Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) 
Jüdische Friedhöfe 
   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde      
   
Siehe Seite zur jüdischen Geschichte in Rostock: http://www.juden-in-mecklenburg.de/Orte/Rostock    
sowie Seite zur Synagoge in Rostock:  http://www.juden-in-mecklenburg.de/Synagogen/Synagoge_Rostock     
Wikipedia-Artikel zur jüdischen Geschichte in Rostock: https://de.wikipedia.org/wiki/Jüdische_Gemeinde_Rostock    
Neue Gemeinde: Website http://www.synagoge-rostock.de     
    
    
Fotos der Gedenkstätte für die alte Synagoge und des neuen jüdischen Gemeindezentrums  
(Fotos: Hahn, Aufnahme vom Juni 2017)    

Gedenkstätte für die 1938 zerstörte Synagoge     
    Rostock Synagoge P1010481.jpg (279422 Byte)  Rostock Synagoge P1010483.jpg (291670 Byte)  Rostock Synagoge P1010485.jpg (260102 Byte)
   Gedenkstein am Standort der 1902 eingeweihten und 1938 durch Brandstiftung zerstörten Synagoge in der Augustenstraße 101. Durch einen Luftangriff 1944 wurde die Brandruine der Synagoge zerstört. In DDR-Zeiten wurde das Grundstück mit Wohnblocken bebaut. Seit 9. November 1988 erinnert eine Gedenkstele auf dem Gehweg an die frühere Rostocker Synagoge.      
     
 Das neue jüdische Gemeindezentrum   Rostock Synagoge neu P1010478.jpg (273906 Byte)  Rostock Synagoge neu P1010480.jpg (255979 Byte)
  Neues jüdisches Gemeindezentrum in der Augustenstraße 20    

   
   
   
Zur Geschichte der Friedhöfe   
  
Siehe auch die Seite http://www.juden-in-mecklenburg.de/Friedhoefe/Juedischer_Friedhof_Rostock      
  
Bereits im Mittelalter bestand in Rostock ein jüdischer Friedhof (Ende 13. Jahrhundert) vor dem Kröpeliner Tor, vermutlich in der Nähe des heutigen Vögenteichplatzes. Von ihm sind jedoch keine Spuren erhalten.

Nachdem seit 1870 wieder eine jüdische Gemeinde in der Stadt bestand, konnte sie nach 1870 einen eigenen Friedhof anlegen (erste Beisetzung vermutlich 1873). Auf dem in zwei große Gräberfelder geteilten und insgesamt 32,80 ar großen Friedhof sind noch 178, nach einer neuen Zählung noch etwa 155 Grabmale erhalten (von etwa 250 hier beigesetzten Personen). Die letzte Beisetzung fand im Januar 1942 statt (Aaron Levy). 

1963 wurde von der Jüdischen Landesgemeinde Mecklenburg ein Gedenkstein errichtet. 1978 wurden die Grabsteine flach auf die Rasenfläche gelegt. 1988 sind die Grabsteine wieder aufgerichtet worden; auch wurde ein neues Mahnmal inmitten des Friedhofes aufgestellt, das die Namen der damals dokumentierten 77 Opfer der Schoah trägt. 
Der Friedhof wurden mehrfach geschändet (1953, 1954/55, 1956, 1970, 1990, 1995, 2002, 2012). 
   
Ein neuer jüdischer Friedhof wurde als Teil des Westfriedhofes angelegt. Im März 2002 und im Juni 2003 wurde der Friedhof geschändet. Die Polizei ermittelte Personen aus der rechten Szene.         
    
     
    
Lage der Friedhöfe:  
    
Der alte Friedhof liegt am Lindenpark, Saarplatz.  

Lage des jüdischen Friedhofes in Rostock auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und im 
Straßenverzeichnis "Arnold-Bernhard-Straße" eingeben. Diese liegt nördlich des alten städtischen Friedhofes 
(der jüdische Teil ist nicht gesondert eingetragen)  

   
   
   

Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmen vom Juni 2017)   

Der alte Friedhof 

   
 Rostock Friedhof alt P1010251.jpg (444361 Byte)  Rostock Friedhof alt P1010249.jpg (499458 Byte)  Rostock Friedhof alt P1010248.jpg (502044 Byte)
Alter Eingang zum Friedhof  Blick auf den Friedhof   Das (neue) Eingangstor  
     
 Rostock Friedhof alt P1010218.jpg (393418 Byte)  Rostock Friedhof alt P1010219.jpg (398182 Byte)  Rostock Friedhof alt P1010220.jpg (394500 Byte)
 Das Denkmal von 1988 mit den Namen der damals dokumentierten 77 Opfer der Shoah    
     
 Rostock Friedhof alt P1010221.jpg (385258 Byte)  Rostock Friedhof alt P1010222.jpg (430998 Byte)  Rostock Friedhof alt P1010223.jpg (422128 Byte)
 "Davidstern" auf dem Denkmal; hebräisch und deutsch: 
"Gedenke, vergiss nie!" 
Das Denkmal von 1963  
 
Grabstein für Gustav Pommer (1874-1937) mit 
Gedenkinschrift für Herta Pommer (1907 - Auschwitz 1944)  
     
 Rostock Friedhof alt P1010224.jpg (466490 Byte)  Rostock Friedhof alt P1010225.jpg (428768 Byte) Rostock Friedhof alt P1010225a.jpg (291255 Byte)  Rostock Friedhof alt P1010226.jpg (256097 Byte)
Blick über den Friedhof  
   
Grabstein für Berta Samuel geb. Gessner 
(1878 in Hammelburg - 1937 in Rostock)   
Grabstein für Schaja Kösten 
(1883-1939)  
     
 Rostock Friedhof alt P1010227.jpg (411113 Byte)  Rostock Friedhof alt P1010231.jpg (482757 Byte)  Rostock Friedhof alt P1010233.jpg (468818 Byte)
Grabstein für Siegfried Marchand (1865-1940)   Teilansicht des Friedhofes   Rechts Grabstein für Elias Familie  
     
 Rostock Friedhof alt P1010236.jpg (471617 Byte)  Rostock Friedhof alt P1010237.jpg (466670 Byte)  Rostock Friedhof alt P1010238.jpg (473902 Byte)
  Grabstein für Louis Tobias (1847-1918)    
     
 Rostock Friedhof alt P1010239.jpg (414492 Byte) Rostock Friedhof alt P1010240.jpg (443392 Byte)   Rostock Friedhof alt P1010241.jpg (449185 Byte)
     
     
 Rostock Friedhof alt P1010242.jpg (468253 Byte) Rostock Friedhof alt P1010243.jpg (454811 Byte)  Rostock Friedhof alt P1010244.jpg (441182 Byte) 
    Grabstein (Sockel) für Julius Gimpel 
(1850 Neubukow - 1889 Rostock)  
     
 Rostock Friedhof alt P1010246.jpg (440017 Byte)    
     
Grabstein links für Johanna Levy 
geb. Herzfeld
(1817-1898)  
   
     
     

Der neue jüdische Friedhof im Westfriedhof   

   
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Der jüdische Teil liegt auf dem Plan rechts des mit schwarz "1"
 markierten Feldes unmittelbar beim Eingang zum Friedhof  
Das Eingangstor mit 
"Davidsternen" 
Die Hinweistafel am Eingang
 zum Friedhof 
     
 Rostock Friedhof neu P1010263.jpg (502674 Byte) Rostock Friedhof neu P1010264.jpg (531019 Byte)   Rostock Friedhof neu P1010269.jpg (479302 Byte)
 Blick über den Friedhof, vom Eingangstor kommend Teilansicht des Friedhofes    Teilansicht mit neuen Gräbern 
      
     
     

   
    

Links und Literatur 

Links: 

Website der Hansestadt Rostock  
Informationsseite zur jüdischen Geschichte von Rostock mit Fotos auf der Website des Vereins Land und Leute e.V. (unter Projekte): hier anklicken 
Wikipedia-Artikel "Jüdischer Friedhof (Rostock)"    

Literatur:   

Zeugnisse jüdischer Kultur S. 49-51. 
Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 581-584.   

   
    

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 08. Juli 2017