Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Lohne (Stadt Fritzlar, Schwalm-Eder-Kreis)
Jüdische Geschichte / Synagoge

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen
Links und Literatur   

    
Hinweis: die Seite zu Lohne wurde vor allem auf Grund der Nennung eines jüdischen Lehrers in Lohne 1865 eingestellt (Quelle), obwohl dem Webmaster sonst nur wenige Informationen zur jüdischen Geschichte in Lohne vorliegen, die nachfolgend zusammengestellt werden. Für weitere Informationen ist der Webmaster dankbar; Adresse siehe Eingangsseite
  

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  

In Lohne bestand im 19. Jahrhundert zeitweise eine jüdische Gemeinde, über die nur wenige Informationen vorliegen.  
  
1744 werden drei jüdische Einwohner (oder Familien?) in Lohne genannt.  

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: es liegen noch keine Zahlen vor. 
  
Unter den Kriegsteilnehmern im Krieg 1870/71 war Jakob Gutheim.  

An Einrichtungen bestanden eine Synagoge (s.u.) und eine Religionsschule. Die Toten der Gemeinde wurden auf dem jüdischen Friedhof in Obervorschütz beigesetzt. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war zeitweise ein Lehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war. 1865 wird als solcher M. Kaufmann genannt (Quelle).    
  
1933 lebte noch Joseph Gutheim in Lohne
. Er emigrierte 1938 in die USA. Er war in Ungedanken geboren und ein Bruder des letzten Vorstehers der Synagogengemeinde in Ungedanken Levi Gutheim. Nach seinem Tod sorgte nach Angaben von Paulgerhard Lohmann (s.u.) seine Tochter Grete verheiratete Schilling dafür, dass die Urne von Joseph Gutheim aus den USA zur Beisetzung auf den jüdischen Friedhof nach Ungedanken überführt wurde (aus dem Buch von Paulgerhard Lohmann s.Lit.; doch kein Nachweis für seine Grabstätte in der Dokumentation zum jüdischen Friedhof Ungedanken). 
  
Von den in Lohne geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Adelheid Andorn geb. Sauer (1875), Isaak Heiser (1872), Rosa Katz geb. Sauer (1863), Sara Sauer geb. Gutheim (1871), Julie Simon (1869), Berta Simons geb. Simon (1871).     
   
   
   

Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde 
 
  

  
Zur Geschichte der Synagoge

Ein Betsaal dürfte vorhanden gewesen sein. Nachweise liegen noch nicht vor.     

  
  
  
Adresse/Standort der Synagoge   unbekannt    
       

Fotos    

Es sind keine Fotos zur jüdischen Geschichte in Lohne vorhanden.  
     

   
   
Links und Literatur

Links:   

Website der Stadt Fritzlar: Seite zu Lohne.   

Literatur:    

Keine Angaben bei Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn. 1971. Bd. 
Keine Angaben bei Thea Altaras: Synagogen in Hessen. Was geschah seit 1945? 1988 S. und weitere Auflagen 1994 und 2007. 
Paulgerhard Lohmann: Der antijüdische Rassenwahn Hitlers, die Juden in Fritzlar und seinen Stadtteilen und ihre wenigen Freunde. 
Teilweise online zugänglich (pdf-Datei).  
Festschrift "1100 Jahre Lohne". Zur Jubiläumsfeier am 2.-4. Juni 1951. Online zugänglich.    

     

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 12. September 2011