Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Krakow am See (Landkreis Rostock) 
Jüdischer Friedhof 
   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde      
   
Siehe Seite zur jüdischen Geschichte in Krakow am See  http://www.juden-in-mecklenburg.de/Orte/Krakow_am_See   
sowie Seite zur Synagogengeschichte in Krakow am See:  http://www.juden-in-mecklenburg.de/Synagogen/Synagoge_Krakow_am_See      
 
  
Fotos: Die ehemalige Synagoge ("Alte Synagoge") im Juni 2017  
(die "Alte Synagoge" Krakow steht am Schulplatz 1 inmitten des Ortes; Fotos: Hahn, Juni 2017)  
Die Synagoge in Krakow am See wurde am 12. September 1866 eröffnet. 1920 verkaufte die jüdische Gemeinde das Haus an die Stadt mit der Auflage, dass es weiter öffentlich bleibe. Das Gebäude wurde danach vom Arbeitersportbund "Fichte" als Turnhalle genutzt. Es blieb beim Novemberpogrom 1938 unversehrt. Nach 1945 wurde es zeitweise als Getreidelager verwendet, danach bis 1984 wieder als Turnhalle für Krakower Schüler. Nach 1990 wurde das Gebäude umfassend saniert. 

Krakow am See Synagoge IMG_1165.jpg (395574 Byte)  Krakow am See Synagoge IMG_1166.jpg (509980 Byte)  Krakow am See Synagoge IMG_1168.jpg (330786 Byte) 
Blick zur ehemaligen Synagoge  
von Osten  
Hinweistafel zu der 
1866 erbauten Synagoge  
Blick von Osten auf die "Alte Synagoge"; davor das Denkmal für 
die Gefallenen des Ersten Weltkrieges aus Krakow am See  
     
Krakow am See Synagoge IMG_1206.jpg (325872 Byte) Krakow am See Synagoge IMG_1204.jpg (123595 Byte) Krakow am See Synagoge IMG_1203.jpg (316239 Byte)
Blick zur ehemaligen Synagoge von Südosten   Blick zur ehemaligen Synagoge von Westen   Blick auf die Nordseite des Synagogengebäudes  
     
Krakow am See Synagoge IMG_1169.jpg (213865 Byte)    Krakow am See Synagoge IMG_1170.jpg (187139 Byte)  Krakow am See Synagoge IMG_1196.jpg (234672 Byte)
In der Mitte der Bereich des 
früheren Toraschreines 
Die ehemalige Synagoge wird heute für 
Ausstellungen und Veranstaltungen genützt  
Blick von der früheren
 Frauenempore  
     
Krakow am See Synagoge IMG_1175.jpg (150343 Byte)  Krakow am See Synagoge IMG_1171.jpg (86717 Byte)   Krakow am See Synagoge IMG_1188.jpg (114242 Byte)  Krakow am See Synagoge IMG_1202.jpg (112665 Byte)
Blick zum Eingangsbereich und 
zur ehemaligen Frauenempore  
 Moderner Leuchter an der mit Sternen markierten blauen Decke,
 die an die Gottesverheißung an Abraham erinnert: 
Nachkommen seien zahlreich wie die Sterne am Himmel 
Der Treppenaufgang zur 
ehemaligen Frauenempore  
  
     
 Krakow am See Synagoge IMG_1195.jpg (689137 Byte)  Krakow am See Synagoge IMG_1193.jpg (518042 Byte) Krakow am See Synagoge IMG_1194.jpg (360257 Byte)  Krakow am See Synagoge IMG_1190.jpg (226809 Byte) 
Im Bereich der ständigen Ausstellung zur jüdischen Geschichte: 
Erinnerungen an das Kaufhaus A. Nathan in Krakow  
Erinnerungen an das Manufakturwarengeschäft Julius Feldmann
 und an die Einweihung der Synagoge 1866  
Darstellung der Geschichte der 
jüdischen Gemeinde Krakow 
     
 Krakow am See Synagoge IMG_1172.jpg (136363 Byte)  Krakow am See Synagoge IMG_1173.jpg (239088 Byte)  Krakow am See Synagoge IMG_1184.jpg (172630 Byte) Krakow am See Synagoge IMG_1189.jpg (132058 Byte)  Krakow am See Synagoge IMG_1176.jpg (231610 Byte)
Erklärungen an der Nische des früheren Toraschreines   Zeittafeln zur jüdischen Geschichte   Tafel zum jüdischen Gemeindeleben  
     
 Krakow am See Synagoge IMG_1177.jpg (209524 Byte)  Krakow am See Synagoge IMG_1178.jpg (226544 Byte)   Krakow am See Synagoge IMG_1186.jpg (307776 Byte)  
Kleiderbügel des ehemaligen Kaufhauses A. Nathan   Grundrisse des ehemaligen Synagogengebäudes    

   
   
Zur Geschichte des Friedhofes   
   
Siehe auch die Seite http://www.juden-in-mecklenburg.de/Friedhoefe/Juedischer_Friedhof_Krakow_am_See         
   
Der jüdische Friedhof in Krakow am See wurde 1821 unmittelbar nordöstlich des christlichen (heute: kommunalen) Friedhofes angelegt. Die beiden Friedhöfe wurden durch eine Fliederhecke voneinander getrennt. Die Friedhofsfläche umfasst etwa 4 ar. Es sind etwa 50 Grabsteine erhalten. 1936 erhielt der Friedhof eine neue Einfriedung. Im April 1937 fand die letzte Beisetzung statt. 1938 wurden einige Grabsteine umgeworfen. 1947-1950 erfolgte eine Instandsetzung des Friedhofes und eine neue Umzäunung. Der unbelegte Teil des Friedhofes wurde 1963 von der Jüdischen Landesgemeinde Mecklenburg kostenlos der Evangelischen Kirche zur Verfügung gestellt. Eine Hinweistafel am Friedhof wurde im November 1988 angebracht. 2003 bis 2006 wurde der Friedhof instandgesetzt.         

Dezember 2013: Schändung des Friedhofes  
Pressemitteilung der Polizeiinspektion Güstrow vom 18. Dezember 2013 (Quelle): "POL-GÜ: Grabsteine auf dem Jüdischen Friedhof in Krakow umgestoßen, Schmierereien in Teterow. 
Teterow (ots) - Am Mittwochnachmittag gegen 14:00 Uhr wurden auf dem Jüdischen Friedhof an der Plauer Chaussee fünf beschädigte Grabsteine festgestellt. Weitere zwei lagen unbeschädigt an den Gräbern. Die Umstände weisen darauf hin, dass die Grabsteine allesamt umgeworfen wurden. Nach ersten Erkenntnissen kann die Tat schon einige Tage bzw. Wochen zurückliegen.
Bereits gegen 11:00 Uhr wurden die Teterower Beamten in die Teterower Schillerstraße gerufen. Hier hatten unbekannte Täter den Windfang vor dem Eingang eines Mehrfamilienhauses und eine Kellertür mit allerhand Symbolik versehen. Darunter befanden sich auch Hakenkreuze.
In beiden Fällen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. 
Hinweise zu beiden Sachverhalten nimmt das Polizeirevier Teterow, Tel. 03996/1560 entgegen."     

   
   
Lage des Friedhofes     
  
Der jüdische Friedhof liegt an der Plauer Chaussee.      
   
   
   

Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: Juni 2017(   

Krakow am See Friedhof IMG_1220.jpg (472265 Byte)   Krakow am See Friedhof IMG_1219.jpg (418984 Byte)  Krakow am See Friedhof IMG_1218.jpg (432448 Byte) 
Eingangstor zum jüdischen Friedhof   Hinweistafel am Eingang   Gedenktafel   
     
 Krakow am See Friedhof IMG_1210.jpg (391890 Byte) Krakow am See Friedhof IMG_1211.jpg (447487 Byte)   Krakow am See Friedhof IMG_1212.jpg (397940 Byte)
Blick über den Friedhof vom Eingang kommend   Teilansicht des Friedhofes   Teilansicht des Friedhofes  
     
 Krakow am See Friedhof IMG_1213.jpg (455846 Byte)  Krakow am See Friedhof IMG_1214.jpg (188955 Byte)  Krakow am See Friedhof IMG_1228.jpg (421730 Byte)
Grabsteine für L.S. Wolfson (gest. 1883) 
und K.S. Wolfson (gest. 1885) 
Grabsteine für Julius Wolfson (1835-1899) und 
Minna Wolfson geb. Arons (1844-1902)  
 Grabstein mit Levitenkanne für 
Rafael Bar Meir HaLevi 
     
Krakow am See Friedhof IMG_1221.jpg (234014 Byte)   Krakow am See Friedhof IMG_1216.jpg (231988 Byte)  Krakow am See Friedhof IMG_1232.jpg (254791 Byte)
Grabstein für die Frau von
 Aron Feldmann geb. Sußmann
(1824-1892)  
Grabstein für B. Ehrenberg 
(gest. 1870 im Alter von 84 Jahren)  
Kindergrabstein für die früh 
verstorbene Elsa (1893-1898)   
     
 Krakow am See Friedhof IMG_1231.jpg (404815 Byte)  Krakow am See Friedhof IMG_1230.jpg (436680 Byte)  Krakow am See Friedhof IMG_1229.jpg (470217 Byte)
Teilansicht des Friedhofes   Fotos der nach Osten orientierten Vorderseiten der Grabsteine in hebräischer Sprache   
     
 Krakow am See Friedhof IMG_1222.jpg (236597 Byte)  Krakow am See Friedhof IMG_1224.jpg (351086 Byte)  Krakow am See Friedhof IMG_1225.jpg (451666 Byte)
Grabstein für 
Isidor Feldmann
(1849-1905)   
Grabstein für den Kaufmann 
Julius Feldmann
(Schlomo Bar Aharon; 1858-1930)   
 
     
Krakow am See Friedhof IMG_1226.jpg (361897 Byte) Krakow am See Friedhof IMG_1227.jpg (437912 Byte)  
 Hebräisch beschriftete Vorderseiten der Grabsteine    

   
    

Links und Literatur 

Links: 

Website der Stadt Krakow am See   mit Seite zur Synagoge in Krakow am See    

Literatur:   

Zeugnisse jüdischer Kultur S. 35-36. 
Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 438-439.    

   
     

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 29. Juni 2017