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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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Romanswiller (Romansweiler)
(Dep. Bas Rhin /Alsace / Unterelsass) Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde In Romanswiller bestand eine jüdische Gemeinde bis zur NS-Zeit. Die Entstehung der Gemeinde geht in das 17. Jahrhundert zurück. Erstmals werden 1669 Juden am Ort genannt. 1716 lebten bereits 26 jüdische Familien am Ort. Bei der Volkszählung am 13. Oktober 1784 wurden 41 jüdische Familien mit zusammen 206 Personen am Ort erfasst. Eine neue Synagoge konnte 1849 erbaut werden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging die Zahl der jüdischen Einwohner durch Ab- und Auswanderung zurück. 1936 gehörten noch 43 Personen der jüdischen Gemeinde an. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges wurden die bis dahin nicht ausgewanderten Personen nach Südfrankreich verbracht. Die Synagoge der Gemeinde wurde geplündert. Zur Geschichte des jüdischen Friedhofes Der jüdische Friedhof von Romanswiller wurde vermutlich im 18. Jahrhundert angelegt. Er wurde mehrfach erweitert und wird bis zur Gegenwart belegt. Auf einem Denkmal wird an die 25 aus Romanswiller, acht aus Wasselone und vier aus Odratzheim in der NS-Zeit deportierten und ermordeten Gemeindeglieder gedacht. Lage des Friedhofes: Der Friedhof liegt unweit des allgemeinen Friedhofes (etwa 100 m nordwestlich) an der Rue des Vignes.
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Literatur:
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