Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Hoppstädten (Gemeinde Hoppstädten-Weiersbach, Kreis Birkenfeld)
Jüdische Geschichte / Synagoge

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
       
siehe Seite mit Texten zur jüdischen Geschichte...
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen
Links und Literatur   

Es besteht eine weitere Seite mit Texten zur jüdischen Geschichte in Hoppstädten und dem ehemaligen Fürstentum Birkenfeld  
   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version)

In Hoppstädten bestand eine jüdische Gemeinde bis 1940/41. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 17./18. Jahrhunderts zurück. Erstmals wird mit Jud Lazarus 1670 ein Jude am Ort genannt. Gut 100 Jahre später (1781) lebten sieben jüdische Familien im Ort. 
 
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm die Zahl der jüdischen Einwohner stark zu (1808 noch 56 jüdische Einwohner), um mit 181 Personen 1846 (25,06 % von insgesamt 722 Einwohnern) die relative, mit 212 Personen 1871 (23,5 % von insgesamt etwa 900) die absolute Höchstzahl zu erreichen. Durch Aus- und Abwanderung ging die Zahl danach kontinuierlich zurück (1885 165, 1900 124, 1910 116 Personen). Zur Kultusgemeinde Hoppstädten gehörten auch die in Niederbrombach, Leisel und Nohfelden lebenden jüdischen Einwohner, in den 1920er-Jahren kamen auch die in Gimbweiler, Girsten und Wolfersweiler lebenden jüdischen  Personen dazu. 
 
Hoppstädten war Sitz des Landrabbinates für die Provinz Birkenfeld. Zu den einzelnen Rabbinern siehe Textseite.    
         
Um 1925, als 85 jüdische Personen zu Synagogengemeinde gehörten (7 % von insgesamt etwa 1.200 Einwohnern; dazu kamen 12 in den umliegenden Orten) bildeten den Vorstand der jüdischen Gemeinde die Herren Sigmund Weil, Simon Stern und Hermann Kronenberger. Dr. Lewin, der damalige Landrabbiner für die Provinz Birkenfeld war ständiges Mitglied und Vorsitzender des 1831 gegründeten jüdischen Landesgemeinderates des Freistaates Birkenfeld (als oberster Behörden für die Verwaltung der jüdischen Kultusangelegenheiten), dem außer ihm damals angehörten: Sigmund Weil (Hoppstädten), Hermann Sender (Sötern), Gustav Sender (Bosen), Jakob Löb (Birkenfeld) und Julius Wolff (Oberstein). An jüdischen Vereinen gab es in Hoppstädten eine Chewrah Kadischa (Ziele: Unterstützung Hilfsbedürftiger, Bestattungswesen), den Verein Esra, den Israelitischen Frauenverein, den Verein für jüdische Geschichte und Literatur, den Synagogenchorverein, den Wanderarmenverein und einen Jugendverein. Rabbiner Dr. Lewin erteilte den Religionsunterricht an den öffentlichen Schulen und hatte um 1925 in Hoppstädten 11 Kinder zu unterrichten (1932 13 Kinder). 1930 wurden 80 jüdische Einwohner gezählt (8,6 % von insgesamt etwa 1.200 Einwohnern). 1932 waren die Vorsteher der Synagogengemeinde: Simon Stern (1. Vorsitzender) sowie Albert Kronenberger und Arthur Levy. 
    
1933 gehörten noch 66 jüdische Personen zur Synagogengemeinde. In den folgenden Jahren ging durch die zunehmenden Entrechtungen und den wirtschaftlichen Boykott die Zahl weiter zurück. 1938 war die Zahl auf 45, 1941 auf 20 Personen gesunken. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge geschändet, vier der jüdischen Männer wurden in das Konzentrationslager Dachau eingeliefert. Von den bis 1942 verbliebenen jüdischen Personen wurden 16 im Juli dieses Jahres deportiert. Eine in sogenannter "privilegierter Mischehe" lebende Jüdin überlebte die NS-Zeit in Hoppstädten (gest. 1958 und als letzte auf dem jüdischen Friedhof beigesetzt).  
   
Von den in Hoppstädten geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem): Amalie Braun geb. Stern (1883), Elli Cohn geb. Stern (1919), Heinrich Eppstein (1877), David Frank (1863), Jakob Frank (1872), Karoline Frank geb. Hirsch (1873), Sally Frank (1900), Siegfried Frank (1885), Ottilie Katzenberg geb. Eppstein (1875), Lina Kleeblatt geb. Kronenberger (1890), Albert Kronenberger (1888), Elise Kronenberger geb. Isaak (1892), Ernestine Kronenberger (1890), Hugo Kronenberger (1876), Rosa Leisser (1898), Artur Levy (1896), Betty Levy geb. Weil (1893), Hilda Levy (1924), Leo Levy (1923), Rabbiner Dr. Alex (Alexander) Lewin (1888), Ruth Loewy (1920), Hermine (Mina) Mayer geb. Weil (1890), Karoline Meier geb. Steinfels (1868), Auguste Schiffmann (1886), Herbert Steinfels (1911), Greta Stern (1917), Gustav Stern (1882), Liselotte Stern (1923), Ludwig Stern (1886), Margarete Stern (1916), Maria (Marie) Stern (1862), Mathilde Stern geb. Stern (1880), Moritz Stern (1880), Ruth Stern (1922), Sigmund Stern (1883), Simon Stern (1870), Sophie Stern geb. Weil (1886), Thekla Stern (1874), Johanna Strauß geb. Schiffmann (1884), Dorothea Treidel geb. Kronenberger (1882), Sophie Weil (1875).  
       
   
 
      
    

Zur Geschichte des Betsaal/der Synagoge

Im 18. Jahrhundert war ein Betsaal im Haus der Familie Sender eingerichtet, den diese zum Gebet und zur Feier der Gottesdienstes für alle Familien kostenlos zur Verfügung stellte. Seit etwa 1800 fanden die Gottesdienste im Haus des Theobald Weil statt. In der hierfür eingerichteten Betstube war ein Toraschrein aufgestellt. 
Anfang des 1830er-Jahre wurde der Bau einer Synagoge geplant, nachdem von der großherzoglichen Regierung als Sitz der Landessynagoge für das Fürstentum Birkenfeld Hoppstädten bestimmt worden war. 1833 konnten die Hoppstädter Juden ein geeignetes Grundstück erwerben. Von der großherzoglichen Regierung kam ein Zuschuss von 500 Gulden und die Hälfte des Bauholzes. Am 26. August 1836 konnte die Synagoge feierlich eingeweiht werden. Die zur Einweihung der Synagoge von Staatsrat Fischer als dem Vorstand der Großherzoglich Oldenburgischen Regierung des Fürstentums Birkenfeld gehaltene Rede fand viel Beachtung, wurde gedruckt und noch in einer Literaturschau in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 16. September 1837 besprochen:

Hoppstaedten AZJ 16091837a.jpg (83872 Byte)Rede bei  der Einweihung der israelitischen Synagoge zu Hoppstädten. Gesprochen von dem Staatsrat Fischer, als Vorstand der Großherzoglich Oldenburgischen Regierung des Fürstentums Birkenfeld (erschienen: Breslau. Friedländer. 15 S. in 8).
Der Geist der Nächstenliebe, dieses edelste Kind der biblischen Offenbarung - mag man es nun vom Sinai oder von Bethlehem herleiten - arbeitet in unseren Tagen unaufhaltsam daran, die schroffe Scheidewand, welche religiöser Fanatismus der Vorzeit zwischen Christen und Juden aufgeführt hat, niederzureißen, und so die Sünden der Väter an den nachkommenden Geschlechtern - abzusühnen. Das Werk ist schwer, dies kann nicht geleugnet werden, und stößt jeden Augenblick hier auf natürliche, dort auf böswillige Hemmnisse; allein wo die mannigfachsten Interessen, soziale nicht minder als rein humane, gleich dringend die Vollendung fordern, und wo die verschiedenartigsten Staatskräfte gleich eifrig dieselbe herbeizuführen bemüht sind, da kann das endliche Gelingen nicht bezweifelt werden. Am meisten aber verbürgen das Letztere Erscheinungen, wie sie in der angegebenen Schrift hervortreten. Ein hochgestellter und hochgeachteter Staatsbeamter, der im Namen seiner Regierung die Weihe eines neuen Israelitentempels mit wahrhaft väterlicher Teilnahme vollzieht, und ein Rabbiner, der tief ergriffen vom religiösen Verfall des Judentums, ohne Menschenscheu die Missstände aufgedeckt und die Notwendigkeit einer kräftigen Mitwirkung der Regierung zu Israels religiöser Erhebung nachweist:
Hoppstaedten AZJ 16091837b.jpg (259304 Byte)Beide führen von ganz verschiedenen Standpunkten den faktischen Beweis, dass man das heilsamste Mittel zur vollständigen inneren Verschmelzung der Juden mit ihren christlichen Mitbürgern, unbeschadet ihrer religiösen Überzeugung, endlich erkannt habe und mit ernstem Eiger in Anwendung zu bringen strebe. Die Erfahrungen eines vollen Menschenalters haben es - an Individuen und an ganzen Gemeinden - als unumstößlich dargetan, dass nur, wo die soziale Regeneration des Judentums mit der religiösen Hand in Hand geht, der edle Weck der Regierungen vollständig erreicht werde, dass dagegen, wo der Jude bürgerlich im 19ten Jahrhundert und religiös im 16ten steht, oder, weil er dies verschmäht, dem religiösen Bedürfnisse überhaupt entfremdet ist, sich hinter der äußern sozialen Politur eine Schlaffheit und eine Gesinnungslosigkeit heranbildet, welche bei ihrem Durchbruche jeden wahrhaft religiös Gesinnten mit tiefer Betrübnis erfüllen, und früh oder spät die Regierungen, die in der Religiosität der Staatsglieder die sicherste Bürgschaft für die Festigkeit aller staatlichen Institutionen erkennen, zu kräftigem Einschreiten anregen muss.
Herr Staatsrat Fischer spricht zu einer aus Juden und Christen bestehenden Versammlung im Geiste der Versöhnung und der Liebe, anerkennend, ermunternd, ermahnend. Er führt den Zuhörern die traurigen Schicksale der Juden in der langen Nacht des Mittelalters vor, jener Zeit, "wo selbst ein deutscher Kaiser mit schamloser Verleugnung des ersten Grundsatzes des Staatsverbandes - Schutz der Personen und des Eigentums,  mit einem Federzuge die Christen von der Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten gegen die Juden entband, und an diesem Raube Teil nahm." "Kann es uns wundern," fährt dann der ehrwürdige Redner fort, "dass nach solchen Erfahrungen blutdürstiger Wildheit, unmenschlichen Hasses, räuberischer Gewaltsamkeit und fast allgemeiner Rechtlosigkeit, auch in dem Herzen des bedrängten Volkes kein freundliches Gefühl gegen seine Bedränger aufkommen konnte; dass sie wenig Zutrauen zu einer Religion gewinnen konnten, deren Dienern Menschenliebe, Gerechtigkeit und Edelmut so fern war; dass sie, die Schwachen, durch List und Trug wieder zu erringen suchten, was der offene Raub der Stärkern ihnen entrissen hatte?" - Und zur Religionslehre der Juden sich wendend, sagte er: "Die Religionslehre der Juden ist keine Geheimlehre. Sie beruht auf den Schriften des Alten Testaments und späteren Überlieferungen der Rabbiner, d.h. der jüdischen Religionslehrer. In ihrer richtigen Auslegung enthält sie Sitten- und Tugendlehren, die nirgends den Gesetzen des Staates und der Sittlichkeit widerstreiten. Dass aber der Verstand der israelitischen Glaubensgenossen erhellt, ihr Gemüt gebildet werde, um die Satzungen ihrer Lehre mit verständigem Geiste und einem für das Rechte und Gute empfänglichen Herzen aufzufassen, liegt in der Pflicht eines jeden Regenten, dem die Förderung der höhern Zwecke der Menschheit am Herzen liegt. Nur der religiöse Mensch kann ein guter Mensch sein. Nur der gute Mensch ein treuer Untertan, pflichtmäßiger Bürger, liebevolles Familienglied. Darum wundert Euch wohl nicht, dass unser treuwaltender Landesfürst auch diesen Männern mit edler Freigebigkeit das Mitte gegeben hat, dem höchsten Bedürfnisse innerer Erleuchtung des religiösen Sinnes zu entsprechen. Ein würdige Stätte zur Anbetung Gottes befahl er zu gründen. Verständige, gewissenhafte und in den Lehren des israelitischen Lehrbegriffs wohl erfahrene Männer gebot er als Lehrer anstellen." Und diese Lehrer werden, gestärkt und gehoben durch solche Beweise väterlicher Milde und Sorgfalt, gewiss die Ermahnung des würdigen Redners ihren Gemeinden einzuschärfen nicht unterlassen: "An dieser Stätte mögt Ihr lernen die Worte Eurer Weisen, 'dass es besser ist, wenig besitzen bei fester Gottesfurcht, als großen Schatz mit unruhigem Gewissen' . Im Leben aber mögt Ihr durch Euren Wandel beweisen, dass Ihr die Achtung und das Zutrauen verdient, zu welcher sich Eure christlichen Mitbürger aufgefordert finden. 

Die Synagoge in Hoppstädten blieb über 100 Jahre lang Mittelpunkt des Lebens der jüdischen Gemeinde in Hoppstädten. Zahlreiche besondere Ereignisse wurden in ihr festlich begangen wie am 5. Juli 1901 die Einführung des Landrabbiners Dr. Julius Lewit, worüber in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" am 2. August 1901 berichtet wurde.

Hoppstaedten AZJ 02081901.jpg (147302 Byte)Hoppstädten, 26. Juli (1901). Mit Beginn des Monats Juli hat der neuernannte Landrabbiner Dr. Julius Lewit aus Berlin sein Amt im Fürstentum Birkenfeld angetreten. Am 5. Juli (1901) fand auf der großherzlichen Regierung zu Birkenfeld seine Vereidigung durch den Herrn Regierungspräsidenten Ahlhorn statt. Hierauf war beim Freitag-Abendgottesdienst seine feierliche Einführung in der mit Girlanden und Blumen festlich geschmückten Synagoge zu Hoppstädten. Begleitet von dem Landesgemeinderate, dessen Mitglieder auch von den auswärtigen Gemeinden des Fürstentums sich eingefunden hatte, begrüßte der Synagogenchor den ins Gotteshaus eintretenden Landrabbiner mit den hebräischen Worten des Psalmisten: "Gesegnet, der da kommt im Namen des Herrn!" Sodann richtete Herr Synagogenvorsteher Elias Weil herzliche Worte der Begrüßung und der Segenswünsche an Herrn Dr. Lewit, indem er in längerer, wohlgeformter Rede der Hoffnung Ausdruck gab, dass es unter Gottes Beistand Herrn Dr. Lewit gelingen möge, in seiner staatlichen Stellung als Landrabbiner, Regierungsmitglied, Schulinspektor und Lehrer der Jugend allezeit segensreich zu wirken. In der Antrittspredigt des Herrn Landrabbiners, die als Thema "Das Wesen der Religion" behandelte, war als höchstes Gebot unser rechtschaffenes Verhalten gegen die Nebenmenschen hingestellt nach den Worten des Propheten Micha: "Es ist dir gesagt worden, o Mensch, was gut ist, und was der Herr von dir fordert: Recht thun, Liebe üben und in Demut wandeln vor Gott!" Am Schluss der Predigt flehte der Herr Landrabbiner um den Segen für den Landesherrn, für die Wohlfahrt und den Frieden des Vaterlandes sowie selbst um den Beistand Gottes, um jederzeit den Pflichten seines heilige, verantwortungsvollen Amtes gerecht zu werden. Am Abend fand sodann im Hause des Herrn Vorstehers L. Stern ein Festessen statt, bei dem mancherlei Toaste, besonders auch auf den Herrn Landrabbiner sowie auf seine Frau Mutter und Geschwister, die in seiner Heimat weilen, gehalten wurden. Am nächsten Sabbat hielt Dr. Lewit seine erste Predigt in der Synagogengemeinde zu Hoppstädten und am 13. Juli in Oberstein. Auch in den übrigen Hauptgemeinden des Fürstentums Birkenfeld, Sötern und Bosen, wird Dr. Lewit im Laufe des Monats Juli und August seine ersten Predigten halten. Möge es Dr. Lewit beschieden, ein segensreiche Tätigkeit in unseren Gemeinden zu entfalten, und möge es auch ihm selbst in unserer Mitte recht wohl ergehen!

Von der Architektur her handelte es sich bei der Synagoge um einen zweigeschossigen Putzbau, der die umliegenden Häuser des Ortes überragte. Rundbogenfenster und ein romanischer Rundbogenfries prägten das Äußere des Gebäudes. Der Betsaal hatte eine Frauenempore. Er wurde von einem Kronleuchter beleuchtet; in der Mitte des Raumes stand das Vorlesepult.
 
Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Inneneinrichtung der Synagoge in Hoppstädten vollständig zerstört. Der Vorhang im Betsaal wurde in Brand gesetzt. Nachbarn und der Polizeibeamte Fuhrgen protestierten allerdings gegen die Inbrandsetzung des Gebäudes. Während des Krieges wurde das Gebäude als Lager für französische Kriegsgefangene zweckentfremdet. Im August 1942 wurde es von einem Privatmann für 3.000 RM gekauft. Die am 7. August 1942 vorgenommene Schätzung belief sich "vor Kriegsschaden" auf 13.000 RM. Im Jahr 1950 wurde der Wert des Gebäudes auf 8.000 DM geschätzt. Durch Gerichtsurteile wurde eine nicht bekannte Ausgleichszahlung festgesetzt, der Erwerber blieb im Besitz des Eigentums und baute die ehemalige Synagoge zu einem Wohnhaus mit vier Wohnungen um. 

Adresse/Standort der SynagogeIm Pferch 16    

Fotos / Darstellungen: 
(Quelle: Landesamt s. Lit. S. 190-191)

Hoppstaedten Synagoge 010.jpg (80183 Byte) Hoppstaedten Synagoge 011.jpg (77864 Byte) Hoppstaedten Synagoge 100.jpg (57592 Byte)
Historische Ortsansicht von Hoppstädten mit der Synagoge (vor 1938) Die Synagoge in den 1920er-Jahren Die ehemalige Synagoge: seit den 1950er-Jahren ein Wohnhaus (Aufnahme von 1990)
       
Die ehemalige Synagoge 
im Frühjahr 2006
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 20.4.2006)
Hoppstaedten Synagoge 105.jpg (104213 Byte) Hoppstaedten Synagoge 103.jpg (53560 Byte)
Blick auf Hoppstädten mit der Synagoge (Blick vom Weg zum Friedhof)
     
Hoppstaedten Synagoge 102.jpg (56763 Byte) Hoppstaedten Synagoge 101.jpg (42829 Byte) Hoppstaedten Synagoge 100.jpg (50367 Byte)
Einzelne Ansichten des Synagogengebäudes


   

Links und Literatur

Links:

Website der Gemeinde Hoppstädten-Weiersbach  
Family tree of the Leiser Family of Hoppstaedten  
Website des Temple B'nai Sholom (ein Verband jüdischer Gemeinden in den USA); der erste Präsident Isaac Schiffmann ist 1856 in Hoppstädten geboren.
Seite der Jewish Virtual Library zu David Einhorn  
Zur Seite über den jüdischen Friedhof in Hoppstädten (interner Link) 

Literatur:  

Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz/Staatliches Konservatoramt des Saarlandes/ Synagogue Memorial Jerusalem (Hg.): "...und dies ist die Pforte des Himmels". Synagogen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Mainz 2005. S. 190-191 (mit weiteren Literaturangaben).
Schülerarbeit (Klasse 10) von Ines Milbredt: "Juden im Kreis Birkenfeld"   online zugänglich  
 


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Hoppstaedten. A Jewish family was present in 1670. The number of Jews rose to 56 in 1808 and a peak of 212 in 1872. The community had a synagogue consecrated in 1836 and a cemetery. In June 1833, the Jewish population was 74. By November 1938, 20 had emigrated and 19 had moved to other German cities. The synagogue was vandalized on Kristallnacht (9-10 November 1938), but the building was not set on fire out of fear of damaging adjacent buildings. Of the five Jews arrested, four were sent to the Dachau concentration camp. By May 1939, 23 Jews were left. The last 16 were deported in 1942. 

  

                   
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Stand: 03. September 2009