geb. ca. 1811, gest. 14. April 1883; im Sterberegister 72 Jahre alt.   
-     Babette (geb. 18. März 1805, gest. 15. April 1880), war eine verheiratete Silbermann.
-     Abraham (geb. 1806, gest. nach 1854), war verheiratet mit Jette geb. Neuburger. 
-     Jeanette Sofie Mondschein (geb. 1807 - ?).      
  
- Samuel Mondschein (geb. ca. 1814, gest. 26. August 1888 in Aufseß, 74 Jahre alt).
- Isaak Mondschein (geb. ca. 1847, gest. 11. Juni 1886 Kaufmann in Hollfeld. Die verwandtschaftliche Zuordnung zu Marx/Salomon ist noch nicht abschließend geklärt.
  
- Salomon Mondschein (Lebensdaten noch nicht sicher gefunden, war Kaufmann/Familienvater in Hollfeld), war verheiratet mit Ernestine (Ester) geb. Heimann.
ihre Kinder waren:
- Bertha (Bessle) (geb. ca. Juli 1885, gest. 23. Mai 1886; Grabstein auf dem jüdischen Friedhof Aufseß erhalten).
- Sigmund Friedrich (geb. ca. Anfang 1889, gest. 29. Oktober 1890 mit 1¾ Jahren an Krupp).
- Martin  (geb. 4. April 1884 in Hollfeld, später in Bamberg, gest. 26. Juli 1937 in Würzburg); war verheiratet mit Laura geb. Bamberger (geb. 13. Oktober 1893 in Wiesenfeld, gest. nach 1941, von Würzburg nach Riga deportiert); ihr Sohn war Kurt Mondschein (geb. 26. September 1915 Bamberg; floh im Oktober 1935 nach Kapstadt, gest. 1993 in Südafrika). 
- Stephan/Stefan (Lebensdaten noch nicht ermittelt, war gemeinsam mit seinem Bruder Martin Inhaber des Bamberger Lederwarengeschäfts 'S. Mondschein'; emigrierte später mit seiner Familie in die USA.  

Quellenlage: Besonders wertvoll ist das von JF-Franken veröffentlichte vollständige Sterberegister der jüdischen Gemeinde Aufseß 1814–1937. Es basiert auf dem historischen Register 'Register der Gestorbenen der Judenschaft zu Aufsess in Landgericht' (CAHJP, Gemeinde Aufsess D-Au5-6). Damit lassen sich die Hollfelder Mondscheins über Geburts-, Heirats- und Sterberegister weiter verfolgen.
Außerdem gibt es bei Geneanet einen umfangreichen Stammbaum von Peter Friedmann, der gerade für den älteren Mondschein-Zweig mehrere Personen und Verwandtschaften aufführt.
Ich kann als nächsten Schritt gezielt weiterforschen und Ihnen einen möglichst vollständigen Stammbaum der Hollfelder Mondscheins erstellen – etwa von ca. 1750 bis 1945, mit Geburts-, Heirats- und Sterbedaten, Ehepartnern, Kindern, Wohnorten und ggf. Deportations-/Emigrationsdaten. Dabei würde ich insbesondere versuchen, Salomon Mondschein und Ernestine Heimann sowie deren Eltern und sämtliche Kinder noch eindeutig zu identifizieren.    
    
   
    
Zur Geschichte der Synagoge                     
    
In der "Judengasse" soll nach alten Überlieferungen im Mittelalter eine Synagoge gestanden haben. Der Standort ist nicht bekannt.   
   
   
Adresse/Standort der Synagoge: Judengasse  
   

   
Fotos   

Die "Judengasse" in Hollfeld
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 25.8.2007) 
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  Unterer Abschnitt der "Judengasse" mit Zugang oberhalb der Kirche
   
   Hollfeld Judengasse 250.jpg (72747 Byte) Hollfeld Judengasse 251.jpg (92718 Byte)
   Blick in den oberen Abschnitt der "Judengasse" mit Zugang vom Oberen Markt  
   
   
 Begräbnisort der Hollfelder Juden in Aufseß
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 25.8.2007)
Aufsess Friedhof 263.jpg (133833 Byte) Aufsess Friedhof 265.jpg (96964 Byte)
  Grabstein im jüdischen Friedhof Aufseß für Pauline Dessauer geb. Heidelberger aus Hollfeld 
(1847-1909) mit Akrostichon in der Eulogie

    
     

Links und Literatur

Links:  

bulletWebsite der Stadt Hollfeld mit Seite "Rundgang durch Hollfeld" (Hinweis auf "Judengasse" und mittelalterliche jüdische Geschichte) 

Literatur:  

bulletGermania Judaica II,1 S. 367-368; III,1 S. 571-572.
bulletIsrael Schwierz:  Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. Eine Dokumentation der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. A 85. 1988 S. 212.  

    
     

                   
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Stand: 09. August 2026