Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Cochem (Kreisstadt, Kreis Cochem-Zell) 
Jüdische Friedhöfe  
   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde              
     
Siehe Seite zur Synagoge in Cochem (interner Link)  
     
     
Zur Geschichte der Friedhöfe           
   
Ein älterer jüdischer Friedhof wurde in Cochem spätestens im 18. Jahrhundert angelegt. Die letzten Beisetzungen fanden Ende des 19. Jahrhunderts statt. Die Grabsteine stehen und liegen an einem Hang verstreut. Die genaue Größe des Friedhofes ist unbekannt. 1995 waren noch sieben Grabsteine beziehungsweise Fragmente vorhanden. Die lesbaren Steine datieren zwischen 1836/37 und 1877. 
   
Ein neuer Friedhof wurde 1877 begründet und bis 1940 belegt (letzte Beisetzung von Johanna Hein geb. Gottschalk, gest. 20. August 1940). Die Friedhofsfläche umfasst 4,67 ar. Ein Eingangsportal trägt die Inschrift "Wisse, vor wem du stehst" (Psalm 95,6). Es sind 64 Grabsteine erhalten. Der älteste Grabstein datiert auf 1879 (Abraham genannt Albert Hirsch); die jüngste Grabinschrift erinnert (auf dem Grabstein für Markus Hirsch) an die 1942 von Cochem deportierte und ermordete Selma Hirsch geb. Bender. Der Friedhof wurde mehrfach, auch nach 1945 geschändet (1966, 1995)
.   
    
    
Lage der Friedhöfe:  

Der ältere Friedhof liegt im Wald (Gemarkung "Kippwiese" gegenüber der Reichsburg). 
Der neue Friedhof liegt im Westen der Stadt an der Kelberger Straße (gegenüber/oberhalb der Einmündung der Straße "In der Hohl").            
     
     
Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 28.08.2009)  

Cochem Friedhof 170.jpg (126352 Byte) Cochem Friedhof 171.jpg (138466 Byte) Cochem Friedhof 185.jpg (122913 Byte)
Das Eingangstor zum Friedhof Inneres Eingangstor
     
Cochem Friedhof 186.jpg (117054 Byte) Cochem Friedhof 173.jpg (89388 Byte)
Zitat über dem inneren Eingangstor aus Psalm 95,6: "Kommet, dass wir uns 
bücken und hinknien vor dem Ewigen, unserem Schöpfer" 
Der Friedhof ist von einer breiten 
Mauer umgeben 
        
Cochem Friedhof 175.jpg (111998 Byte) Cochem Friedhof 179.jpg (104262 Byte) Cochem Friedhof 180.jpg (116581 Byte)
Teilansichten des Friedhofes  Rechts Grabstein für 
Hermann Mayer (1827-1888) 
 
        
Cochem Friedhof 181.jpg (117604 Byte) Cochem Friedhof 183.jpg (118068 Byte) Cochem Friedhof 177.jpg (91468 Byte)
Grabstein links für Eugen Hirsch 
(gest. 1916 mit 79 Jahren) und 
Luise Hirsch geb. Wolffsheimer (gest.
 1937 mit 85 Jahren); Grabstein rechts 
für Elias Hirsch (1827-1911)
Grabstein rechts für Emma Mayer geb. Hirsch
 (gest. 1924 mit 67 Jahren) und David Mayer
 (gest. 1925 mit 70 Jahren); Grabstein links 
in hinterer Reihe für Wilhelm Hirsch 
(gest. 1919 mit 53 Jahren)
Blick zur Reichsburg Cochem vom 
jüdischen Friedhof  
 
 
       
Cochem Friedhof 182.jpg (122435 Byte) Cochem Friedhof 184.jpg (119996 Byte)   
Grabstein mit "segnenden Händen" der 
Kohanim und Besuchersteinchen für 
Isaak Hein III (1850-1933) und Hannchen Hein
 geb. Gottschalk (1856-1940) 
Grabstein für Markus Hirsch 
(1863-1934) und 
Selma Hirsch geb. Bender 
(1875-1942) 
  
     
     
Sturmschäden auf dem Friedhof 
(Fotos: Stefan Haas; Fotos vom 27.10.2014)  
Cochem Friedhof 2014102.jpg (327919 Byte) Cochem Friedhof 2014103.jpg (347762 Byte)
  Nach Angaben einer Anwohnerin ist der Torbogen bei einem Sturm in 2013
eingestürzt (vermutlich beim Unwetter am 20. Juni 2013)   

     
      

Links und Literatur

Links:  

Website der Stadt Cochem 
Zur Seite über die jüdische Geschichte / Synagoge in Cochem (interner Link)   
Fotos zum jüdischen Friedhof der Gemeinde Cochem auch in der Website von Stefan Haas  http://www.blitzlichtkabinett.de/lost-places/friedhofs-fotografie/friedhöfe-in-rlp-iii/       

Literatur:  

 Angelika Schleindl: Spuren der Vergangenheit. Jüdisches Leben im Landkreis Cochem-Zell. 1996. S. 69-74.  

   
    

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 29. Mai 2015