Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Genf / Geneve / Veyrier (GE) 
Jüdischer Friedhof in Veyrier (GE) und Étrembières (Frankreich) 

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde

Siehe Seite zur Synagoge in Genf (interner Link, Seite wird noch erstellt)   
    
     

Zur Geschichte der jüdischen Friedhöfe im Bereich von Genf 

Ein mittelalterlicher jüdischer Friedhof in Genf bestand spätestens seit dem 14. Jahrhundert. Er lag an der heutigen Avenue Edmond Vaucher. Er wurde bis zur Ausweisung der Juden aus Genf (1490) belegt, kam danach in kirchlichen Besitz, wurde abgeräumt und spätestens im 16. Jahrhundert landwirtschaftlich verwendet.
Die aus Genf ausgewiesenen Juden konnten sich teilweise in Versoix niederlassen, wo alsbald ein jüdischer Friedhof angelegt werden konnte. Auch dieser Friedhof ist nicht erhalten.
Im 19. Jahrhundert und bis 1920 wurden die in Genf verstorbenen jüdischen Gemeindeglieder in Carouge beigesetzt.
  
1920 konnte ein jüdischer Friedhof in Veyrier angelegt werden, dessen alter Teil auf französischem Territorium auf Gemarkung der Gemeinde von Etrembières liegt. Zunächst wurde er für 500 Gräber angelegt, 1930 auf eine Fläche von 2.500 möglichen Beisetzungen erweitert. Die Erweiterungsfläche lag auf Schweizer Gelände, auf dem auch eine Friedhofshalle durch den Architekten Julien Flegenheimer erbaut wurde (sehenswerte Glasfenser von Régine Heim). Die Anlage des Friedhof auf zwei Länderterritorien dürfte einmalig in der Welt sein.   
Im Zweiten Weltkrieg konnten zunächst zahlreiche Juden über den Friedhof aus Frankreich in die Schweiz flüchten. 
  
1987 konnte der Friedhof auf eine Kapazität von 3.600 Gräbern erweitert werden (ausreichend bis 2012).      

       
Lage des Friedhofes:        

   
Chemin de l'Arvaz 16, 1255 Veyrier   

Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 29.8.2008)

Plan des Friedhofes auf Plan des französischen Ortes Veyrier Cemetiere 171.jpg (117601 Byte)
  Es ist nur der französische Teil des Friedhofes eingetragen
   
Zugang / Zufahrt von der Schweizer Seite über die Straße "Chemin de L'Arvaz" Veyrier Cemetiere 214.jpg (137553 Byte) Veyrier Cemetiere 213.jpg (164713 Byte)
  Hinweistafeln zum Friedhof
   
Die am 6. September 1931 eingeweihte Friedhofshalle (Oratoire) Veyrier Cemetiere 208.jpg (159801 Byte) Veyrier Cemetiere 201.jpg (153324 Byte)
Ansicht vom Parkplatz / Eingangsbereich zum Friedhof
Veyrier Cemetiere 191.jpg (142888 Byte) Veyrier Cemetiere 206.jpg (117768 Byte) Veyrier Cemetiere 207.jpg (180241 Byte)
Blick auf die Friedhofshalle vom Friedhof aus Hinweis auf den beim Bau der Friedhofshalle 1931 verantwortlichen Personen der Gemeinde Genf Einer der "Davidsterne" an der Außenmauer der Friedhofshalle
Veyrier Cemetiere 202.jpg (169057 Byte) Veyrier Cemetiere 197.jpg (171029 Byte) Veyrier Cemetiere 194.jpg (199186 Byte)
Das Eingangstor von der schweizerischen Seite (bei der Friedhofshalle) Das Eingangstor von der schweizerischen Seite - vom Friedhof aus gesehen
Veyrier Cemetiere 198.jpg (172410 Byte) Veyrier Cemetiere 203.jpg (142894 Byte) Veyrier Cemetiere 204.jpg (145658 Byte)
Hinweis auf eine auf Grund einer Stiftung 1994 durchgeführte Renovierung des Friedhofes Hinweistafel für Besucher des Friedhofes - mit Hinweisen im Blick auf die besondere Situation des Friedhofes auf der schweizerisch-französischen Grenze
   
Genisa Veyrier Cemetiere 199.jpg (198813 Byte) Veyrier Cemetiere 200.jpg (176592 Byte)
  Eine Besonderheit des Friedhofes ist ein Genisahaus, in dem nicht mehr gebrauchte oder unbrauchbar gewordene rituelle Gegenstände, religiöse Schriften (auch Torarollen) usw. eingebracht beziehungsweise auf dem Friedhof "beigesetzt" werden.
   
Holocaust-Denkmal Veyrier Cemetiere 193.jpg (193547 Byte) Veyrier Cemetiere 193a.jpg (121821 Byte)
Inschrift: "A LA MEMOIRE DES MILLIONS DE JUIFS HOMMES FEMMES ET ENFANTS MORTS SANS SEPULTURE VICTIMES INNOCENTES DE LA BARBARIE NAZIE - QUE DIEU SE SOUVIENNE DE LEUR MARTYRE - 1933-1945".
Veyrier Cemetiere 196.jpg (188379 Byte) Veyrier Cemetiere 210.jpg (200243 Byte) Veyrier Cemetiere 209.jpg (192947 Byte)
Teilansichten der älteren Teile des Friedhofes
Veyrier Cemetiere 188.jpg (180851 Byte) Veyrier Cemetiere 195.jpg (190046 Byte) Veyrier Cemetiere 189.jpg (201546 Byte)
Teilansichten neuerer Teile des Friedhofes
Veyrier Cemetiere 186.jpg (196289 Byte) Veyrier Cemetiere 183.jpg (181588 Byte) Veyrier Cemetiere 190.jpg (190397 Byte)
Grabstein für Siegmund Hirschheimer (1889-1963) aus Lehrensteinsfeld und Frau Gertrud Hirschheimer geb. Rothenberg (1888-1988); Vergrößerung unten.  Teilansichten neuerer Teile des Friedhofes
  
Veyrier Cemetiere 187.jpg (202917 Byte) Veyrier Cemetiere 181.jpg (183200 Byte) Veyrier Cemetiere 172.jpg (110507 Byte)
  Eingangstor zum Friedhof von der französischen Seite her
     
     
Erweiterungsfläche des Friedhofes von 1987 Veyrier Cemetiere 182.jpg (167078 Byte) Veyrier Cemetiere 180.jpg (132231 Byte)
Das Eingangstor Hinweistafel
Veyrier Cemetiere 174.jpg (176150 Byte) Veyrier Cemetiere 173.jpg (135026 Byte) Veyrier Cemetiere 177.jpg (202313 Byte)
Teilansichten des Friedhofes
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Teilansicht Bereich der neuesten Gräber 
(2007/2008)
Privates Denkmal für Umgekommene in der Shoa aus einer Familie auf einem Grabstein

 

Links und Literatur

Links:

Website der Gemeinde Veyrier  
Website der Gemeinde Étrèmbieres   
Informationsseiten der jüdischen Gemeinde Genf zu den Genfer Friedhöfen (einschließlich Carouge)

Literatur:  

 
  
 
 

    

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 02. September 2008