Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Schwerin (Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern) 
Jüdische Friedhöfe 
   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde      
   
Siehe Seite zur jüdischen Geschichte in Schwerin http://www.juden-in-mecklenburg.de/Orte/Schwerin   
sowie die Seite  http://www.juden-in-mecklenburg.de/Synagogen/Synagoge_Schwerin    
    
Fotos der Synagoge und weiterer Spuren der jüdischen Geschichte 
(Fotos: Hahn; Aufnahmedatum: Juni 2017)   

 Gebäude der ehemaligen und jetzigen Synagoge      
 Schwerin Synagoge P1010312.jpg (241164 Byte) Schwerin Synagoge P1010313.jpg (183832 Byte)  Schwerin Synagoge P1010314.jpg (132272 Byte)  Schwerin Synagoge P1010315.jpg (219761 Byte)
 Die Synagoge befindet sich seit 2008
 im Innenhof des Gebäudes
Landesrabbiner-Holdheim-Straße 3-5 
  Gebäude Landesrabbiner-Holdheim-Straße 3 mit Hinweistafel: Hinter diesem Gebäude befindet sich seit 1773 
der Standort der Schweriner Synagoge. In der Pogromnacht am 9. November 1938 wurde die damalige Synagoge zerstört. 
Am 3. Dezember 2008 konnte die neue Schweriner Synagoge eingeweiht werden.   

Weitere Informationen und Innenaufnahmen siehe http://www.zentralratdjuden.de/de/topic/387.listenansicht.html?synagogueId=40  
Vgl. Presseartikel  http://www.schwerin-lokal.de/synagoge-oeffnete-ihre-tueren-fuer-gaeste/      

 
     
"Stolpersteine" in Schwerin: 
u.a. vor dem Haus Großer Moor 12  
 Schwerin Stolpersteine P1010334.jpg (271852 Byte)  Schwerin Stolpersteine P1010331.jpg (362477 Byte)
Übersicht über die "Stolpersteine" in Schwerin: Link.  
Siehe auch: http://www.juden-in-mecklenburg.de/Stolpersteine  
Vor dem Haus Großer Moor 12 liegen Stolpersteine für 
Martin Beutler, Käthe Mann, Frieda Mann und Leo Mann.   

   
   
Zur Geschichte der Friedhöfe   
   
Die alten Friedhöfe : 1696 konnte ein wohlhabender Hofjude Schwerins ein Grundstück zur Anlage eines jüdischen Friedhofes erwerben. Bereits 1717 musste der Friedhof in Schwerin verlegt werden, da auf der Ostseite Sand abgegraben wurde. Bis 1768 wurden 23 Beisetzungen vorgenommen. Das Friedhofsgrundstück war durch Zaun und Tor abgesichert. Um 1800 wurde eine Leichenhalle mit Wohnung für den Friedhofswächter erstellt. In der NS-Zeit wurde der Friedhof bis 1940 genutzt. In den folgenden Jahren wurde er geschändet und als Flakstellung ausgebaut. Dabei sind die Gräber durchwühlt worden; die Grabsteine und Sockel bezog man in die Unterstände ein. Bei Kriegsende war die Friedhofsfläche zerstört. Im April 1947 begann - soweit noch möglich - eine Instandsetzung. Im Oktober 1948 wurde ein Gedenkstein gesetzt. Einige der noch erhaltenen Grabsteine stellte man in einem Halbkreis auf. 1950 musste die jüdische Landesgemeinde 9,60 ar des Friedhofes an die Stadt abgeben, da eine Straße (Bornhövedstraße) durch den Friedhof gelegt werden sollte. 1953 wurden weitere 8 ar für den Bau einer Kläranlage verwendet. Heute sind somit nur noch Reste des Friedhofes in zwei Teilen erhalten (auf der südlichen Teilfläche steht noch die Friedhofshalle). 
1998 wurde der Friedhof zweimal geschändet.  
    
Der neue Friedhof: Am 28. Juni 2000 konnte die jüdische Gemeinde Schwerin einen neuen jüdischen Friedhof innerhalb des kommunalen Waldfriedhofes eröffnen. Der Friedhof wurde durch Rabbiner Benjamin Soussan religiös eingeweiht.       
    
    
Lage der Friedhöfe 

Alter Friedhof von 1717: In der Werdervorstadt an der Straße Am Heidensee, durchschnitten von der Bornhövedstraße. 
  
Neuer Friedhof von 2000: Am Rande des Waldfriedhofes (siehe Plan unten)           
  
 
   
   

Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: Juni 2017; 
der alte jüdische Friedhof konnte trotz des Hinweises am Eingang, dass er von Montag bis Freitag geöffnet ist, nicht besucht werden; es war zeitlich nicht möglich, den Schlüssel bei der Gemeinde zu besorgen
)  

Der alte jüdische Friedhof     Schwerin alter Friedhof P1010307.jpg (465697 Byte)  Schwerin alter Friedhof P1010308.jpg (342556 Byte) 
  Eingangstor mit Hinweistafeln für die Besucher des Friedhofes und zur Geschichte des Krieges   
     
 Schwerin alter Friedhof P1010309.jpg (389852 Byte)  Schwerin alter Friedhof P1010310.jpg (439507 Byte)  Schwerin alter Friedhof P1010311.jpg (355462 Byte)
 Hinweistafel zur Geschichte   Blick vom Eingangstor auf den Friedhof   Gedenkstein 
     
     
Der neue jüdische Friedhof 
im Waldfriedhof
    
 Schwerin Waldfriedhof P1010281.jpg (285694 Byte) Schwerin Waldfriedhof P1010281a.jpg (172356 Byte) 
   Plan des Waldfriedhofes mit Eintragung des jüdischen Teiles   
     
Schwerin Waldfriedhof P1010304.jpg (423189 Byte)   Schwerin Waldfriedhof P1010282.jpg (409808 Byte) Schwerin Waldfriedhof P1010282a.jpg (232120 Byte) 
Eingangstor    Hinweistafel am Eingang  
     
 Schwerin Waldfriedhof P1010285.jpg (460595 Byte)  Schwerin Waldfriedhof P1010287.jpg (454360 Byte) Schwerin Waldfriedhof P1010303.jpg (421086 Byte) 
Teilansichten des Friedhofes    Brunnen am Eingang/Ausgang  
     
Schwerin Waldfriedhof P1010298.jpg (479828 Byte) Schwerin Waldfriedhof P1010296.jpg (452500 Byte) Schwerin Waldfriedhof P1010295.jpg (476356 Byte)
Neue Gräber des Friedhofes     
     
Schwerin Waldfriedhof P1010302.jpg (552749 Byte) Schwerin Waldfriedhof P1010283.jpg (496695 Byte)  
Grabstein für eine Torarolle   Separater Friedhofsteil    

   
    

Links und Literatur 

Links: 

Website der Landeshauptstadt Schwerin  

Literatur:   

Zeugnisse jüdischer Kultur S. 59-60. 
Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 605-609.    
Berndt Kasten: Ausgrenzung, Vertreibung, Vernichtung: Juden in Schwerin 1933-1945. 1995.   

   
     

                   
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Stand: 01. Juli 2017