Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Oberhausen an der Appel (VG Alsenz-Obermoschel, Donnersbergkreis)
Jüdische Geschichte 

Übersicht:

Zur Geschichte jüdischer Bewohner  
Berichte aus der jüdischen Geschichte   
Links und Literatur   

    

Zur Geschichte jüdischer Bewohner                 
    
In Oberhausen an der Appel lebten wenige jüdische Familien im 19., vielleicht auch noch Anfang des 20. Jahrhunderts. Wann sich erstmals Juden am Ort niedergelassen haben, ist nicht bekannt.  
    
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: 1801 5 jüdische Einwohner (4,2 % der Gesamteinwohnerschaft), 1808 5 (2,5 %), 1825 5 (2,1 %), 1848 11 in zwei Familien. 1809/10 werden an jüdischen Haushaltsvorständen genannt: Jacob Neuberger Senior (Händler) und Jacob Neuberger Junior.
   
Die in Oberhausen verstorbenen jüdischen Personen wurden auf dem Friedhof in Münsterappel beigesetzt.   
  
Aus der Zeit nach der Mitte des 19. Jahrhunderts liegen keine Zahlen oder Angaben zu jüdischen Personen am Ort mehr vor.   
  
Zur Frage nach einer Synagoge in Oberhausen: Nach den Angaben bei Rainer Joha Bender s.Lit. (im beigelegten Plan) wurde in Oberhausen eine Synagoge 1938 zerstört. Diese Angaben beruhen sicher auf einem Irrtum, da es nach keinen sonstigen Quellen eine Synagoge am Ort gegeben hat und vermutlich zu keiner Zeit eine zur Abhaltung von Gottesdienst notwendige Mindestzahl jüdischer Personen in Oberhausen gegeben hat. Die Angabe von Bender wird im Buch des Landesamtes übernommen.     

    
    
    
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde              

In jüdischen Periodika des 19./20. Jahrhunderts wurden noch keine Berichte zur jüdischen Geschichte in Oberhausen an der Appel gefunden. 

         
         
          

Links und Literatur

Links:  

Website der Gemeinde Oberhausen an der Appel (VG Alsenz-Obermoschel)  

Literatur:  

Rainer Joha Bender (Hrsg.): Pfälzische Juden und ihre Kultuseinrichtungen. Hrsg. vom Institut für Landeskunde und Regionalforschung der Universität Mannheim 1988 (Reihe: Südwestdeutsche Schriften Bd. 5). Beigelegter Plan: Jüdische Kultuseinrichtungen in der Pfalz. 
Kein Abschnitt zu Oberhausen bei Otmar Weber: Die Synagogen in der Pfalz von 1800 bis heute. Unter besonderer Berücksichtigung der Synagogen in der Südpfalz. Hg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Pfalz in Landau. 2005. S. 60. 
Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz/Staatliches Konservatoramt des Saarlandes/ Synagogue Memorial Jerusalem (Hg.): "...und dies ist die Pforte des Himmels". Synagogen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Mainz 2005. S. 294.

   
    

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 21. Dezember 2016