Zurück zur Übersicht: "Jüdische
Friedhöfe in der Region"
Zurück zur Übersicht: "Jüdische Friedhöfe in Oberfranken"
Autenhausen (Gemeinde
Seßlach, Kreis Coburg)
Jüdischer Friedhof
Hinweis: Es liegt eine Gesamtdokumentation des Friedhofes vor:
https://jf-franken.de/index.php/Autenhausen
(mit Fotos und Inschriften aller 100 Grabsteine)
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur Synagoge in Autenhausen
(interner Link)
Zur Geschichte des Friedhofes
Der jüdische Friedhof in
Autenhausen wurde 1832/33 angelegt. 1874 bis 1876 wurde er auf die dreifache
Fläche vergrößert und massiv ummauert. Bis 1878 wurde auch auch ein Teil der in Coburg
verstorbenen Juden hier beigesetzt. Der Friedhof wurde bis um 1920 belegt.
1929/32 wurde die Friedhofsfläche reduziert auf die bis zur Gegenwart erhaltenen
Fläche.
Der älteste heute lesbare Grabstein von Samuel Schmuel Stern) ist von 1835. Die
letzten Beisetzungen waren die der Eheleute Mina und Seligmann Gutmann. Der
Friedhof ist von einer massiven Bruchsteinmauer umgeben, die stufenförmig
angelegt ist. Die Fläche umfasst 37,06 ar.
Lage des Friedhofes
Der Friedhof liegt an einer Anhöhe rechts der Straße
Richtung Gemünda zwischen Wald und Feldern, erreichbar über eine Feldstraße
(Judenfriedhofsweg), die vom Ortsende hinter einer Lindengruppe abbiegt, ca. 300
m den Hügel hoch.
Link zu den
Google-Maps
Fotos
(Fotos: Jürgen Hanke, Kronach)