Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


Eingangsseite

Aktuelle Informationen

Jahrestagungen von Alemannia Judaica

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft

Jüdische Friedhöfe 

(Frühere und bestehende) Synagogen

Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region

Bestehende jüdische Gemeinden in der Region

Jüdische Museen

FORSCHUNGS-
PROJEKTE

Literatur und Presseartikel

Adressliste

Digitale Postkarten

Links

 

 
Zurück zur Übersicht: "Jüdische Friedhöfe in der Region"
Zurück zur Übersicht: "Jüdische Friedhöfe in Hessen"     
Zurück zur Übersicht: "Jüdische Friedhöfe im Schwalm-Eder-Kreis"
  
    

Fritzlar (Schwalm-Eder-Kreis) 
Jüdischer Friedhof

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde

Siehe Seite zur Synagoge in Fritzlar (interner Link)  
  
  

Zur Geschichte des Friedhofes      
      
Der Friedhof wurde im 18. Jahrhundert angelegt. Nachdem auf Grund des Religionsgesetzes vom 29. Oktober 1848 Friedhöfe für alle Konfessionen gemeinsam angelegt werden konnten bzw. sollten, stellte der Fritzlarer Bürgermeister Hahn bei der Oberen Verwaltungsbehörde des Bezirks Fritzlar den Antrag, wegen der besonderen rituellen Bedürfnisse der jüdischen Gemeinde nicht nur ihren eigenen Friedhof zu belassen, sondern auch einer Erweiterung zuzustimmen. Dem wurde stattgegeben, und die jüdische Gemeinde konnte ihren Friedhof weiterhin behalten. Die Friedhofsfläche umfasst 47,92 ar.
    
In der NS-Zeit (1943) wurde der Friedhof erheblich verwüstet (Steine zertrümmert, Brand, Hecke mit Säure überschüttet).  
   
Nach 1945 wurde der Friedhof wieder instandgesetzt.   

Hinweis: Nach dem Verzeichnis der durch die "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen" bearbeiteten hessischen Friedhöfe ergibt sich für den Friedhof in Fritzlar die Zahl von 153 vorhandenen Grabsteinen aus der festgestellten Belegzeit von 1733 bis 1937 (1946-1948). Siehe landesgeschichtliches Informationssystem Hessen - Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen und Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg: Dokumentation der jüdischen Friedhöfe in Hessen - Online zugänglich   

     
  
Lage des Friedhofes 
 

Östlich der Altstadt am Kreisverkehr im Bereich Schladenweg/Ecke Unterer Schulweg (Berliner Platz)   
    
Link zu den Google-Maps 
      

   
Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum:   

Fritzlar Friedhof 470.jpg (114182 Byte) Fritzlar Friedhof 471.jpg (91881 Byte) Fritzlar Friedhof 471a.jpg (53691 Byte)
Das Eingangstor Hinweise zum Friedhofsbesuch Hinweise zum Erhalt des Schlüssels
     
Fritzlar Friedhof 472.jpg (122717 Byte) Fritzlar Friedhof 473.jpg (117160 Byte) Fritzlar Friedhof 474.jpg (109721 Byte)
Teilansicht des Friedhofes - 
rechts des Einganges
Blick über den vom Eingangstor zum Denkmal (s.u.) führenden Hauptweg  Gräber von "Displaced Persons" 
unmittelbar nach 1945
     
Fritzlar Friedhof 475.jpg (114670 Byte) Fritzlar Friedhof 476.jpg (109901 Byte) Fritzlar Friedhof 478.jpg (86228 Byte)
Teilansichten des Friedhofes  
     
Fritzlar Friedhof 479.jpg (109386 Byte) Fritzlar Friedhof 488.jpg (83165 Byte) Fritzlar Friedhof 483.jpg (105338 Byte)
 Teilansicht 
des Friedhofes
Grabstein für Aron Katz 
(gest. 1916)
Grabstein links der Mitte für Jeremias Löwenstein (1840-1905), rechts für Betty Joseph geb. Hans (1833-1904)
   
      
Fritzlar Friedhof 484.jpg (96525 Byte) Fritzlar Friedhof 485.jpg (103879 Byte) Fritzlar Friedhof 486.jpg (103383 Byte)
Grabstein links der Mitte für Lewettchen Mannheimer, rechts mit Inschriftentafel für Bertha Speier (beide gest. 1903)  Grabstein Mitte für den langjährigen Kreisvorsteher David Meyerhoff und seine Frau Adelheid Meyerhoff geb. Kaiser; Grabstein rechts für Friedericke Stern geb. Bloch (1850-1908) Liegende (bzw. abgelegte) 
Grabsteine
    
    
        
Fritzlar Friedhof 491.jpg (98148 Byte) Fritzlar Friedhof 489.jpg (96510 Byte) Fritzlar Friedhof 490.jpg (98749 Byte)
Kleiner Grabstein Mitte für Markus Süskind; die alten Grabsteine dahinter datieren auf die 1850er-Jahre  Grabstein Mitte für Fanny Löwenstein und Auguste Löwenstein; links dahinter für Olga Mansbach geb. Stern; rechts dahinter für Sana Perlstein und Jettchen Blumenfeld geb. Katz  Grabsteinfragment - wie viele andere Steine des Friedhofes eine Erinnerung an die Zerstörungen in der NS-Zeit
     
     
   Fritzlar Friedhof 482.jpg (91269 Byte)   
    Das Denkmal für die Ermordeten der NS-Zeit  

   
   

Links und Literatur

Links:

Website der Stadt Fritzlar   
Zur Seite über die Synagoge in Fritzlar (interner Link) 

Literatur:  

Arnsberg I,214-217.  
Anke Schwarz: Jüdische Gemeinden zwischen bürgerlicher Emanzipation und Obrigkeitsstaat. Studien über Anspruch und Wirklichkeit jüdischen Lebens in kurhessischen Kleinstädten im 19. Jahrhundert. 2002. S. 143-144.  
Michael Brocke/Christiane E. Müller: Haus des Lebens. Jüdische Friedhof in Deutschland. Leipzig 2001. S. 161-162.  

  

                   
vorheriger Friedhof     zum ersten Friedhof    nächster Friedhof
diese Links sind noch nicht aktiviert 

               

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an Alemannia Judaica (E-Mail-Adresse auf der Eingangsseite)
Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 01. Mai 2010