Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Esslingen am Neckar (Kreisstadt)
Mittelalterliche Friedhöfe und alter jüdischer Friedhof des 19. Jahrhunderts   
   
  

Übersicht:   

Zur Geschichte der Friedhöfe  
Die mittelalterlichen Friedhöfe   
Der alte jüdische Friedhof des 19. Jahrhunderts in der Beutau  
Fotos / Darstellungen  
Presseberichte   
Links und Literatur   

    

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde       
     
Siehe Seite zur Synagoge in Esslingen (interner Link)     
     
     
Zur Geschichte der Friedhöfe    
        
Die mittelalterlichen Friedhöfe        

Von den mittelalterlichen Friedhöfen sind keine Spuren mehr erhalten.  Der vor dem oberen Tor bei der Ziegelhütte (ungefähre Lage beim heutigen Schillerplatz) alte Friedhof umfasste vier Morgen Gelände, das ummauert war. Ursprünglich war dieser Friedhof der jüdischen Gemeinde mit Zustimmung der Stadt lastenfrei überlassen worden, unterstand jedoch dem Speyrer Domkapitel. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts kämpfte die Stadt gegen diese Bestimmung an und erreichte es, dass Ludwig der Bayer der Stadt 1330 versprach, den geistlichen Besitz dort einzuschränken. Im Januar 1327 war die Erweiterung des damals drei Morgen (ca. 63 ar) großen und inzwischen voll belegten Friedhofes geplant. Die Stadt erklärte aber, sich beim Domstift Speyer für diese Erweiterung nicht verwenden zu wollen. Den Juden blieb nichts übrig, als einen andern Platz "zwischen dem Gäßlein und Ruf Glasers Garten" zu erwerben und dort einen neuen Friedhof anzulegen. Hierfür musste die Gemeinde 1346 der Familie des verstorbenen Rottweiler Bürgers Heinrich Schnappel einen Zins von 5 1/2 Schilling bezahlen. Am 30. Januar 1348 bewilligte Karl IV. dem Rat und den Bürgern von Esslingen, dass der Judenfriedhof, den sie völlig zerstört hatten, nicht wieder ummauert oder benutzt wird.
  
  
Die Lage des alten mittelalterlichen jüdischen Friedhofes   

Ungefähre Lage des alten mittelalterlichen jüdischen Friedhofes in Esslingen: 
oben anklicken und unter "Straßen und Plätze" weiterklicken zu "Schillerplatz" 

    
    
Der alte jüdische Friedhof in der Beutau   
     
Nach Gründung der neuen jüdischen Gemeinde in Esslingen 1806 konnte als ihre erste Einrichtung 1807 ein Friedhof in der Beutau unmittelbar vor der Stadtmauer angelegt werden (Flurstück 726 an der Ecke Mittlere Beutau/Turmstraße; Fläche 3,94 a; Hinweistafel am Eingang). In der NS-Zeit wurde der Friedhof stark zerstört; nach 1945 konnte nur noch ein Teil der Grabsteine aufgestellt werden.     
 
Link: Zum neuen Israelitischen Friedhof innerhalb des Ebershaldenfriedhofes.
  
  
Die Lage der jüdischen Friedhöfe des 19./20. Jahrhunderts     

Esslingen FriedhofPlan.jpg (111163 Byte)
Lage der jüdischen Friedhöfe des 19./20. Jahrhunderts 
in Esslingen (durch Pfeile markiert; der linke Pfeil 
bezeichnet den alten jüdischen Friedhof in der Beutau
(Karte kann durch Anklicken vergrößert werden)
Lage des alten jüdischen Friedhofes in Esslingen auf 
dem dortigen Stadtplan: oben anklicken und unter 
"Straßen und Plätze" weiterklicken zu "Mittlere Beutau". 
   

   
   
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Fotos
Historische Fotos
 
(Quelle für das linke Foto: Jüdische Friedhöfe und Gotteshäuser in Württemberg. Hg. vom Oberrat der Israeliten in Württemberg 1932)  

Esslingen Friedhof1932.jpg (193661 Byte) 

Esslingen Friedhofalt04.jpg (95728 Byte) 

Zustand vor den Zerstörungen in der NS-Zeit  Historische Ansichtskarte um 1900 

  
Neuere Fotos 

Die Grabsteine des alten Friedhofes
im Frühjahr 2012

(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 4.5.2012)
    
 Hinweis: die Identifizierung einzelner Gräber wurde von J. Hahn, Jüdisches Leben 
in Esslingen 1994, mit Hilfe der Dokumentation von 1861 (Maier Levi) vorgenommen; 
um 1990 waren die Inschriften einiger heute nicht mehr lesbarer Grabsteine 
noch teilweise erkennbar.  
Esslingen Friedhof a12010.jpg (130656 Byte)Esslingen Friedhof a12010a.jpg (146508 Byte) Esslingen Friedhof a12011.jpg (151551 Byte) Esslingen Friedhof a12012.jpg (143838 Byte)
 Grabstein für unbekannt - Reste der
 Verzierung haben sich erhalten 
Grabstein für Lea Hochberger 
geb. Kusiel (1784-1864) 
 Grabstein für 
unbekannt 
     
Esslingen Friedhof a12013.jpg (138384 Byte)Esslingen Friedhof a12013a.jpg (186249 Byte) Esslingen Friedhof a12014.jpg (181825 Byte) Esslingen Friedhof a12015.jpg (171783 Byte)Esslingen Friedhof a12015a.jpg (198575 Byte)
 Grabstein für Jakob Joseph Heiden
(1780-1852)   
Grabstein für unbekannt    Grabstein für Ella Ederheimer 
geb. Bacher (1789-1860) 
   
     
Esslingen Friedhof a12016.jpg (196016 Byte) Esslingen Friedhof a12017.jpg (172714 Byte)Esslingen Friedhof a12017a.jpg (123829 Byte) Esslingen Friedhof a12018.jpg (155957 Byte)
 Grabstein für Viola Harburger 
(um 1990 war noch mehr lesbar) 
 Grabstein für Moses Perlen mit Bibelzitat:
 "Herr du warst unsere Zuflucht zu
allen Zeiten" (Psalm 90,1)  
 Grabstein für Moses Levi jr. 
(1797-1858)- bereits 1990 war vom 
Namen nur noch "jr." lesbar 
  
     
Esslingen Friedhof a12019.jpg (163335 Byte) Esslingen Friedhof a12020.jpg (199851 Byte) Esslingen Friedhof a12021.jpg (132954 Byte)
 Grabstein für Samuel Moses Ederheimer 
(um 1990 war noch mehr lesbar)    
 Grabstein für Lippmann Isaak Lazarus 
(um 1990 war noch mehr lesbar) 
 Grabstein für Sara Frank 
(1805-1819) 
     
Esslingen Friedhof a12022.jpg (174194 Byte) Esslingen Friedhof a12023.jpg (169336 Byte) Esslingen Friedhof a12024.jpg (148602 Byte)
 Grabstein für Ella Heiden 
(1817-1818)  
 Grabstein für Sara Levi geb. Weil 
(1805-1845) 
 Grabstein für Jeanette Bach 
(1861-1862)  
     
Esslingen Friedhof a12025.jpg (197686 Byte) Esslingen Friedhof a12026.jpg (196490 Byte) Esslingen Friedhof a12028.jpg (202196 Byte)
 Grabstein für Max Hilb (geb./gest. 1858;
 um 1990 noch teilweise lesbar)) 
 Grabstein für Emma Heß geb. Mainzer 
(um 1990 noch teilweise lesbar) 
 Grabstein 
für unbekannt 
     
Esslingen Friedhof a12027.jpg (152071 Byte) Esslingen Friedhof a12029.jpg (167102 Byte)Esslingen Friedhof a12029a.jpg (186432 Byte)  
 Vorderseite (nur hebräisch) und Rückseite (deutsch) für den Gründer der jüdischen
 Gemeinde Esslingen und langjähriger Vorsteher Isaac Levi (1767-1848) 
 
     
     
Der Friedhof im Sommer 2003 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 12.8.2003)  
   
Esslingen Friedhof a157.jpg (77375 Byte) Esslingen Friedhof a156.jpg (55770 Byte) Esslingen Friedhof a151.jpg (49314 Byte)
Ansicht des Friedhofes in der Beutau   Eingangstor Hinweistafel  
     
Esslingen Friedhof a155.jpg (67282 Byte) Esslingen Friedhof a153.jpg (96237 Byte) Esslingen Friedhof a154.jpg (86751 Byte)
Blick über den Friedhof (rechts 
die alte Stadtmauer)  
Einzelne erhaltene 
Gräber  
Blick über 
den Friedhof  
     
Esslingen Friedhof a152.jpg (97557 Byte) Esslingen Friedhof a150.jpg (67681 Byte)
Kindergrabmal für Jeanette Bach  Grabstein für Moses Perlen   

    

Ältere Fotos
(Fotos: Hahn, entstanden Mitte der 1980er-Jahre bis Anfang der 1990er-Jahre)
Esslingen Friedhofalt01.jpg (141770 Byte) Esslingen Friedhofalt02.jpg (54103 Byte) Esslingen Friedhofalt03.jpg (133658 Byte)
 Ansicht des Friedhofes mit 
dem Eingangstor 
Hinweistafel   Grabsteine an der 
alten Stadtmauer 
    
     
Esslingen Friedhofalt05.jpg (120549 Byte) Esslingen Friedhofalt07.jpg (110837 Byte) Esslingen Friedhofalt06.jpg (83693 Byte)
Blick über die während der NS-Zeit abgeräumte Friedhofsfläche  Grabstein für Lea Hochberger 

    
    
Presseberichte zum Friedhof  

April 2011: der Friedhof soll einmal monatlich geöffnet werden    
Esslingen PA 0501fr.jpg (275236 Byte)Artikel von Dagmar Weinberg in der "Esslinger Zeitung" vom 28. April 2011 (Artikel; mit Foto von Bulgrin: Der alte jüdische Friedhof in der Beutau ist ein Ort der Ruhe. Auf Initiative von Gerhard Voß gibt es künftig Führungen, bei denen die Besucher etwas über die Geschichte des Ortes und der Juden in Esslingen erfahren): 
"Landesrabbiner kommt 
ESSLINGEN: Denk-Zeichen öffnet alten jüdischen Friedhof künftig einmal im Monat.  

Ganz gemäß seiner Bestimmung ist der alte jüdische Friedhof in der Beutau ein Ort der Stille. Und er ist ein Kleinod der Stadt Esslingen. Doch nur wenige kennen dieses von einer Mauer umfriedete ruhige Plätzchen von innen. Das wollen die Vereine Denk-Zeichen und Freunde jüdischer Kultur Esslingen nun ändern. 
Zwar wissen viele Esslinger, wo der alte jüdische Friedhof liegt. Da das Tor aber abgeschlossen ist, kennen die meisten die letzte Ruhestätte der Bürger jüdischen Glaubens eben nur von außen. 'Das ist sehr schade', findet Gerhard Voß, Vorsitzender des Vereins Denk-Zeichen. 'Denn der Friedhof ist ein ganz besonderer Ort in der Stadt.' Deshalb will er den Friedhof in den Sommermonaten einmal im Monat sonntags öffnen. Beim Verein Freunde jüdischer Kultur hat er Mitstreiter für dieses Projekt gefunden. Und die Stadt, 'die den Friedhof im Übrigen ganz vorbildlich pflegt', hat ihm die Schlüsselgewalt übertragen. Dass der Landesrabbiner der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg, Netanel Wurmser, zur Eröffnungsveranstaltung kommen wird, freut den Vorsitzenden von Denk-Zeichen natürlich besonders. Die eineinhalb Stunden, in denen der Friedhof in den nächsten Monaten geöffnet ist, möchte Gerhard Voß dazu nutzen, den Besuchern die Geschichte des Friedhofs sowie der Esslinger Juden näherzubringen. Dank Joachim Hahns Buch 'Jüdisches Leben in Esslingen' und der von Thomas Schild erarbeiteten Broschüre 'Jüdisches Esslingen' hat er eine Menge Informationen zusammen getragen.1807 hatte die kleine jüdische Gemeinde von der Stadt das Grundstück nördlich der Beutau gekauft, um dort einen Friedhof anzulegen. Da das Areal bald zu klein wurde, mussten die Toten immer dichter nebeneinander bestattet werden. Auf die Bemühungen der jüdischen Gemeinde, das Nachbargrundstück zu kaufen und den Friedhof dort zu erweitern, reagierte die Stadt nicht. Erst 1874 stellte sie der jüdischen Gemeinde auf dem damals neu eröffneten Ebershaldenfriedhof ein eigenes Areal zur Verfügung. Anders als sonst üblich, sind die jüdischen Gräber auf dem Ebershaldenfriedhof nicht vom übrigen Friedhof abgegrenzt, 'was Thomas Schild als ein Zeichen für den Integrationswillen der Jüdischen Gemeinde sieht', berichtet Gerhard Voß. Der alte jüdische Friedhof in der Beutau wurde von Nationalsozialisten nicht verschont. Da er nach 1938 als Lagerplatz genutzt wurde, zerstörten und entfernten sie die meisten Grabsteine, so dass heute nur noch einige wenige Steine an die Ursprünge der jüdischen Gemeinde in Esslingen erinnern. Die erste Führung auf dem alten jüdischen Friedhof Untere Beutau/Ecke Turmstraße, beginnt am Sonntag, 8. Mai, um 14 Uhr. Bei der Eröffnungsveranstaltung werden Vertreter der Stadt und der Kirchen Grußworte sprechen. Der Landesrabbiner der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg, Netanel Wurmser, spricht Texte und Gebete aus der jüdischen Tradition. Anschließend laden die Nachbarn zu einer Begegnung bei Musik, Kaffee und Kuchen in die Räume der Atelier-Gemeinschaft Untere Beutau ein. 
Der Friedhof wird am 12. Juni, 10. Juli, 28. August, 11. September sowie am 23. Oktober jeweils von 14 bis 15.30 Uhr geöffnet sein."       
 
Mai 2011: Erste Öffnung des Friedhofes in Anwesenheit des Landesrabbiners  
Esslingen PA 09052011.jpg (175961 Byte)Artikel von Petra Weber-Obrock in der "Esslinger Zeitung" vom 9. Mai 2011 (Artikel; mit Foto von Petra Weber-Obrock): Gerhard Voß, Netanel Wurmser, Joachim Halbekann und Christoph Reusch (im Vordergrund von links) an einem Ort des Gedenkens, der jetzt einmal monatlich für eineinhalb Stunden geöffnet ist): 
"Die Mauer überwinden 
ESSLINGEN: Landesrabbiner Netanel Wurmser spricht auf dem jüdischen Friedhof 

Versteckt hinter einer verschlossenen Pforte und dicken Mauern wurde der jüdische Friedhof in der Unteren Beutau im öffentlichen Leben der Stadt bisher kaum wahrgenommen. Die Vereine Denkzeichen und Freunde jüdischer Kultur wollen das ändern. Sie öffnen in diesem Sommer einmal pro Monat sonntags von 14 bis 15.30 Uhr das Tor, um den Erinnerungen an die jüdischen Mitbürger Esslingens Raum zu geben. 
Esslingen PA 09052011a.jpg (157943 Byte)Nebenan brandet der Verkehr auf der Geiselbachstraße, doch innerhalb der hohen Steinmauer singen Vögel in den Nadelbäumen, die Sonne scheint auf die uralten Grabsteine zwischen dem Efeu. Nach und nach kommt eine Gruppe Menschen still zusammen, um ein Zeichen zu setzen - denn nicht immer wurde mit Menschen anderen Glaubens in Esslingen respektvoll umgegangen. 'Irgendwie geheimnisvoll', fand Besucherin Ursula Hofmann den jüdischen Friedhof schon als Kind und freut sich, dass das Tor jetzt manchmal offen steht. 
Ein von Netanel Wurmser, dem Landesrabbiner der israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg, auf Hebräisch gesungener Psalm leitete die Veranstaltung ein. 'Ich bin sehr bewegt, dass Sie so zahlreich gekommen sind', wies er auf die Bedeutung der Begräbnisstätte in der jüdischen Tradition hin. Diese gilt als Haus des Lebens, das nach oben, zur Ewigkeit hin, offen ist. Der Friedhof bleibt für immer ein heiliger Ort der Toten und des Totengedenkens. Seine Schändung ist umso schlimmer, weil er niemals zweckentfremdet werden darf. Genau das ist geschehen, als ihn die Nazis zum Lagerplatz umfunktionierten und die meisten Grabsteine zerstörten. 
Gerhard Voß vom Verein Denkzeichen dankte der Stadtverwaltung, dem Grünflächenamt und dem Friedhofsamt für ihre Unterstützung. Georg Wötzer vom Verein Freunde jüdischer Kultur wies auf die Demokratie als Grundvoraussetzung für die Freiheit hin. Die gemeinsamen Wurzeln des Juden- und des Christentums rief Christoph Reusch, der evangelische Kontaktpfarrer für den Dialog zwischen Christen und Juden, den Zuhörern wieder ins Bewusstsein. Stadtarchivar Joachim Halbekann stieg tief in die mittelalterliche Geschichte des Judentums in der Reichsstadt ein. 'Die Menschen wurden immer wieder drangsaliert und vertrieben,' erinnerte er an das Pogrom nach der großen Pest in den Jahren 1347 und 1348, als sich die Esslinger Juden wahrscheinlich in ihrer Synagoge selbst verbrannten, um einem Massaker zu entgehen. 
Immer wieder versuchten Juden, in Esslingen Fuß zu fassen, doch richtig gelang das erst nach dem Ende der Reichsstadtzeit, als sich fünf jüdische Familien hier ansiedelten. Zwischen 1807 und 1874 entstanden auf dem Friedhof 100 Gräber. Danach wurde der jüdischen Gemeinde ein Gräberfeld auf dem Ebershaldenfriedhof zur Verfügung gestellt. 
Nächste Öffnungszeit: Sonntag, 12. Juni, von 14 bis 15.30 Uhr."   
    
Weitere Fotos (Fotos: Hahn)  
Esslingen Friedhof 052011a01.jpg (120538 Byte) Esslingen Friedhof 052011a06.jpg (110869 Byte) Esslingen Friedhof 052011a03.jpg (150502 Byte) Esslingen Friedhof 052011a04.jpg (184935 Byte) Esslingen Friedhof 052011a05.jpg (84316 Byte) Esslingen Friedhof 052011a02.jpg (154673 Byte)
Plakat am 
Eingangstor
Der Landesrabbiner
 beim Lesen eines
 Psalmes
Eine große Menge von Interessierten war 
auf dem kleinen Friedhof erschienen 
Stadtarchivar 
Dr. Joachim Halbekann 
Pfarrer 
Christoph Reusch
         
           
Rechts: anschließende Einladung in ein Kunst-Atelier in der Beutau mit Darbietungen hebräischer Lieder durch einen Folklore-Chor Esslingen Friedhof 052011a07.jpg (107922 Byte) Esslingen Friedhof 052011a08.jpg (109946 Byte)    
   
Mai 2012: Auch im Sommer 2012 wird der alte Friedhof regelmäßig für Interessierte geöffnet  
Artikel von Thomas Schorradt in der "Stuttgarter Zeitung" vom 3. Mai 2012: "Jüdischer Friedhof. Alter Friedhof als Besuchermagnet..." 
Link zum Artikel    
 

       
    

Links und Literatur  

Links:  

Website der Stadt Esslingen   
Website des Zentralarchives Heidelberg mit Informationen zum alten jüdischen Friedhof Esslingen   
Zur Seite über die Synagoge in Esslingen (interner Link)    

Literatur:

BuchHaES.jpg (39268 Byte)Joachim Hahn: Jüdisches Leben in Esslingen. Geschichte, Quellen und Dokumentation.  Esslinger Studien. Schriftenreihe Bd. 14. (Hg. vom Stadtarchiv Esslingen am Neckar). Sigmaringen 1994. ISSN 0425-3086.   
Das Buch enthält eine vollständige Dokumentation der beiden jüdischen Friedhöfe Esslingen des 19./20. Jahrhunderts unter Aufnahme einer 1862-1873 erstellten Dokumentation des alten jüdischen Friedhofes von Mayer Levi.  

    
     

                   
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Stand: 18. Juli 2013