Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Kahla (Saale-Holzland-Kreis, Thüringen)
 Jüdische Geschichte 
  

Übersicht:  

bulletZur jüdischen Geschichte in Kahla 
bulletBerichte aus der jüdischen Geschichte in Kahla   
bulletFotos / Darstellungen   
bullet Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte  
bulletLinks und Literatur   

   

Zur jüdischen Geschichte in Kahla          
     
In Kahla lebten im Mittelalter (Verfolgung 1349, weitere Nachweise 1382, 1423 bis 1425 und 1432) sowie im 19./20. Jahrhundert wenige jüdische Personen, ohne dass es zur Gründung einer jüdischen Gemeinde kam.
  
Die jüdischen Einwohner im 19./20. Jahrhundert gehörten der jüdischen Gemeinde in Jena an. Es waren im Wesentlichen die Mitglieder der Familien Jacobsthal und Cohen/        

Nach 1933 trafen auch die wenigen jüdischen Einwohner Kahlas
die Folgen des wirtschaftlichen Boykotts, der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien. Betroffen waren vor allem die beiden Familien von Erna Tittel und Mutter Flora Cohn mit ihrem Bekleidungsgeschäft in der Rudolf-Breitscheid-Straße 16 sowie die Familie Adolf Jacobsthal mit ihrem Haushaltswaren- und Textilwarengeschäft in der Roßstraße 28. Beide Familien mussten ihre Geschäfte aufgeben. 
  
Von den in Kahla geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Martin Abrahamsohn (geb. 1892 in Kahla, wohnte später in Berlin), Flora Cohn geb. Hirschfeld (1877), Hermann (Hirsch) Hellmann (1897), Adolf Jakobsthal (1878), Clothilde Jacobsthal geb. Schoenthal (1884, starb 1942 nach Aufforderung zur Deportation), Herbert Jakobsthal.
  
Am 17. September 2016 wurden in Kahla "Stolpersteine" verlegt: in der Rudolf-Breitscheid-Straße 16 für Flora Cohn geb. Hirschfeld und für Erna Tittel geb. Cohn (1903, überlebte Theresienstadt); in der Roßstraße 28 für Adolf Jacobsthal, Lotte Jacobsthal (1939 emigriert nach Schweden) und Clothilde Jacobsthal. Wikipedia-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Kahla.   
    
    
    
Berichte aus der jüdischen Geschichte in Kahla     
  
Berichte und Dokumente zur jüdischen Geschichte in Kahla  

Aus den Familien Jacobsthal 
Zusammenfassender Text nach der Darstellung in
https://insghettobelzyce.org/kahla-adolf-jakobsthal-1878/ (hier auch zahlreiche Abbildungen)    
 
Adolf Jacobsthal ist am 7. Januar 1878 in Freystadt als Sohn von Lewin Jacobsthal (1836-1914) und seiner Frau Rosalie geb. Klein. Adolf wuchs in einer großen Familie auf, er war eines von neun Kindern. Er hatte sechs Schwestern und zwei Brüder. 1903 zog Adolf mit seiner Frau Toni geb. Becker nach Kahla. Die beiden wohnten zunächst in der Margarethenstrasse 13, wo neben ihrer Wohnung auch ihr Geschäft, zunächst ein Spielwarengeschäft, dann ein Haushaltswaren- und Textilwarengeschäft war ("Volksbasar"). Adolf und Toni Jacobsthal hatten zwei Söhne, Siegfried (geb. 24. Mai 1904) und Herbert (geb. 24. Juli 1905), die in Kahla geboren und aufgewachsen sind. Adolf und Toni planten 1911, Kahla zu verlassen und kündigten in einer Anzeige an, dass sie ihr Geschäft schließen und aus der Stadt wegziehen würden. Die Familie blieb jedoch in Kahla und zog in die Salzstraße 12, wo sie ihr Geschäft weiterführte. Während des Ersten Weltkriegs war Adolf Unteroffizier in der deutschen Armee und wurde für seinen Dienst mit dem Eisernen Kreuz (EK II) ausgezeichnet. Während des Krieges verlor Adolf seine Frau Toni, die am 6. November 1916 in der Salzstraße 12 plötzlich starb. 1920 zog Adolf erneut innerhalb von Kahla um, diesmal in die Roßstraße 28, wo er als alleinerziehender Vater mit seinen beiden kleinen Söhnen lebte und sein Geschäft betrieb. 1922 heiratete Adolf Jacobsthal seine zweite Frau, Clothilde geb. Schönthal (geb. 29. April in Neustadt a.d. Aisch). Zwei Jahre nach der Heirat bekamen sie eine Tochter, Lotte Sabine, geboren am 24. Mai 1924. Die Familie Jacobsthal war in der Gemeinde für ihren Beitrag zum wirtschaftlichen und sozialen Leben in Kahla bekannt. Adolf spielte Fußball in der Veteranenmannschaft des SV Kahla. Seine beiden Söhne waren besonders fußballbegabt. Siegfried zog später nach Arnstadt und organisierte 1928 Freizeitspiele gegen die Mannschaft des SV Kahla. Herbert spielte bereits mit 16 Jahren in der Herrenmannschaft des SV Kahla. Clothilde ist den Einwohnern von Kahla als sehr aktiv im Roten Kreuz in Erinnerung geblieben. Trotz des Engagements der Familie in der Gemeinde wirkten sich die frühen Boykottmaßnahmen des Jahres 1933 in Kahla auch auf das Geschäft der Familie Jacobsthal aus. Am 1. April 1933 postierten sich SA-Männer vor dem Geschäft von Adolf Jacobsthal, um Kunden davon abzuhalten, sein Geschäft zu unterstützen. Im November 1938 wurden die landesweiten antijüdischen Aktionen der Kristallnacht in Kahla mit Begeisterung durchgeführt. In der Stadt fanden Massendemonstrationen statt, das Geschäft von Adolf Jakobsthal wurde wie auch seine Wohnung demoliert. Adolf wurde verhaftet und in das KZ Buchenwald gebracht. Zwei Wochen später wurde er entlassen und kehrte am 23. November 1938 nach Kahla zurück. Die Familie Jakobsthal musste in die eingerichteten "Judenbaracken" unterhalb des Bahnhofs umziehen. Die in der Kaserne lebenden Juden wurden gezwungen, in den nahe gelegenen Porzellanfabriken oder beim Bau des Hohenwarte-Damms zu arbeiten. Clothilde Jacobsthal starb am 3. Mai 1942. Als Todesursache wird auf ihrem Totenschein ein Herzinfarkt angegeben. Obwohl dies nicht bestätigt werden kann, dürfte die Familie Jacobsthal die Mitteilung über ihre geplante Deportation etwa zum Zeitpunkt von Clothildes Tod erhalten haben, was sich wahrscheinlich auf ihren Gesundheitszustand und ihre Todesursache ausgewirkt hat. Adolf unterschrieb die Sterbeurkunde seiner Frau nur wenige Tage vor seiner Deportation. Am 10. Mai 1942 wurde Adolf Jacobsthal in das Ghetto Belzyce deportiert. Er war der einzige jüdische Einwohner, der von Kahla nach Belzyce deportiert wurde. Außer seinem Namen auf den Deportationslisten gibt es keine Spuren über seinen Verbleib oder sein Schicksal.
Adolfs Sohn Herbert Jacobsthal lebte mit seiner Frau Herta geb. Ziegler) in Berlin. Herta arbeitete als Kindergärtnerin. Das Paar lebte bis Ende 1940 in einer kleinen Wohnung zusammen und zog dann zu Hertas Mutter Rosa. Gegen Ende des Jahres 1942 wurde Herbert zur Zwangsarbeit bei Reinigungsarbeiten in ganz Berlin eingesetzt. Am 23. November 1942 wurden Herbert und Herta gezwungen, eine Erklärung über ihr verbliebenes Vermögen zu unterzeichnen, das als dem Reich verfallen erklärt wurde. Beide wurden am 29. November 1942 mit dem 23. Osttransport nach Auschwitz deportiert. Herbert starb am 3. Januar 1943 an Herzversagen und Darmproblemen.
Der andere Sohn Siegfried Jacobsthal floh aus Deutschland. Er heiratete Lea/Lisas geb. Schneider am 15. August 1937 in Breslau, wo Lea geboren wurde. Ihr letzter fester Wohnsitz vor der Auswanderung war London, England. Siegfried und Lea verließen den Hafen von Southampton am 12. Dezember 1939 mit dem Schiff S.S. Veendam. Sie kamen am 22. Dezember 1939 in New York, USA, an. Laut dem U.S. Social Security Death Index ist Fred Jacobs (Siegfried Jacobsthal) im Mai 1963 in New York gestorben.
Auch die Tochter Adolfs aus zweiter Ehe Lotte Jacobsthal gelang es, aus Deutschland zu fliehen. Lotte verließ Deutschland im Februar 1939 mit einem Kindertransport und kam am 14. Februar 1939 in Schweden an. Nach dem Ende des Krieges im Mai 1946 zog sie zu ihrem Bruder in die USA. Lotte heiratete Fritz (Fred) Herzberg im Mai 1950 in St. Louis, Missouri. Sie starb jung im Alter von 31 Jahren im Jahr 1956. Lotte ist in Missouri begraben. 
 
Verschiedene Verlobungsanzeigen (Adolf Jacobsthal, Herbert Jacobsthal und Siegfried Jacobsthal aus Kahla, 1921 / 1929 / 1937)  
Anzeige in "Israelitisches Familienblatt" vom 7. April 1921: "Statt Karten.
Rosa Lisser - Adolf Jacobsthal  
Verlobte  
Fordon   Kahla in Thüringen   27. März 1921."   
 
Hinweis auf die Verlobung von Claire Tannenberg aus Fulda mit Herbert Jacobsthal aus Kahla (in: "Israelitisches Familienblatt" vom 16. Mai 1929 S. 5). 
 
Anzeige in "Jüdische Rundschau" vom 16. April 1937: "Wir haben uns verlobt  
Lisa Schneider  -  Siegfried Jacobsthal  

Breslau  
jetzt: Höfchenstraße 53a  jetzt Katowice Polen. M. reja 5   
Viktoriastraße 16   Kahla Thüringen."
 
 
Zu Familie Hermann Cohn und Flora geb. Hirschfeld mit Tochter Erna und ihrem Mann Hermann Tittel      
Hermann Cohn sucht für seine Tochter Erna (später verheiratete Tittel) eine Stelle (1920)     
Anmerkung: Hermann Cohn und seine Frau Flora waren Inhaber eines Bekleidungsgeschäftes in der Rudolf-Breitscheid-Straße 16. Zur Lebensgeschichte von Erna Cohn verheiratete Tittel siehe unten.
Anzeige in "Israelitisches Familienblatt" vom 19. Februar 1920: "Suche für meine einzige Tochter, 16 Jahre, gute Schul- und musikalische Bildung,
Stellung
,
wo derselben Gelegenheit geboten, sich wirtschaftlich vollständig auszubilden. Vergütung nach Übereinkunft. Angebote zu richten an
Hermann Cohn,
Kahla in Thüringen."  
 
Grabstein für Erna Tittel geb. Cohn (im jüdischen Friedhof in Erfurt)    
Grabstein im jüdischen Friedhof in Erfurt (Foto und Recherchen: Stefan Haas, Dezember 2025)
"Erna Tittel
aus Kahla
 
1903-1974"  
Zur Geschichte zu Erna Tittel geb. Cohn: Auf dem jüdischen Friedhof in Erfurt findet sich ein unscheinbarer Grabstein für Erna Tittel. Erna Tittel wurde am 19. Dezember 1903 in Kahla als Erna Cohn geboren. Ihre Eltern Hermann und Flora Cohn betrieben in der heutigen Rudolf-Breitscheid-Straße 16 ein Bekleidungsgeschäft. Später führte Erna das Geschäft selbst. Am 16. November 1924 heiratete sie den (nichtjüdischen) Buchdruckmaschinenmeister Hermann Tittel. Aus der Ehe ging ein Sohn Karl Gunther, geb. 14. September 1928, hervor. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten änderte sich das Leben der Familie grundlegend. Das Geschäft wurde Erna Titel genommen, deren Ehe am 4. April 1934 geschieden worden war genommen. Nach der Pogromnacht vom November 1938 wurden Erna Tittel, ihre Mutter Flora und ihr Sohn zunächst inhaftiert und anschließend in die sogenannte "Juden-Baracke" in Kahla eingewiesen. Erna musste unter äußerst schwierigen Bedingungen im Porzellanwerk arbeiten. 1944 wurde sie schließlich nach Theresienstadt deportiert. Sie gehörte zu den wenigen Überlegenden des Ghettos Theresienstadt und konnte im Juni 1945 nach Kahla zurückkehren.
Erna war mittellos und gesundheitlich schwer gezeichnet. Sie war nach Aussage eines Zeitzeugen 'halb blind' und schwer krank aus dem Lager zurückgekehrt. Sie lebte zunächst in Kahla und versuchte, wieder ein eigenes Geschäft aufzubauen. Im Juli 1945 stellte sie dafür einen Antrag. Dieser Versuch scheiterte jedoch. Schließlich arbeitete sie wieder im Porzellanwerk und lebte mit ihrem Sohn in einer bescheidenen Wohnung. Unterstützung erhielt sie unter anderem von der jüdischen Gemeinde in Jena und von der Vereinigung 'Opfer des Faschismus'.
Besonders bemerkenswert ist ein Rechtsstreit, den Erna Tittel in den Jahren nach dem Krieg führte. Dabei ging es um Möbel, die sie während der Verfolgung hatte zurücklassen müssen. Der Fall gelangte bis zum Oberlandesgericht Gera. Das Verfahren wurde 1948 zugunsten Erna Tittels entschieden; ihre Möbel mussten ihr zurückgegeben werden. Die Auseinandersetzung hatte darüber hinaus Bedeutung für die Entwicklung des thüringischen Wiedergutmachungsrechts. Erna Tittel blieb in Kahla. Dort lebte sie mit ihrem Sohn bis zu ihrem Tod im Jahr 1974.
Vor dem ehemaligen Wohnhaus in der Rudolf-Breitscheid-Straße 16 liegt ein Stolperstein für Erna Tittel – gemeinsam mit dem Stein für ihre Mutter Flora Cohn.    

   
    
   
Fotos
(Quelle: 

     
     

    
   
 
Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte       

November 2017/2018: Gedenken an den "Stolpersteinen" in Kahla 
Anmerkung: Die "Stolpersteine" wurden am 17. September 2016 verlegt (siehe oben).  
 Gedenken an den "Stolpersteinen" in Kahla am 9. November 2017. https://www.youtube.com/watch?v=M18pNVZoMHA 
Gedenken auch am 9. November 2018 - Einladung zur Veranstaltung in "demokratieladen.com": "9. November | 2. Stolpersteinaktion in Kahla
Kein Verblassen – Kein Vergessen! | Kahla, 9. November 2018, 10:00-12:00 | Treffpunkt vor dem Rathaus, 10 Uhr
Zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht laden wir die Kahlaer Bürger*innen unter dem Motto 'Kein Verblassen – Kein Vergessen' zu einer Stolpersteinaktion am 9. November in Kahla ein. Wir, das sind der Demokratieladen Kahla und der Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V. gemeinsam mit der Heimbürgeschule und dem Gymnasium 'Leuchtenburg'.
Wir wollen gemeinsam mit euch und Ihnen der verfolgten Kahlaer Bürger*innen gedenken und an die Umstände des 80. Jahrestages der Pogromnacht erinnern. In der Gedenkstunde reinigen Schüler*innen die Stolpersteine und wir berichten aus dem Leben der verfolgten Kahlaer Jüd*innen. Diese Aktion begleiten die Schüler*innen der Regelschule 'Heimbürgeschule' und des Gymnasiums 'Leuchtenburg' mit Musik und Gedichten. Wir sehen uns am 9. November 2018 10 Uhr vor dem Rathaus!"
  
November 2022: Gedenken am Jahrestag des Novemberpogroms 1938 in Kahla      
Artikel vom 22. November 1938: "Gedenken zum 09. November 1938
Mit Redebeiträgen, Blumen und dem Reinigen der Stolpersteine vor den Wohnhäusern Rudolf-Breitscheid-Straße 16 und Roßstraße 28 wurde vor einer Woche den Opfern der Novemberpogrome in Kahla gedacht. Dabei stand neben dem Erinnern an die Schicksale der Jüd:innen Erna Tittel, Flora Cohn, Adolf Jacobsthal, Clothilde Jacobsthal vor allem die Verantwortung im Mittelpunkt, den heutigen Antisemitismus nicht unwidersprochen zu lassen. Neben den Vertreter:innen der Stadt Frank Hellwig und Claudia Preuß kamen Schülerinnen und Schüler der Regelschule und des Gymnasiums sowie des VVN-BdA. Die OTZ berichtete..                           https://demokratieladen.com/gedenken-zum-09-november-1938/      
 
November 2025: Gedenken am Jahrestag des Novemberpogroms 1938 in Kahla   
Artikel von Katja Dörn in der "Ostthüringer Zeitung" vom 9. November 2025: "Schüler aus Kahla halten die Erinnerung an Adolf Jacobsthal wach
Kahla. Zur Erinnerung an den 9. November gestalteten Gymnasiasten einen besonderen Stolperstein. Unweit der Gedenkfeier zeigen Personen, wie verbreitet völkisches Gedankengut ist..."
Link zum Artikel (nur für Abonnenten).  

    
    

     
Links und Literatur   

Links:  

bulletWebsite der Stadt Kahla 
bulletPeer Kösling: Die Verfolgung und Vernichtung der Kahlaer Juden 1933–1945 (2015). Eingestellt als pdf-Datei.  
bulletStolpersteine Berlin, Bibliography for Herbert Jacobsthal by Wilfried Burkard, https://www.stolpersteine-berlin.de/en/bartningallee/7/herbert-jakobsthal  
bulletSiegfried Jacobsthal, Emigration: My Heritage, Ellis Island and Other New York Passenger Lists, 1820-1957, https://www.myheritage.com/research/record-10512-20937050/siegfried-jacobsthal-in-ellis-island-other-new-york-passenger-lists 
Photo von Siegfried Jacobsthal: My Heritage, Borchardt-Pincus-Peiser Family Website, managed by François Edouard Cellier, https://www.myheritage.com/site-224678941/borchardt-pincus-peiser-family.        

Literatur:  

bullet   

   

  

                   
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Stand: 09. August 2026