Zurück zur Übersicht: "Jüdische
Friedhöfe in der Region"
Zurück zur Übersicht: "Jüdische Friedhöfe in Hessen"
Zurück zu
den jüdischen
Friedhöfe im Stadtkreis Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg (DA) und
Umgebung
Darmstadt (Hessen)
Jüdischer Friedhof
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zu den Synagogen in Darmstadt (vor 1945; wird
noch erstellt)
Vorhanden ist eine Seite zu den Synagogen in
Darmstadt nach 1945
Zur Geschichte des Friedhofes
Der jüdische Friedhof in Darmstadt
wurde erstmals um 1680 erwähnt. Er lag in Bessungen, damals noch vor der Stadt
Darmstadt. Bis 1709 wurden die Toten der jüdischen Gemeinde Darmstadt in Alsbach
beigesetzt, seitdem auf dem Friedhof Bessungen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde nach
der Trennung und Gründung der orthodoxen Israelitischen Religionsgesellschaft ein Teil des
Friedhofsgeländes abgegrenzt und mit einer Mauer umgeben (eigene Leichenhalle
und separater Eingang). Im Friedhof befindet sich ein Ehrenmal für die
Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Für die in der NS-Zeit umgekommenen Juden
der Stadt wurden 1959 Bronzetafeln angebracht.
Die bislang letzte Erweiterung des Friedhofes erfolgte 2001
durch Einbeziehung eines 14 ar großen Grabfeldes, das Platz für 200 neue
Gräber bietet. Die feierliche Einweihung erfolgte durch Landesrabbiner Chaim
Lipschitz am 7. März 2001.
Lage des Friedhofes
Der Friedhof befindet sich an der Martinstraße, Ecke
Steinbergweg bei der Fachschule für Sozialpädagogik.
 |
 |
 |
| Friedhofshalle /
Eingangsbereich zum Friedhof; rechts eine der Inschriften mit dem Text:
"In jenen Tagen werde ich die Hütte Davids, die gefallen ist,
aufrichten und ihre Lücken schließen und alles Zerstörte wieder
herrichten und aufbauen, dass es dauere bis in alle Ewigkeit. Amos 9,11.
Den Opfern der jüdischen Gemeinde 1933-1945. Die Stadt Darmstadt." |
Eingangstor mit Hinweistafel
zu den Öffnungszeiten |
| |
| |
| |
|
 |
 |
 |
| Teilansichten der
alten Friedhofsbereiche |
| |
 |
 |
 |
Schmetterling als Symbol der
Auferstehung (Verwandlung) |
|
Brunnen im Friedhof |
| |
|
|
 |
 |
 |
| Hauptweg durch den Bereich
Mitte 19./Anfang 20. Jahrhundert |
Teilansichten;
rechts Grabsteine mit Amphoren |
| |
| |
|
 |
 |
 |
| Eines der zahlreichen
Familiengräber (Joseph Trier) |
Grabstein links mit den
"segnenden Händen" der Kohanim |
Im Hintergrund Blick
zur
Friedhofshalle |
| |
|
|
 |
 |
 |
| Denkmal für
die Gefallenen des Ersten Weltkrieges |
Grab von Alexander Haas,
langjähriger Gemeindevorsitzender nach 1945 |
| |
| |
|
 |
 |
|
Blick auf den
orthodoxen
Friedhofsteil |
Auf dem rechten Grabmal ist
ein Schofar zu sehen, das der Verstorbene an den Hohen Feiertagen zu
blasen verstand. |
|
| |
|
|
 |
 |
|
| Teilansichten des
orthodoxen Teiles |
|
| |
|
 |
 |
 |
| Neuerer Teil |
Im neuesten Teil
(Erweiterungsfläche von 2001) |