|
Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
|
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde In dem bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts den Freiherren
von Racknitz gehörenden Dorf Laibach bestand eine jüdische Gemeinde bis um
1850. Ihre Entstehung geht in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg zurück.
1807 wurden 54 jüdische Einwohner gezählt; danach ging die Zahl durch Aus- und
Abwanderung zurück (1831 52, 1854 zehn jüdische Einwohner). Zur Geschichte des Betsaals/der Synagoge und weiterer Einrichtungen der jüdischen Gemeinde Das jüdische Wohngebiet
lag in der bis um 1950 sogenannten "Judengasse". Dieses Gebiet
ist inzwischen mit landwirtschaftlichen Anwesen neu überbaut; eine eigentliche
Gasse besteht nicht mehr (Eingang zur ehemaligen Judengasse ungefähr gegenüber
der heutigen Bushaltestelle am Ortseingang von Klepsau her). Erstmals wird in einem Bericht des Kreisamtmannes aus Öhringen 1807 von einer in Laibach für die jüdischen Familien am Ort vorhandenen "Synagoge" berichtet. Sie sei in einer um 25 Kreuzer gemieteten Privatwohnung eingerichtet. Vermutlich handelte es sich damals bereits um den Betsaal, der einige Jahre später im Haus Nr. 26 in der Judengasse ("auf den Seewiesen") vorhanden war. Nach Abwanderung der jüdischen Familien in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Betsaal aufgegeben. Das Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts abgebrochen.
Links und Literatur Links:
Literatur:
| ||||||||||||||
|
Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an Alemannia
Judaica (E-Mail-Adresse auf der Eingangsseite)
|