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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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Übersicht zu den jüdischen Friedhöfe in Sachsen-Anhalt siehe Sachsen-Anhalt Seite 1: Zur Geschichte des Friedhofes: In Gardelegen bestand ein um 1880
angelegter jüdischer
Friedhof. Das Grundstück wurde 1961 verkauft, ein Teil der noch erhaltenen
Grabsteine auf den städtischen Friedhof verbracht. Es handelt sich um 24
Grabsteine, die überwiegend aus der Zeit um 1900 stammen. Seit 1988 steht neben
diesen Steinen ein Mahnmal zum Gedenken an die in der NS-Zeit verfolgten und
ermordeten Juden aus Gardelegen.
Lage: Der jüdische Friedhof lag auf dem Gelände des späteren Volkspolizei-Kreisamtes Bahnhofstraße 48. Der städtische Friedhof liegt Bismarker Straße 43. Link: Website der Stadt
Gardelegen Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Genthin wurde 1829 angelegt und in den Jahren 1854 und 1875 erweitert. Die Friedhofsfläche umfasste danach etwa 10 ar. In der NS-Zeit wurde er eingeebnet; die Umfassungsmauern wurden abgetragen. 1949 ist das Grundstücke zu einer Gedenkstätte umgestaltet worden. Statt der Mauer wurde ein Drahtzaun um das Gründstück gezogen. Am Standort der früheren Trauerhalle steht seitdem ein Gedenkstein zur Erinnerung an den Friedhof. Lage: Der ehemalige Friedhof liegt an der Friedhofstraße 21 gegenüber dem allgemeinen Friedhof.
Link: Website der Gemeinde
Genthin Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Gommern wurde Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt. Nur zehn Beisetzungen wurden vorgenommen (ältester, 1932 noch lesbarer Grabstein von 1806, der letzte von 1897). Die Friedhofsfläche umfasst nicht mehr als 1,30 ar. 1868 übernahm auf Grund einer Stiftung des bedeutendsten jüdischen Bürgers von Gommern, Moritz Manheimer (Berlin), die Verpflichtung, den jüdischen Friedhof für alle Zeiten zu erhalten. Dennoch wurde in der NS-Zeit der Friedhof abgeräumt und eingeebnet. 1960 errichtete die Stadt Gommern eine Gedenkstätte auf dem Gelände des Friedhofes mit einem Gedenkstein. Dieser befindet sich an einer Bruchsteinmauer, die der Rest der ursprünglichen Umfassungsmauer ist. Lage: Der Friedhof liegt an der Wiesenstraße. Link: Website der Stadt
Gommern
Großmühlingen (VG Südöstliches Bördeland, SLK) Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Großmühlingen wurde 1795 angelegt. Jährlich waren damals 1 Taler und 6 Groschen Grundzins an die Ortsherrschaft (Anhalt-Zerbst) zu bezahlen. Der Friedhof wurde bis in die 1920er-Jahre belegt. In der NS-Zeit wurde er weitgehend zerstört und eingeebnet. Es sind nur noch wenige Grabsteine erhalten, die in der Umfassung und am Rand aufgestellt wurden. Lage: Der Friedhof liegt am Ortsausgang nach Eggersdorf. Link: Website der Gemeinde
Großmühlingen
Zur Geschichte des Friedhofes: Über die Geschichte des jüdischen Friedhofes in Hadmersleben ist nur wenig bekannt. Er besteht heute nicht mehr. Beim Bau der Einfamilienhaussiedlung nach 1960 wurde das Friedhofsgrundstück in die Bebauung einbezogen. Bis dahin war die Friedhofsanlage noch zu erkennen. Heute gibt es keine sichtbaren Spuren mehr. Lage: Der Friedhof lag in einer kleinen Einfamiliensiedlung am Ortsrand. Link: Website der Gemeinde Hadmersleben (noch
nicht vorhanden)
Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in (Neu-)Haldensleben wurde 1811 angelegt. In den folgenden Jahrzehnten wurden bis zur vermutlich letzten Beisetzung 1933 etwa 55 Beisetzungen vorgenommen (Jenny Löwenstein geb. Asch). In der NS-Zeit wurde der Friedhof verwüstet; ein Teil der Grabsteine wurde demoliert oder gestohlen. Nach 1945 wurden mehrfach Aufräumungsarbeiten, aber auch weitere Zerstörungen vorgenommen. So ist um 1955 das gesamte Backsteinmauerwerk der Umfriedungsmauer abgetragen und als Baumaterial für "private" Baumaßnahmen verwendet worden. Übrig blieb nur das 0,50 m hohe Bruchstein-Fundament, das in den Jahren 1984-86 baulich gesichert wurde. Bis 1988 wurde der Friedhof instandgesetzt. Seitdem ist auch ein Gedenkstein vorhanden. Lage: Der Friedhof liegt "Auf dem Trendelberg" links der Straße nach Gardelegen an der Anhöhe. Links: Website der Stadt
Haldensleben Wikipedia-Artikel
über den jüdischen Friedhof in Haldensleben
Zur Geschichte des Friedhofes: Über die Geschichte des jüdischen Friedhofes in Harzgerode ist wenig bekannt. Er wurde vermutlich bereits in der NS-Zeit zerstört, jedoch waren noch bis in die 1950, teilweise bis in die 1970er-Jahre Grabsteine vorhanden. Der Friedhof wurde (wann?) eingeebnet, die Grabsteine abgeräumt und an ihrer Stelle ein Gedenkstein aufgestellt. Lage: Der Friedhof liegt unmittelbar am westlichen
Ortsausgang (B 242) Richtung Alexisbad auf der linken Straßenseite. Link: Website der
Stadt Harzgerode Zur Geschichte des Friedhofes: Über die Geschichte des jüdischen Friedhofes ist wenig bekannt. Das Grundstück wurde 1884 vom Havelberger Rat erworben und an die jüdische Gemeinde verpachtet. Es sind etwa 50 Grabsteine erhalten, darunter einige beachtenswerte Grabdenkmäler (u.a. der Stein für Professor Louis Jacoby, der als Grafiker und Kupferstecher bedeutende Werke der modernen Kunst sowie auch Entwürfe von Geldscheinen der Wilhelminischen Ära geschaffen hat). Der Friedhof ist mit einer Mauer umgeben. Er wurde in den 1980er-Jahren wieder hergerichtet, nachdem er sich in stark verwildertem Zustand befand. Lage: Der Friedhof liegt am "Fleckengarten" etwa 500 m außerhalb der Stadt in Richtung Kümmernitz/Müggenbusch am Birkenweg. Link: Website der Stadt
Havelberg
Jerichow (JL) Zur Geschichte des Friedhofes: Ein jüdischer Friedhof bestand in Jerichow in der Stadt in der Nähe der Stadtkirche. Er soll im 18. Jahrhundert angelegt worden sind und wurde vermutlich nur bis Anfang des 20. Jahrhunderts belegt (1910 wurde nur noch ein jüdischer Einwohner in Jerichow gezählt). 1938 wurde der Friedhof zerstört und schließlich restlos beseitigt. Lage: Der Friedhof lag in der Nähe der Stadtkirche. Link: Homepage der Stadt
Jerichow
Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Jeßnitz wurde Ende des 17. Jahrhunderts (um 1680) angelegt, 1773 erweitert. 1865 erhielt er ein Bet- und Leichenhaus; 1886 ist er mit einer Bruchsteinmauer umgeben worden. Er wurde bis in die 1930er-Jahre belegt. 1938 wurden alle Grabsteine umgeworfen. Nach 1945 wurde der Friedhof wieder gerichtet, befand sich jedoch immer wieder in sehr schlechtem Zustand. Eine letzte Beisetzung fand 1982 statt. Die Friedhofshalle ist noch vorhanden, jedoch nicht mehr im ursprünglichen Zustand. Sie steht unter Denkmalschutz und wurde 1972 Kirche der neuapostolischen Kirchengemeinde. Lage: Der Friedhof liegt in der Schlossstraße. Link: Website der Stadt
Jeßnitz
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 193f; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S.
426f. Jeßnitz (Anhalt) - Roßdorf (ABI) Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Roßdorf wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt. Es sind noch 19 Grabsteine erhalten. Die beiden letzten Beisetzungen waren nach 1945 (zuletzt 1977). Lage: Der Friedhof grenzt an den allgemeinen Friedhof (Burgkemnitzer Straße). Link: Website der Stadt
Jeßnitz
Kroppenstedt (Verwaltungsgemeinschaft Gröningen, BK) Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Kroppenstedt wurde um 1800 angelegt. die Friedhofsfläche umfasst etwa 3 ar. Auf dem Friedhof fanden etwa 20 Beisetzungen statt. In der NS-Zeit wurde der Friedhof zerstört, die Grabsteine abgeräumt. Nach 1945 wurde der Friedhof - soweit möglich - wieder in einen würdigen Zustand versetzt. Grabsteine sind nicht mehr vorhanden. Sie sollen auch zum Bau eines Schweinestalls verwendet worden sein. An die frühere jüdische Gemeinde und den Friedhof erinnert ein Gedenkstein. Lage: Der Friedhof liegt an der Bundesstraße B 81 am Eingang nach Kroppenstedt aus Richtung Halberstadt (rechte Straßenseite), unweit des Städtischen Friedhofes. Link: Website der Stadt Kroppenstedt
Website der Verwaltungsgemeinschaft
Gröningen
Teil 1: Orte A - F Teil 3: Orte L - Z
Allgemeine Links zur
jüdischen Geschichte in Sachsen-Anhalt:
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