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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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Zur Geschichte des Friedhofes: In Gransee wurde 1824 ein jüdischer Friedhof angelegt. Er soll (wann?) aufgegeben worden sein. Nur noch eine Grabstelle sei vorhanden. Die Gräber (oder Grabsteine?) sollen auf den örtlichen Friedhof verlegt worden sein (?). Lage: Link: Website der Stadt
Gransee Über einen jüdischen Friedhof oder jüdische Grabstätten in Grünheide liegen bislang keine Informationen vor. Einziger Hinweis ist die Erwähnung des Ortes in der Liste der International Association of Jewish Genealogical Societies (Cemetery Project): hier anklicken Link: Website der Gemeinde
Grünheide (Mark) Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Guben
wurde 1839 auf dem Territorium des damaligen Dorfes Reichenbach (außerhalb der
Stadt Guben) angelegt. Der älteste erhaltene Grabstein ist von 1856. 1911 wurde eine
Trauerhalle mit einer Wohnung für den Friedhofswärter gebaut. 1938 wurde der
Friedhof geschändet und zeitweise zerstört. Das Friedhofsgelände wurde der
Ortsgemeinde Reichenbach übereignet. Lage: Der Friedhof liegt am Reichenbacher Berg, Cottbuser Straße 54b
Link: Website der Stadt
Guben;
Seiten zur jüdischen Geschichte von Guben von www.judentum-lausitz.de
mit den oben übernommenen Fotos der "Bergkapelle" und
einzelnen Grabsteinen (auf den Informationsseiten befinden sich weitere Fotos); Halbe (Amt Schenkenländchen, Teupitz, LDS) Zur Geschichte jüdischer Grabstätten/eines jüdischen Friedhofes: Über die Existenz eines jüdischen Friedhofes oder jüdischer Grabstätten in Halbe besteht Unklarheit. Auf dem an den städtischen Friedhof angrenzenden Soldatenfriedhof (mit 22.000 hier beigesetzten Toten einer Schlacht von Ende April 1945) sollen noch um 1985 in einer hinteren, verwilderten Ecke jüdische Grabsteine gestanden sein. Näheres ist nicht bekannt. Lage: Link: Website
des Amtes Schenkenländchen Zur Geschichte jüdischer Grabstätten: In Hohen Neuendorf gab es keinen jüdischen Friedhof. Jedoch ließen sich mehrere der wenigen jüdischen Einwohner (Familiennamen Makolis, Hecht, Rosenthal) im allgemeinen Friedhof der Stadt beisetzen. Unter ihnen ist Dr. Hugo Rosenthal-Israel (1872 - 1940). Lage: Die jüdischen Grabstätten befanden beziehungsweise befinden sich im allgemeinen Friedhof an der Birkenwerderstraße. Link: Website der Stadt
Hohen Neuendorf Zur Geschichte des Friedhofes: Zunächst wurden die Toten der jüdischen Gemeinde in Oderberg beigesetzt. 1750 konnten die damals sechs jüdischen Familien in Joachimsthal einen eigenen Begräbnisplatz am Ort anlegen. Ihnen war hierfür auf königliche Order hin ein Flecken Sandland hinter der Amtskoppel zugewiesen worden. Bis zur Auflösung der jüdischen Gemeinde um 1920 wurde der Friedhof benutzt. Es wurden insgesamt etwa 60 Gräber belegt. Heute befinden sich noch ca. 30 Grabsteine auf dem Friedhof. Der Friedhof ist inzwischen an drei Seiten vom kommunalen Friedhof umgeben, von der er durch eine Feldsteinmauer abgetrennt ist. Lage: Der Friedhof liegt in Richtung Templin an der Zornsdorfer Straße etwa 250 m links. Link: Website der Stadt
Joachimsthal Zur Geschichte des Friedhofes: Über die Geschichte des jüdischen Friedhofes in Königs Wusterhausen ist wenig bekannt. Es sind keine sichtbaren Reste erhalten. Zuletzt sollen 1970 Teile von jüdischen Grabsteinen beim Bau einer Pergola bei der Gaststätte Volksgarten gefunden worden sein. Lage: Der Friedhof lag in der Nähe des Sees an der Allee, die von der Seestraße aus in die Parkanlagen bei der Gaststätte Volksgarten führt. Link: Website der Stadt
Königs Wusterhausen Königs Wusterhausen - Zernsdorf (LDS) Über einen jüdischen Friedhof oder jüdische Grabstätten in Zernsdorf liegen bislang keine Informationen vor. Einziger Hinweis ist die Erwähnung des Ortes in der Liste der International Association of Jewish Genealogical Societies (Cemetery Project): hier anklicken Link: Website der Stadt
Königs Wusterhausen Website
des Heimatvereines Zernsdorf
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden zunächst in Oranienburg beigesetzt. Ein jüdischer Friedhof in Kremmen wurde 1815 angelegt. Er wurde bis Anfang des 20. Jahrhunderts genutzt (letzte Beisetzung 1905). Es war eine Leichenhalle vorhanden, die jedoch 1924 abgebrochen wurde. 1957 waren noch 30 Gräber vorhanden. In der Folgezeit ist der Friedhof völlig verwahrlost. Bis um 1988 wurde er als Müllabladeplatz des benachbarten allgemeinen Friedhofes benutzt und war völlig verwahrlost. Danach wurde er gerichtet. Heute sind noch etwa 15-20 Grabsteine vorhanden. Die - inzwischen wieder umzäunte - Friedhofsfläche umfasst etwa 6 ar. Lage: Der jüdische Friedhof liegt unweit des allgemeinen Friedhofes an der Straße nach Staffelde. Link: Website der Stadt
Kremmen Zur Geschichte der jüdischen Friedhöfe: In Kyritz gab es bereits im 18. Jahrhundert einen jüdischen Friedhof (alter jüdischer Friedhof), von dem nichts mehr erhalten ist. Er ist jedoch aus städtischen Abrechnungen bekannt. Auf einem Stadtplan von 1863 ist er eingetragen. Auch von einem neuen jüdischen Friedhof ist nichts mehr erhalten, der (im 19. Jahrhundert) angelegt wurde. 1933 soll er bereits in verfallenem Zustand gewesen sein. Auch in den 1960er-Jahren seien noch einige Grabsteine und eine Hecke vorhanden gewesen. Lage: Der alte jüdische Friedhof lag vor dem Holzhauser Tor. Der neue Friedhof lag nahe dem Rosengarten beim nördlichen Stadteingang. Link: Website der Stadt
Kyritz Über einen jüdischen Friedhof oder jüdische Grabstätten in Lebus liegen bislang keine Informationen vor. Einziger Hinweis ist die Erwähnung des Ortes in der Liste der International Association of Jewish Genealogical Societies (Cemetery Project): hier anklicken Link: Website von Amt und Stadt Lebus
Zur Geschichte des Friedhofes: Über die Geschichte des jüdischen Friedhofes ist wenig bekannt. Er wurde nach 1945 eingeebnet. Lage: Der Friedhof befand sich hinter dem kommunalen Friedhof am Finkenberg (Kirchhofstraße). Link: Websit
der Stadt Lenzen (privat) Letschin - Groß Neuendorf (MOL)
Lage: Der Friedhof liegt in nördlicher Richtung hinter dem Oberdeich in der Nähe der Bardune. Link: Website der Gemeinde
Letschin Zur Geschichte des Friedhofes: Über die Geschichte des jüdischen Friedhofes in Liebenwalde ist wenig bekannt. Er wurde in der NS-Zeit und danach geschändet und weitgehend zerstört. In der Nachkriegszeit wurde er teilweise abgebaggert und als Müllplatz missbraucht. Schon in den 1980er-Jahren waren vom Friedhof nur noch ein seitlicher Teil sowie eine höhere Erhebung in Kreisform vorhanden. Damals wurden noch drei Bruchstücke von Grabsteinen gefunden. Lage: Der Friedhof liegt etwa 2 km außerhalb von Liebenwalde im Waldgebiet "Heidchen" direkt an der Straße in Richtung Zehdenick. Link: Website der Gemeinde
Liebenwalde Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Lindow
wurde 1824 angelegt und bis 1938 belegt. Auf ihm wurden auch in Rheinsberg und
Gransee verstorbene Juden beigesetzt. Es dürften etwa 50 Gräber belegt worden
sein. Die Friedhofsfläche umfasst 6,08 ar (von ursprünglich etwa 7 ar). Bis um
1970 war der Friedhof noch in relativ gutem Zustand. Nach 1970 wurden die kleine
Friedhofshalle (für den Leichenwagen) und die Vordermauer des Friedhofes
abgebrochen, als eine Asphaltstraße als Zufahrt zu entstehenden Garagen auf dem
angrenzenden Gelände angelegt wurde. 1985/86 wurde der Friedhof abgeräumt, bis
dahin waren noch etwa 25 Grabsteine vorhanden. 1988 wurde der Friedhof wieder -
soweit möglich - hergerichtet. Etwa 20 Grabsteine wurden wieder herbeigeschafft
und aufgestellt, einige zusammengesetzt. Auch die Mauer wurde ausgebessert, der
vordere Teil und der Eingang neu gemauert. Der älteste erhaltene Stein datiert
von 1847 (Friederike Naumann). Der Friedhof wird seit 1988 von Mitgliedern einer
"Jungen Gemeinde" gepflegt. Lage: Der Friedhof liegt in der Nähe des städtischen Friedhofes; Zugang gegenüber Harnackstraße 35. Link: Website
des Amtes und der Stadt Lindow
Zur Geschichte des Friedhofes: Über die Geschichte des jüdischen Friedhofes in Lübben ist nur wenig bekannt. Der Friedhof wurde in der NS-Zeit geschändet und zerstört, nach 1945 wurde das Grundstück in eine Parkanlage mit einem Gedenkstein umgewandelt. Die Friedhofsfläche umfasst etwa 20 ar. Es sind keine Grabsteine oder Grabsteineinfassungen mehr vorhanden. Lage: Der Friedhof liegt südlich des Hauptbahnhofes an einem Fußweg zwischen Blumenstraße und Majoransheide.
Link: Website der Stadt
Lübben Zur Geschichte des Friedhofes: Über die Geschichte des jüdischen Friedhofes in Lychen ist nur wenig bekannt. Er wurde in der NS-Zeit oder danach zerstört und abgeräumt. Um 1970 ließ die Jüdische Landesgemeinde Mecklenburg einen Gedenkstein setzen. Eine alte Eiche prägt das Erscheinungsbild des Friedhofes. Lage: Der Friedhof liegt unmittelbar nordöstlich der Altstadt vor dem Stargarder Tor an der Clara-Zetkin-Straße, direkt am Oberpfuhl, auf einer Anhöhe. Link: Website der Stadt
Lychen Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Märkisch
Buchholz wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt.
Der älteste erhaltene Grabstein ist aus dem Jahr 1846, der jüngste von 1917.
Insgesamt sind noch 26 Grabsteine erhalten. Auch aus den umliegenden Orten
(Neu-Lübbenau, Rietz-Neuendorf, Krausnick und Pretschen) wurden verstorbene
jüdische Personen hier beigesetzt. Der Friedhof wurde in der NS-Zeit oder
danach teilweise zerstört. Das jetzige Friedhofsgrundstück (Fläche 7,20 ar)
ist offenbar kleiner als der ursprüngliche Friedhof.
Link: Website der Gemeinde
Märkisch Buchholz Meinsdorf bei Jüterbog (Ortsteil der Gemeinde Niederer Fläming, TF) Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Meinsdorf wurde vermutlich um 1850 von dem Handelsmann und Schächter Alexander Jablonsky aus Calau angelegt. Ab 1890 wurde der jüdische Friedhof dem kommunalen Friedhof angegliedert, jedoch nicht miteinbezogen. Der Friedhof ist mit einer 1,5 m hohen Mauer umgeben. Die Friedhofsfläche umfasst etwa 2 ar. Die völlige Beseitigung des Begräbnisplatzes, die 1988 geplant war, konnte verhindert und der Friedhof unter Denkmalschutz gestellt werden. Es sind noch elf Grabsteine vorhanden. Lage: Der Friedhof am ehemaligen Mühlenberg liegt neben dem kommunalen Friedhof. Link: Website
der Gemeinde Niederer Fläming Informationsseite
des Amtes Niederer Fläming (mit Nennung des jüdischen Friedhofes in
Meinsdorf) Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Mittenwalde entstand am Ende des 18. Jahrhunderts, nachdem die Wallgräben zwischen 1785 und 1790 zugeschüttet worden waren. Eine Leichenhalle war auf dem Friedhof vorhanden. In der NS-Zeit wurde der Friedhof samt der Leichenhalle zerstört. 1945 sollen noch sechs Gräber mit Grabsteinen vorhanden gewesen sein. Seit etwa 1948 ist das Gelände ein Garten. Lage: Der Friedhof liegt an der Straße "Hohes
Holz" (Gartenland) 80 m westlich des Hauses Nr. 2, an der Rückseite des
städtischen Friedhofes.
Link: Website der Stadt
Mittenwalde Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Müncheberg
wurde 1756 angelegt, nachdem der Magistrat der Judenschaft ein Grundstück zur
Nutzung als Begräbnisplatz gegen entsprechende Bezahlung zur Verfügung stellt.
1837 wurde der Friedhof erweitert und auf drei Seiten mit einer massiven Mauer
umgeben. Die Friedhofsfläche umfasst etwa 9 ar. Es sind noch etwa 20 Grabsteine
aus den Jahren 1763 bis 1846 vorhanden, die etwa in der Mitte des Friedhofes
stehen. Die etwa 40 Grabsteine von 1846 bis 1902 liegen in
einem Gräberfeld mit fünf Reihen. Der jüngste Stein stammt von 1932. Lage: Der Friedhof liegt südlich der Stadt (Ortsausgang Richtung Frankfurt/Oder) an einem Hang Ecke Tempelsberger Weg/Eggersdorfer Weg. Link: Website der Stadt Müncheberg Zur Geschichte der Friedhöfe: In Nauen lebten Juden bereits im
Mittelalter. Ob der erste jüdische Friedhof ("Jüdenkirchhof"),
über den sonst nur wenig bekannt ist, noch auf mittelalterliche Zeit zurück
geht, kann nicht gesagt werden. Das Friedhofsgelände wurde schon vor langer
Zeit überbaut. Lage: Der erste Friedhof lag südlich des Bahnhofes. Der 1819 angelegte Friedhof liegt "Am Weinberg" nahe der früheren Gaststätte "Am Weinberg" auf einer kleinen Anhöhe (westlicher Waldrand des Nauener Stadtforstes).
Link: Website der Stadt
Nauen Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Neuruppin - Informationen sind noch zu ergänzen Lage: Der Friedhof liegt
Link: Website der Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Niemegk lag im Bereich des alten, schon lange aufgelösten Niemegker Stadtfriedhofes, der Anfang des 19. Jahrhunderts außerhalb der damaligen Stadt angelegt wurde. 1988/90 waren noch Grabsteine und Grabsteinfragmente vorhanden. Auf dem Gelände des früheren Stadtfriedhofes befinden sich ansonsten Gartenparzellen. Lage: Der Friedhof liegt südlich von Niemegk auf einer Wiese östlich der Wittenberger Straße. Link: Website der Stadt Niemegk (nicht vorhanden) Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Oderberg wurde spätestens in der Mitte des 18. Jahrhunderts oder bereits in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts angelegt. In der NS-Zeit wurde er Friedhof geschändet, die Grabsteine auf einen Haufen geworfen. Nach 1945 wurde die Begräbnisstätte - soweit möglich - wieder instandgesetzt und unter Denkmalschutz gestellt. Es sind nicht mehr alle Grabsteine erhalten. Die Friedhofsfläche umfasst 11,53 ar. Knapp 40 Grabsteine sind, teilweise nur als Fragmente erhalten. Sie datieren im Zeitraum von 1848 bis 1933. Lage: Der Friedhof liegt auf dem Mönkefeld am Südhang der
zur Oder steil abfallenden uckermärkischen Höhen. Link: Website des
Amtes und der Stadt Oderberg Informativer: Private
Website zu Oderberg Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Oranienburg
wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts angelegt. Der älteste erhaltene
Grabstein ist von 1763. Die letzte Beisetzung war 1937. Die Friedhofsfläche
umfasst etwa 9 ar. Die Friedhofsbauten aus dem 19. jahrhundert sind noch
erhalten. Nach Verwüstungen in der NS-Zeit und danach erfolgten in den
1960er-Jahren erste Aufräumungsarbeiten. 1988 wurde der Friedhof - soweit
möglich - wieder hergerichtet. Lage: Der Friedhof liegt westlich der Altstadt an der Kremmener Straße.
Link: Website der Stadt
Oranienburg Über einen jüdischen Friedhof oder jüdische Grabstätten in Lehnitz liegen bislang keine Informationen vor. Einziger Hinweis ist die Erwähnung des Ortes in der Liste der International Association of Jewish Genealogical Societies (Cemetery Project): hier anklicken
Seite 1: Orte A-B Seite 2: Orte C-F Seite 4: Orte P-Z
Allgemeine Literatur:
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