Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Zusammenstellung: Jüdische KZ-Friedhöfe in Baden-Württemberg  


Unterriexingen (Stadt Markgröningen, Landkreis Ludwigsburg)
KZ-Friedhof
    

Zur Geschichte des KZ Unterriexingen und des Friedhofes

In Unterriexingen bestand von Oktober 1944 bis April 1945 ein Außenkommando des Konzentrationslagers Natzweiler/Elsass als Nebenlager von Vaihingen an der Enz. Ende 1944 waren ca. 500 jüdische Häftlinge zur Zwangsarbeit eingesetzt (Fliegerhorst Großsachsenheim, Stollenbau für eine unterirdische Munitionsfabrik, Barackenbau, Steinbrucharbeit, Räumungsarbeiten nach Fliegerangriffen in Stuttgart und Umgebung), dazu kamen Anfang 1945 noch 150 bis 200 polnische Häftlinge (Überlebende des Warschauer Aufstandes) und weitere Zwangsarbeiter anderer Herkunft. Aufgrund der katastrophalen Lebens- und Arbeitsbedingungen starben mindestens 250 Häftlinge, die in einem Massengrab bei Unterriexingen (Gedenkstätte) beigesetzt sind. 

Lage des KZ-Friedhofes zwischen in Unterriexingen ist eingetragen auf dem Stadtplan Markgröningen: oben anklicken, weiter zum Stadtplan und unter "Behörden und öffentliche Einrichtungen" "KZ-Friedhof" anklicken

    
   
Fotos des KZ-Friedhofes
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 13.10.2003)

Unterriexingen Friedhof 150.jpg (67341 Byte) Unterriexingen Friedhof 155.jpg (67834 Byte) Unterriexingen Friedhof 153.jpg (93228 Byte)
Hinweisschild zum KZ-Friedhof an der Straße zwischen Unter- und Oberriexingen Blick zum KZ-Friedhof Eingangstor
     
Unterriexingen Friedhof 152.jpg (79249 Byte) Unterriexingen Friedhof 154.jpg (79548 Byte)    
Das Denkmal mit Hinweistafel Die Hinweistafel   
Unterriexingen Friedhof 151.jpg (85409 Byte) Unterriexingen Friedhof 157.jpg (91404 Byte) Unterriexingen Friedhof 158.jpg (85734 Byte)
Blick über das Gräberfeld Grab- /Gedenktafel für den verstorbenen jüdischen Häftling Szlama Frydland (geb. 1912 in Radom/Polen, umgekommen in Unterriexingen März 1945)
 
 

   
   

Links und Literatur


Literatur:

Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945. Hg. vom Studienkreis: Deutscher Widerstand. Band 5,1. Baden-Württemberg I. Regierungsbezirke Karlsruhe und Stuttgart. 1991. S. 245-247.

     

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 31. Dezember 2009