|
Eingangsseite
Aktuelle Informationen
Jahrestagungen von Alemannia Judaica
Die Mitglieder der
Arbeitsgemeinschaft
Jüdische Friedhöfe
(Frühere und bestehende) Synagogen
Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale
in der Region
Bestehende jüdische Gemeinden
in der Region
Jüdische Museen
FORSCHUNGS-
PROJEKTE
Literatur und Presseartikel
Adressliste
Digitale Postkarten
Links
| |
Zurück zur Seite über die Jüdische Geschichte/Synagoge
in Trier
Zur Seite mit Berichten über die
Rabbiner, jüdischen Lehrer und Kultusbeamten sowie das jüdische Schulwesen in
Trier
Zur Seite mit Berichten über einzelne Personen aus
der jüdischen Gemeinde in Trier
Trier (Rheinland-Pfalz)
Texte/Berichte zur jüdischen Geschichte der Stadt
Hier: Beiträge zur allgemeinen jüdischen Geschichte in Trier sowie zur Geschichte des jüdischen Gemeinde- und
Vereinslebens
Die nachstehend wiedergegebenen Texte mit
Beiträgen zur jüdischen Geschichte in Trier wurden in jüdischen Periodika
gefunden.
Bei Gelegenheit werden weitere Texte eingestellt.
Hinweis: die meisten Texte auf dieser Seite
müssen noch abgeschrieben werden, können jedoch durch Anklicken der
Textabbildungen gelesen werden.
Übersicht:
Allgemeine
Berichte zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Geschichte der Juden in Trier (Teil 1 des Beitrages von
Rabbiner Dr. Herz Naftali Ehrmann) (1881)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 24. August 1881: |
|
|
Geschichte der Juden in Trier
(Teil 2 des Beitrages von
Rabbiner Dr. Herz Naftali Ehrmann) (1881)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 31. August 1881: |
|
|
Geschichte der Juden in Trier (Teil 3 des Beitrages von
Rabbiner Dr. Herz Naftali Ehrmann) (1881)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 7. September 1881: |
|
|
Geschichte der Juden in Trier (Teil 4 des Beitrages von
Rabbiner Dr. Herz Naftali Ehrmann) (1881)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 21. September 1881: |
|
Geschichte der Juden in Trier (Teil 5 des Beitrages von
Rabbiner Dr. Herz Naftali Ehrmann) (1881)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 28. September 1881: |
|
Geschichte der Juden in Trier (Teil 6 des Beitrages von
Rabbiner Dr. Herz Naftali Ehrmann) (1881)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 5. Oktober 1881: |
|
|
|
Geschichte der Juden in Trier (Teil 7 des Beitrages von
Rabbiner Dr. Herz Naftali Ehrmann) (1881)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 19. Oktober 1881: |
|
|
|
Geschichte der Juden in Trier (Teil 8 des Beitrages von
Rabbiner Dr. Herz Naftali Ehrmann) (1881)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 26. Oktober 1881: |
|
|
Geschichte der Juden in Trier (Teil 9 des Beitrages von
Rabbiner Dr. Herz Naftali Ehrmann) (1881)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 2. November 1881: |
|
|
|
Geschichte der Juden in Trier (Teil 10
des Beitrages von
Rabbiner Dr. Herz Naftali Ehrmann) (1881)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 9. November 1881: |
|
|
Wertvolle Fragmente von hebräischen
Pergamenthandschriften in der Trierer Stadtbibliothek
(1893)
Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 3. März 1893: |
Über
einen Vortrag von Oberrabbiner Dr. Altmann über
"Die ersten Judenniederlassungen in Deutschland"
(1931)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 1. Januar
1931: |
|
Berichte aus dem jüdischen Gemeinde- und
Vereinsleben
Bericht aus dem jüdischen Gemeinde- und Vereinsleben
(1839)
Artikel in der Zeitschrift "Israelitische Annalen"
vom 10. Mai 1839: |
Mitteilungen aus der Gemeinde: Zuzug nach Trier,
Vergrößerung des Friedhofes, Oberrabbiner Kahns Predigten und weitere
Bemühungen (1865)
Artikel in der Zeitschrift "Ben Chananja"
vom 11. Januar 1865: |
Drei katholische Geistliche werden wegen
unterschiedlicher Vergehen durch einen jüdischen Advokatsanwalt verteidigt
sowie weitere Mitteilungen (1873)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 18. November 1873: |
Die Spannungen in der Gemeinde auf Grund der
Rabbinerwahl führen zur Bildung der Israelitischen Religionsgesellschaft (1879)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 23. Juli 1879: |
|
|
| |
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 29. Juli 1879: |
Veränderungen in der Gemeinde nach dem Dienstantritt
von Rabbiner Dr. Ehrmann (1879)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 6. August 1879: |
Ein Tora-Verein hat sich innerhalb der Religionsgesellschaft
gebildet (1881)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 29. Juni 1881: |
Zur Gründung der Israelitischen Religionsgesellschaft
- ein Rückblick (1890)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 19. Juni 1890: |
|
100-jähriges Bestehen des israelitischen Frauenvereins
(1890)
Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 15. August 1890: |
| |
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 1. September 1890: |
Antisemitisch begründeter Mordfall an einem
(nichtjüdischen) Schuhmachermeister (1891)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 14. Mai 1891: |
Misshandlungen von jüdischen Viehhändlern durch eine
katholische Pilgergruppe (1892)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 15. Februar 1892: |
25-jähriges
Jubiläum der Verleihung der Korporationsrechte an die jüdische Gemeinde sowie
Ehrung von drei in dieser Zeit tätigen Vorstandsmitgliedern (1902)
Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 7. November 1902: "Trier, 31. Oktober (1902). Unsere
Gemeinde hat ein schönes Doppelfest gefeiert, zunächst die
26-jährige Wiederkehr des Jahres, in welchem der altehrwürdigen Stätte
jüdischer Ansiedlung die Korporationsrechte verliehen wurden, und dann zu
Ehren dreier Männer, die in dem verflossenen Vierteljahrhundert
ununterbrochen dem Vorstand der Gemeinde angehörten: Herrn
Stadtverordneten und Handelskammermitglied Eugen Rothschild, Herrn Julius
Bermann und Herrn Raphael Herz. Die Stadt hatte den großen
Kaufhaussaal zum Festtag zur Verfügung gestellt, und es spielte sich dort
des Morgens eine würdige und erhebende Feierlichkeit ab. Orgelspiel und
der Kinderchor des Lehrers Arthur Nußbaum leiteten den Festakt
ein, dessen Hauptteil die vortrefflichen Darbietungen des vom Lehrer
und Kantor Salomon geleiteten Männerchores 'Eichtracht' bildeten.
Nach einer begrüßenden Ansprache des Herrn Juda wurden den drei
Jubilaren kostbare Ehrendiplome überreicht. Den üblichen Dankesreden folgten
weitere Ansprachen des Herrn Siegmund Mayer und des Herrn
Oberrabbiner Dr. Baßfreund, worauf Männerchor und Orgel einen
würdigen Schluss boten. War die morgendliche Feier mehr offizieller
Natur, so herrschte des Abends im überaus zahlreich besuchten
Kaufhaussaal eitel Lust und Freude, eine wahre Feststimmung, die wohl
hauptsächlich durch die glänzende Aufführung eines Festspieles sich von
selbst erzeugte. Der Verfasser, Herr Ingenieur Siegwart Nußbaum,
der selbst dirigierte, nennt das Werk einen 'melodramatischen Prolog in
Bildern mit Chor, Tanz und Orchester'. Neben den von poetischem Schwung
getragenen Versen schlugen besonders die bühnenwirksamen, szenischen
Momente durch, die außer der weihevollen Stimmung auch den Humor zur
vollsten Geltung kommen ließen und den lebhaftesten Beifall hervorriefen.
Herr Stadtverordneter Eugen Rothschild dankte dem Verfasser, der
mehrmals hervorgerufen wurde, im Namen Aller und gestand gern, 'dass sie
Alle so was in Trier noch nicht erlebt hätten'. Er mahnte zur Eintracht
und zum Frieden in der Gemeinde. Einen markigen Kaisertoast ließ Herr
Simon Schloss vom Stapel, und nachdem noch Herr Isidor Meyer eine
wohlgelungene Rede auf Jubilarin und Jubilare gehalten, gab Herr Lehrer
Arthur Nußbaum eine höchst humoristische Statistik alles dessen, was
sich in den intimen Kreisen der Gemeindemitglieder während der 25 Jahre
ereignet hatte. Vorträge aller Art und Gaben der vortrefflichen
Musikkapelle bildeten den weiteren Teil des
Gemeindefestes." |
Eine
Loge des Bne-Berith-Ordens wird in Trier eingeweiht (1902)
Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums"
vom 21. November 1902: "In Trier wurde eine neue Loge des
Bne-Berith-Ordens eingeweiht. Sie führt den Namen Moselloge."
|
Reges jüdisches Gemeindeleben im Winter 1929/30
(1930)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 8. Mai 1930: |
Angriff von Nationalsozialisten auf jüdische Kinder und
Jugendliche (1931)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 23. April 1931: |
Bereits bis zum Herbst 1933 hat sich die Lage jüdischer Einwohner,
Geschäftsleute und der Gemeinde verschlechtert (1933)
Artikel
in der "Jüdischen Rundschau" vom 17. Oktober 1933: "Trier, die älteste
Jüdische Gemeinde Deutschlands
Trier ist nach neueren Forschungen von Oberrabbiner Dr. Altmann
die älteste jüdische Gemeinde Deutschlands. Die ersten jüdischen Ansiedler
sind als Händler und Sklaven mit den römischen Heeren nach Trier gekommen.
Im Laufe dieser Zeit hat die jüdische Gemeinde Trier alle Wechselfälle der
Umwelt miterlebt. Aus dem Mittelalter ist noch heute das Ghetto, die
Judengasse erhalten. Bis Anfang dieses Jahrhunderts umfasste die Gemeinde
ungefähr 1000 Seelen, das ist 1,5 % der Bevölkerung. Seit dem letzten halben
Jahr macht sich eine Abwanderung bemerkbar, die zum Teil die Nachbarländer
Frankreich, Belgien und Luxemburg zum Ziele hat. Einige Familien sind
bereits nach Palästina ausgewandert, wieder andere sind im Begriff, sich
dort eine neue Heimat aufzubauen. Die Juden gehören vorwiegend dem
Mittelstand an. Beruflich sind sie im Detailhandel, Weinhandel,
Viehhandel, etwas in der Industrie, einige wenige als Akademiker und
kaufmännische Angestellte tätig. Die wirtschaftliche Krise macht sich auch
hier stark bemerkbar. Die Gemeinde war bisher finanziell in guten
Verhältnissen, soziale Lasten waren sehr gering. Jedoch ist infolge der
Krise und der allgemeinen Verschlechterung der Lage der jüdischen
Geschäftswelt ein katastrophaler Rückgang der Kultussteuereingänge zu
verzeichnen.
Die Gemeinde Trier besitzt seit über 100 Jahren eine jüdische einklassige
Volksschule. Sie wird heute von ungefähr 50 Kindern in acht Schuljahren
besucht und untersteht der Leitung des Herrn Lehrer Simon. Mit
Rücksicht auf die neuen Schulgesetze ist man im Begriff, das jüdische
Schulwesen auszubauen.
Neuhebräisch wird in einigen Zirkeln für Erwachsene durch Herrn
Lehrer Simon und neuerdings durch Herrn Lehrer Isenberg unterrichtet, und in
den Schulen von Rabbiner Dr. Altmann und den Lehrern. Ferner hat der
jüdische Jugendbund Kurse in Neuhebräisch begonnen.
Das Interesse für Palästina ist sehr rege. Ein Vertrauensmann des
Palästina-Amtes erledigt die täglich sich steigernden Anfragen.
E.Sch.־J." |
Jüdische Geschäfte werden mit Plakatstreifen
markiert (1935)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 7. März 1935: |
|