Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Engers (Stadt Neuwied, Kreis Neuwied) 
Jüdische Geschichte / Betraum 

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Fotos / Darstellungen       
Links und Literatur   

   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde          
    
In Engers bestand eine kleine jüdische Gemeinde im 19./20. Jahrhundert.   
   
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: 1822 sieben jüdische Einwohner, 1858 und 1862 jeweils 16, 1895 19.  
   
An Einrichtungen bestand zu Beginn des 19. Jahrhunderts zeitweise ein Betraum im Haus einer jüdischen Familie, der auch den in Sayn, Weis und Heimbach zur Mitbenutzung offen stand. Über die weitere Geschichte dieses Betraums ist nichts bekannt.   
  
Um 1924 gab es noch elf jüdische Einwohner in Engers. 
   
1933 lebten noch etwa zehn jüdische Personen am Ort.
Die letzten von ihnen wurden im März 1942 deportiert.
  
Von den in Engers geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Franziska Herz (1890), Hilde Kahn geb. Mendel (1888), Günter Mendel (1925), Josef Mendel (1925), Rosalie Scheye geb. Mendel (1885), Karolina (Lina) Simons geb. Jakoby (1892).   
   
   
   
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde 

In jüdischen Periodika des 19./20. Jahrhunderts wurden noch keine Berichte zur jüdischen Geschichte in Engers gefunden.   

     
     
     
Fotos 

Zur jüdischen Geschichte in Engers sind noch keine Fotos oder Darstellungen vorhanden.  
     

        

     
Links und Literatur

Links:   

Website der Stadt Neuwied   

Literatur:  

Franz Regnery: Jüdische Gemeinde Neuwied. Geschichte in Bildern und Dokumenten. Zeichen und Zeugen von damals und heute. Hg. vom Deutsch-Israelitischen Freundeskreis Neuwied. 1988.
Günther Salz: "Wer weiß, wie nahe mir mein Ende ist?" Spuren Engerser Juden in der NS-Zeit. In: Heimat-Jahrbuch des Landkreises Neuwied 1998. S. 140-145.    
Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz/Staatliches Konservatoramt des Saarlandes/ Synagogue Memorial Jerusalem (Hg.): "...und dies ist die Pforte des Himmels". Synagogen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Mainz 2005. S. 288 (mit weiteren Literaturangaben).   

     
      n.e.        

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 28. Juni 2017