Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Die jüdischen Friedhöfe im Donnersbergkreis (KIB, Rheinland-Pfalz)

Übersicht:
(VG = Verbandgemeinde)  

Albisheim/Pfrimm (VG Göllheim)  
Alsenz       
Unterseite
 
Börrstadt (VG Winnweiler)  
Breunigweiler (VG Winnweiler)  
Dielkirchen (VG Rockenhausen)    
Unterseite
      
Gauersheim (VG Kirchheimbolanden)    
Unterseite
  
Gaugrehweiler (VG Alsenz-Obermoschel) 
Unterseite
    
Göllheim (VG Göllheim)     
Unterseite
  
Ilbesheim (VG Kirchheimbolanden)  
Kirchheimbolanden     
Unterseite
  
Marienthal (VG Rockenhausen)     
Unterseite
  
Münsterappel (VG Alsenz-Obermoschel)  
Obermoschel (VG Alsenz-Obermoschel)   
Unterseite
 
Rathskirchen (VG Rockenhausen)   
Rockenhausen     
Unterseite
   
Sankt Alban (VG Rockenhausen)   
Steinbach am Donnersberg (VG Winnweiler)  
Teschenmoschel (VG Rockenhausen)    
Unterseite
   
Waldgrehweiler (VG Alsenz-Obermoschel)   
Unterseite
   
Weitersweiler (VG Göllheim)    
Unterseite
  
Winnweiler (VG Winnweiler) 
Unterseite
    
Würzweiler (VG Rockenhausen)  

   
   

Albisheim/Pfrimm (VG Göllheim)

Zur Geschichte des Friedhofes: Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden zunächst in Kirchheimbolanden beigesetzt. Ein eigener Friedhof in Albisheim wurde 1866 erstmals belegt.  Die Friedhofsfläche umfasst 7,73 ar (nach anderer Angabe 5,50 ar). Die letzte Beisetzung war 1938.

Lage: Der jüdische Friedhof liegt etwa 400 m nördlich von Albisheim in Richtung Gauersheim "An der Kapelle" (erreichbar über Feldwege Fortsetzung Kirchgasse nach Norden).
Im Ortsplan von Albisheim (Website VG Göllheim) und nachfolgend auch z.B. im ADAC-Stadtatlas Rhein-Neckar ist der Friedhof an einer völlig falschen Stelle eingetragen.

Link: Website der Verbandsgemeinde Göllheim  
Zur Seite über die Synagoge in Albisheim (interner Link)   
Literatur: Rüdiger Unger: Die jüdischen Friedhöfe von Albisheim und Gauersheim. Ausgewählte Grabinschriften im Ostteil des Kreises 1. In: Donnersberg-Jahrbuch 21 1998, S. 130-137.
Paul Karmann: Die Friedhöfe. In: Jüdisches Leben in der Nordpfalz. Eine Dokumentation des Nordpfälzer Geschichtsvereins von einem Autorenteam des NGV. 1992. S. 51-88. Zum Friedhof in Albisheim S. 54-55.   
   
   

Alsenz 

Alsenz Friedhof 188.jpg (140028 Byte) Zum Friedhof in Alsenz besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken
   
  
  

Börrstadt (VG Winnweiler)

Zur Geschichte des Friedhofes: Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden zunächst in Steinbach beigesetzt (alter Friedhof). Ein eigener Friedhof wurde in Börrstadt um 1840 angelegt und bis Ende des 19. Jahrhunderts belegt. Der Friedhof wurde 1937 zerstört. Es sind keine Grabsteine mehr erhalten.    

Lage:  Am Oberen Kirchthal    

Link: Website    Website
Literatur:  Paul Karmann: Die Friedhöfe. In: Jüdisches Leben in der Nordpfalz. Eine Dokumentation des Nordpfälzer Geschichtsvereins von einem Autorenteam des NGV. 1992. S. 51-88. Zum Friedhof in Börrstadt S. 57. 
  
  

Breunigweiler (VG Winnweiler)

Zur Geschichte des Friedhofes: Der Friedhof wurde mindestens von 1806 bis 1849 belegt. Es sind noch einer neuen Dokumentation vier Grabsteine vorhanden. Bei Dokumentationen des Friedhofes 1978 beziehungsweise 1988 wurden noch acht Grabsteine gezählt.   

Lage:  In den Waldwiesen; Plan Nr. 1009; auf einer Obstwiese nördlich des Ortes.

Link: Website  
Literatur: Paul Karmann: Die Friedhöfe. In: Jüdisches Leben in der Nordpfalz. Eine Dokumentation des Nordpfälzer Geschichtsvereins von einem Autorenteam des NGV. 1992. S. 51-88. Zum Friedhof in Breunigweiler S. 58.
  
  

Dielkirchen (VG Rockenhausen) 

Dielkirchen Friedhof 182.jpg (129024 Byte) Zu den Friedhöfen in Dielkirchen besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken
     
      

Gauersheim (VG Kirchheimbolanden)

Gauersheim Friedhof 052.jpg (44056 Byte) Zum Friedhof in Gauersheim besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken 
      
  

Gaugrehweiler (VG Alsenz-Obermoschel)

Gaugrehweiler Friedhof 181.jpg (109561 Byte) Zum Friedhof in Gaugrehweiler besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken 
    

Göllheim (VG Göllheim)

Goellheim Friedhof 100.jpg (70694 Byte) Zum Friedhof in Göllheim besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken
  
 
  

Ilbesheim (VG Kirchheimbolanden)

Zur Geschichte des Friedhofes: Der Friedhof wurde von der Zeit um 1810 bis Ende des 19. Jahrhunderts belegt. Die Friedhofsfläche umfasst 1,70 ar. Es sind 3 Grabsteine erhalten.

Lage:  Der Friedhof liegt "Hinter der Kirche", Flurstück Nr. 1709; Friedhofstraße. 

Link: Website 
Literatur: Rüdiger Unger: "Mögen ihre Seelen eingebunden sein im Beutel des Lebens": die Grabsteine des Judenfriedhofes zu Ilbesheim. In: Donnersberg-Jahrbuch. 15 1992 S. 113-115.
Paul Karmann: Die Friedhöfe. In: Jüdisches Leben in der Nordpfalz. Eine Dokumentation des Nordpfälzer Geschichtsvereins von einem Autorenteam des NGV. 1992. S. 51-88. Zum Friedhof in Ilbesheim S. 64. 
     
     
  

Kirchheimbolanden 

Kirchheimbolanden Friedhof 050.jpg (71209 Byte) Zum Friedhof in Kirchheimbolanden besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken 
  
  
  

Marienthal (VG Rockenhausen)

Marienthal Friedhof 052.jpg (68288 Byte) Zum Friedhof in Marienthal besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken

    
  

Münsterappel (VG Alsenz-Obermoschel)

Zur Geschichte des Friedhofes: Der Friedhof wurde vor 1800 angelegt und bis 1900 belegt angelegt (Teil des Flurstückes Nr. 740). Er umfasst eine Fläche von 8,80 ar. Der Friedhof wurde auch von den in Kriegsfeld, Winterborn und Oberhausen lebenden Juden belegt.

Lage: Der Friedhof liegt westlich des Ortes am Waldrand an einem steilen Abhang, an der Straße nach Kalkofen, "Am Forstberg". 

Link: Website 
Literatur:  Paul Karmann: Die Friedhöfe. In: Jüdisches Leben in der Nordpfalz. Eine Dokumentation des Nordpfälzer Geschichtsvereins von einem Autorenteam des NGV. 1992. S. 51-88. Zum Friedhof in Münsterappel S. 72.   
  
  

Obermoschel (VG Alsenz-Obermoschel)

Obermoschel Friedhof 195.jpg (121498 Byte) Zum Friedhof in Obermoschel besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken

  

     
Rathskirchen (VG Rockenhausen)

Zur Geschichte des Friedhofes: In Rathskirchen bestand nach der Überlieferung vor Ort ehemals (17./18. Jahrhundert?) ein jüdischer Friedhof. Mauerreste eines ca. 20 mal 40 m großen Grundstückes sollen in Zusammenhang mit diesem ehemaligen Friedhof stehen. Grabsteine sind nicht mehr vorhanden.    

Lage: am Gröbelsberg - ungefähr 350 m vom Ortsausgang entlang an der Straße nach Dörrmoschel auf der linken Seite; ca. 200 m von der Straße diesen Berg hinauf bis zu dem Grundstück, von dem noch Mauerreste vorhanden sind.

Link: Website der Verbandsgemeinde Rockenhausen  
Literatur: Paul Karmann: Die Friedhöfe. In: Jüdisches Leben in der Nordpfalz. Eine Dokumentation des Nordpfälzer Geschichtsvereins von einem Autorenteam des NGV. 1992. S. 51-88. Zum Friedhof in Rathskirchen S. 74.     

        

Rockenhausen

Rockenhausen Friedhof 100.jpg (55233 Byte) Zum Friedhof in Rockenhausen besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken 

      
  

Sankt Alban (VG Rockenhausen) 

Zur Geschichte des Friedhofes: In St. Alban gab/gibt es einen jüdischen Friedhof, der fast vollständig verschwunden ist. Auf ihm wurden auch die Toten der in Gerbach lebenden jüdischen Familien beigesetzt. Der Friedhof wird 1820 genannt. Das Gewann trägt den Namen "Am Judenfriedhof".   

Lage:  Der Friedhof liegt am Ende der "Landgasse", rechts den Berg hoch, ca. 200 m auf der linken sieht. Um 1990 war noch der Rest eines Grabsteines vorhanden; eine aktuelle Ortsbesichtigung konnte noch nicht vorgenommen werden. 

LinkWebsite der VG Rockenhausen     
Literatur: P

   

Steinbach am Donnersberg (VG Winnweiler) 

Zur Geschichte des Friedhofes: Ein alter Friedhof wurde 1780 angelegt und bis zur 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts belegt. Der Friedhof wurde in der NS-Zeit zerstört; es sind keine Grabsteine erhalten. Das Grundstück wurde 1952 an einen Privatmann verkauft. 
  
Ein neuer Friedhof wurde vermutlich von 1842 bis 1937 belegt (auf Flurstück Nr. 691/2); 1902 wurde der Friedhof erweitert. Die Friedhofsfläche umfasst 5,80 oder 5,90 ar. Der Friedhof wurde zwischen 1933 und 1945 mehrfach geschändet. Die Grabsteine wurden umgestürzt, das Friedhofstor wurde gestohlen.  

Lage:  Der alte Friedhof lag/liegt in der Ortsmitte, im Bereich des heutigen Bürgerhaus-Parkplatzes.  
Der neue Friedhof liegt am östlichen Ortsausgang an der Staudenheide - an der Abzweigung der Standesbühler Straße Richtung Mühle von Jakob Rupp. 

Link: Website der Verbandsgemeinde Winnweiler      Website der Gemeinde Steinbach am Donnersberg  
Literatur:  Paul Karmann: Die Friedhöfe. In: Jüdisches Leben in der Nordpfalz. Eine Dokumentation des Nordpfälzer Geschichtsvereins von einem Autorenteam des NGV. 1992. S. 51-88. Zum Friedhof in Steinbach S. 76-78.   
  
  

Teschenmoschel (VG Rockenhausen)

Teschenmoschel Friedhof 173.jpg (123115 Byte) Zum Friedhof in Teschenmoschel besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken
  
  
  

Waldgrehweiler (VG Alsenz-Obermoschel)

Waldgrehweiler Friedhof 182.jpg (123213 Byte) Zum Friedhof in Waldgrehweiler besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken
  
  
  

Weitersweiler (VG Göllheim)

Weitersweiler Friedhof 100.jpg (75833 Byte) Zum Friedhof in Weitersweiler besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken 
  
    
   

Winnweiler (VG Winnweiler)

Winnweiler Friedhof 181.jpg (119772 Byte) Zum Friedhof in Winnweiler besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken
   
  

Würzweiler (VG Rockenhausen)

Zur Geschichte des Friedhofes: Ein jüdischer Friedhof wurde in Würzweiler in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts angelegt. Der Friedhof wurde bis 1925 benutzt. Es sind nur Grabsteinfragmente erhalten - nach der unten genannten Dokumentation war 1990 noch ein Grabstein (von 1735) vorhanden; im April 1992 wurde der Rest eines weiteren Steines aufgefunden (unteres Stück eines Doppelgrabsteines).

Lage:  Kepler'sche Wald, an einem Abhang unterhalb des Weges nach Ruppertsecken.

Link
Literatur: Synagogenbuch Rheinland-Pfalz/Saarland S. 409; Paul Karmann: Die Friedhöfe. In: Jüdisches Leben in der Nordpfalz. Eine Dokumentation des Nordpfälzer Geschichtsvereins von einem Autorenteam des NGV. 1992. S. 51-88. Zum Friedhof in Steinbach S. 76-78.  

 

 

 

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Stand: 28. Mai 2010